Was Liberale von dem Neomarxisten Antonio Gramsci lernen können

Die Utopien der marxistischen Denkschulen sind in der Realität wiederholt gescheitert und wurden damit von der Empirie widerlegt. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass alle Analysen und Kritiken dieser Denkschulen falsch sind, sondern zuerst, dass lediglich die daraus gezogenen Schlussfolgerungen und gebildeten politischen Forderungen dysfunktional sind. Die Ideen des Neomarxisten Antonio Gramsci erläutern nicht nur, wie der Staat seine Macht errichtet und konsolidiert, sondern auch wie eine politische Gruppe durch kulturelle Hegemonie den Staat für sich einnehmen kann. Seine Ideen werden deshalb seit Alain de Benoist auch von den Neuen Rechten aufgegriffen und instrumentalisieret. Grund genug, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und zu überlegen, wie man sie gegen rechten oder linken Totalitarismus einsetzen kann.

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Der Nihilismus der Freiheit

Dem Liberalismus und dessen Individualismus wird oft von kollektivistischer und religiöser Seite vorgeworfen die Kultur zu zerstören und die Gesellschaft in Nihilismus zu stürzen. Doch was sind eigentlich die wesentlichen Merkmale von Individualismus, Kollektivismus und Nihilismus? Und was ist überhaupt an den Vorwürfen dran? Der folgende Essay geht darauf detailiert ein.

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Über die Verantwortung von Autoren und den Wert der Erfahrung

Welche Verantwortung hat eine (Horror-)Autor gegenüber der Gesellschaft, sich selbst und seinen Texten? Die analytische Psychologie nach Carl Jung liefert einen interessanten Ansatz, um diese Frage zu beantworten und offenbart auch die Notwendigkeit von Erfahrung und funktionaler Trennung beim Schreiben.

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