3. März 2024
ArtikelVom Schreiben

Das Handwerk des Überarbeitens

Warum das Handwerk des Überarbeitens oft wichtiger ist das Schreiben selbst

Diese längere Abhandlung entstand als eine Art Transkript / Handout für einen zweiteiligen Workshop, welchen ich am 13.12.2023 für die Schreibwerkstatt der LMU unterrichtete. Wobei diese Abhandlung mit ihren 18 DINA4 Seiten bzw. fast 9.000 Wörtern etwas länger ausfiel, sodass eine Zusammenfassung entstanden ist über die Grundlagen, die ich zum aktuellen Zeitpunkt meiner natürlich noch jungen literarischen Karriere als wesentlich für die Kunst und das Handwerk des Schreibens erachte.

Die komplette Abhandlung in aktualisierter und ausführlicherer Form kann über den folgenden Button als PDF heruntergeladen werden:

Die Kunst des Kreativen Schreibens PDF

2. Das Handwerk des Überarbeitens

2.1 Warum Überarbeiten wichtiger ist als Schreiben

Schreiben ist eine Kunst, aber es ist auch ein Handwerk. Die erste Fassung eines Textes ist immer eher schwach. Es ist nur menschlich beim Schreiben Fehler zu machen und nicht bei jedem Satz die gleiche Energie und Kreativität aufzubringen. Manchmal hat man auch einfach zu viel geschrieben und muss etwas streichen – manchmal sind es simple Fehler in der Rechtschreibung, oder die Tatsache, dass ein Charakter am Anfang der Geschichte blaue und am Ende plötzlich grüne Augen hat. Manchmal sind aber ganze Kapitel Mist und ganze Charaktere müssen gestrichen oder durch neue ersetzt werden, damit die Geschichte so funktioniert wie intendiert – etwas, was man oft selbst nicht sofort sieht, aber einem von Lektoren gesagt wird. Damit ein Text wirklich gut und wettbewerbsfähig und lesenswert wird, kommt man nicht drumherum, ihn zu überarbeiten.

Beim Überarbeiten trennt sich nicht nur die textliche Spreu vom Weizen. Ob man in der Lage ist, seine Texte gut zu überarbeiten, ist wesentlich dafür, ob man literarisch erfolgreich wird, denn das Überarbeiten ist oft der Großteil der Arbeit an einem Literaturprojekt – und es ist der technisch und psychologisch schwierigste. Das Schreiben selbst ist bereits sehr anstrengend, aber es macht meist ja sehr viel Spaß – aber Überarbeiten ist meist nur anstrengend und es dauert viel länger. Man liest oft den eigenen Text dutzende Mal, so oft, bis man ihn quasi auswendig kennt, bis er einem zum Hals heraushängt und einem schon übel wird, wenn man eine Zeile davon sieht. Des Weiteren ist Überarbeitung emotional nicht immer ganz leicht, insbesondere wenn – wie viele kreative Menschen am Beginn ihrer Karriere – man sensibel ist oder keine emotionale Distanz zu den eigenen Kreationen aufbauen kann. Insbesondere, wenn man Kritik einsammelt von Testleserinnen, Lektoren und Peers, kann das weh tun und man ist oft gezwungen einzusehen, dass vieles, was man selbst an einem Text schätzt, bei den Rezipienten gänzlich anders wahrgenommen wird. Man wird folglich gezwungen sich mit seinen eigenen Schwächen auseinanderzusetzen und teilweise ganze Charaktere und Passagen, die man selbst beim Schreiben liebgewonnen hat, aus dem Text zu streichen. Aber man hat keine Wahl, wie Stephen King schreibt: Kill your darlings, kill your darlings, even when it breaks your egocentric little scribbler’s heart, kill your darlings.

Beispiele aus meiner Praxis: Meinen Roman Crackrauchende Hühner schrieb ich innerhalb von 21 Tagen – bis die finale Fassung entstand, war ich rund vier Monate mit Überarbeiten beschäftigt und ein Lektor ebenfalls nochmal drei Monate. Hinzu kamen noch die Mühen der Testleser. Meinen Kurzroman Die Nacht danach schrieb ich innerhalb von zwei Wochen, überarbeitete ihn aber über 11 Monate.

Aber so anstrengend und schwierig das Überarbeiten ist, es ist auch sehr belohnend und wichtig. Denn nicht nur ist es der einzige Weg, um am Ende ein Buch in den Händen zu halten, welches wirklich gut ist und von anderen Menschen geschätzt und gemocht wird. Es ist essentiell, um sich als Schriftsteller weiterzuentwickeln, die eigenen Schwächen aufzuspüren, an ihnen zu arbeiten und für zukünftige Literaturprojekt daraus zu lernen.

Ernest Hemingway hat es einmal ganz gut auf den Punkt gebracht: ‚Don’t get discouraged because there’s a lot of mechanical work to writing. There is, and you can’t get out of it. I rewrote A Farewell to Arms at least fifty times. You’ve got to work it over. The first draft of anything is shit. When you first start to write you get all the kick and the reader gets none, but after you learn to work it’s your object to convey everything to the reader so that he remembers it not as a story he had read but something that happened to himself. That’s the true test of writing.

Filmempfehlung: Genius – Die tausend Seiten einer Freundschaft, über den Lektor Max Perkins

2.2 Die Ebenen des Überarbeitens

Um sich systematisch an die Überarbeitung eines Textes zu machen, hilft es sich erstmal bewusst zu machen, worauf man achten sollte – also vor allem, welche Ebenen es gibt. Dabei macht es Sinn sich von der abstraktesten Ebene des Narrativs zu der konkretesten des Buchstabens zu arbeiten.

2.2.1 Makroebene: Narrativ, Struktur, Charaktere, Szenen und Inhalt.

Auf der Makroebene gilt es erstmal zu sichten, ob im Großen und Ganzen das Narrativ stimmig, konsistent und vollständig ist. Dafür hilft es sich folgende Fragen zu stellen, und darauf aufbauen den Text durchzugehen:

  • Ist der Ablauf der Handlung richtig und logisch?
  • Gibt es Kapitel (z.B. Prologe), die keine wichtigen Informationen beitragen, die nicht subtiler woanders eingebracht werden können, und gestrichen werden müssen?
  • Gibt es Lücken, die durch zusätzliche Szenen geschlossenen werden müssen?
  • Gibt es Charaktere, die überflüssig sind, oder welche die fehlen?
  • Kann man vielleicht zwei Nebencharaktere durch einen einzelnen ersetzen?
  • Fehlt vielleicht eine wichtige Wendung oder eine Schlüsselszene?
  • Gibt es überflüssige und verwirrende Exkurse bzw. Nebenhandlungen?

2.2.2 Mesoebene: Stil.

Auf der Mesoebene geht es in die einzelnen Szenen hinein und in damit vor allem um den Stil. Hier gilt es zum Beispiel um Fragen wie:

  • Ist der Stil durchgängig stimmig zur Atmosphäre?
  • Gibt es sprachliche Redundanzen, wie Metaphern und Begriffe, die zu oft verwendet werden?
  • Gibt es überlange Sätze, die durch kürzere ersetzt werden können?
  • Haben die Charaktere charakteristische Sprechweisen?

2.2.3 Mikroebene: Grammatik und Rechtschreibung.

Gibt es noch Tippfehler im Text? Die Antwort ist immer ja. Selbst in den Bestsellern großer Verlage findet man in der veröffentlichten Ausgabe in der Regel noch immer vereinzelte sprachliche Fehler.

2.3 Die Vorgehensweisen beim Überarbeiten

2.3.1 Betriebsblindheit und Dekontextualisierung

Eine der ersten Schritte, die man nach dem Fertigschreiben eines Textes vornehmen sollte, ist die eigene Betriebsblindheit abzubauen. Wenn man einen Text gerade frisch geschrieben hat, liest das Gehirn gern das, woran es sich erinnert, geschrieben zu haben, und nicht das, was wirklich auf dem Papier steht. In der Folge sieht man Rechtschreibfehler meist schlicht nicht und ist regelrecht blind gegenüber ihnen. Aber genauso blind ist man auch oft gegenüber Inkonsistenzen, Logiklücken, Pacingproblemen und Inkohärenzen bei den Charakteren. Man versteht den Text als dessen Urheber zudem so wie man ihn intendiert hat – und kann sich meist nicht so leicht in Menschen hineinversetzen, die ihn zum ersten und einzigen Mal lesen. Daher erkennt man oft nicht, welche Passagen von anderen Menschen nicht oder anders verstanden werden. Deswegen sollte man nach dem Fertigstellen eines Textes am besten ihn erstmal für so vier, fünf, sechs Wochen zur Seite legen und sich mit ihm nicht beschäftigen. Lang genug, sodass man etwas Distanz aufbaut, aber nicht so lang, als dass man jegliche Immersion in die Charaktere und die Welt verliert. Des Weiteren sollte man beim wiederholten Lesen das Medium wechseln, damit man den Text in einem neuen Kontext sieht, sodass das Gehirn gezwungen ist mehr Mühe und folglich mehr Aufmerksamkeit beim Lesen aufzubringen. Vor allem wenn man sich den Text selbst laut vorliest oder vorlesen lässt, fallen einem viel schneller Unstimmigkeiten und Fehler auf, als wenn man einfach nur drüberliest.

Methoden der Dekontextualisierung:

  • Drei bis sechs Wochen Pause
  • Schriftart und -größe ändern
  • Statt auf dem PC auf einem Kindle oder Tablet lesen
  • Ins Normseitenformat umformatieren und ausdrucken, mit Rotstift auf Papier durchlesen
  • Sich selbst den Text laut vorlesen
  • Sich den Text von jemand anderen (z.B. einer KI) vorlesen lassen

2.3.2 Erstes Überarbeiten und Peer Review / Testleser

Nachdem man etwas Abstand zum eigenen Text aufgebaut hat, sollte man ihn noch einmal überarbeiten, wobei man sich systematisch von der Makroebene zur Mikroebene arbeiten sollte. Dazu hilft es den Text mindestens drei Mal durchzulesen, wobei man jeweils seinen Fokus auf eine der Ebenen setzt. Sobald man damit durch ist und denkt, dass man dem Text nicht mehr sonderlich verbessern kann, ist es Zeit sich diese bequeme Ansicht mit etwas Feedback von anderen Menschen zertrümmern zu lassen. Lass deinen Text von einer Handvoll Personen lesen und dir kritisches Feedback geben – optimalerweise sollten das Menschen sein, die selbst schreiben, Kritik artikulieren können und kein Problem damit haben Scheiße als Scheiße zu bezeichnen. Die meisten deiner Freunde und deine Mutter fallen damit erstmal weg, weil sie werden vermutlich zu freundlich und höflich sein. Such dir am besten Menschen, die ehrlich sind und motiviert, deine Sachen zu lesen – was gar nicht so einfach ist, wenn man keinen Freundeskreis aus Autorinnen und Autoren hat, weshalb man sich solch einen schnell aufbauen sollte. Schreibwerkstätte, Autorinnenstammtische, Schreibkollektive etc. gibt es in größeren Städten haufenweise. Ansonsten ist das DSFo.de die beste Anlaufstelle – dort können Schreibende einander kritisieren und selbst für Romanprojekte kann man AGs aufsetzen, um Feedback zu sammeln. Das Feedback der Testleser sollte man dann in die weiteren Überarbeitungen einfließen lassen – wobei man dabei sehr kritisch mit sich selbst und mit dem Feedback umgehen sollte. Man sollte sich stets fragen: Ist diese Kritik valide bzw. passen diese partikulären Vorstellungen des einen Testlesers zu meiner Vision des Buches? Gefolgt von der Frage: Taugt meine Vision überhaupt was?

Nach einigen Monaten gelegentlicher Verzweiflung und dutzendfachen Lesens der immergleichen Passagen, sollte man irgendwann an dem Punkt ankommen, an dem man wirklich kein Wort mehr hinzufügen oder entfernen will bei seinem Manuskript.

Dann ist es Zeit das Exposé anzufertigen, sofern es sich bei dem Text nicht lediglich um eine einzelne Kurzgeschichte handelt, die man für eine Ausschreibung geschrieben hat, denn dann ist meist keins notwendig.  Wenn man an einem Roman schreibt, hat man das Exposé optimalerweise bereits in der Konzeptionsphase in seinen Grundzügen aufgesetzt. Die konkrete Ausgestaltung des Exposés hängt sehr von dem korrekten literarischen Projekt ab, weshalb eine komplette Ausführung zu Exposés hier den Rahmen sprengen sollte. Einen Leitfaden zum Verfassen von Exposés findet man unter anderem hier: https://www.dsfo.de/dsfopedia/index.php/Expos%C3%A9

2.3.3 Lektorat

Dein Text wurde von einem Verlag akzeptiert? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt fängt das Überarbeiten wirklich an. Ein Lektor (oder auch manchmal mehrere) stürzt sich nun auf deinen Text, um professionell die Marko- und Mesoebene so richtig auf Herz und Nieren zu prüfen, und das Beste aus deinem Text rauszuholen. Meist sind Lektoren selbst veröffentliche Autoren, die mit ihrer Fachkenntnis deinen Text sezieren – oder Geisteswissenschaftler, die gerne publizierte Autoren wären und mit einer leichten Prise leidenschaftlichen Ressentiments deinen Text zerlegen werden, bis er wirklich sein volles Potential entfaltet. Oder das ist zumindest das Ziel. Nicht jeder Lektor passt zu jedem Autor und Text, sodass es ein bisschen zu den chronischen Selbstzweifeln der Branche gehört, ob Lektoren Texte wirklich verbessern oder nicht manchmal verschlimmbessern – und ein bisschen Diskussion gehört immer dazu. Aber Fakt ist: Ein Lektor ist im Grund ein Testleser, der rund 4€ – 9€ pro Normseite (1.800 Zeichen, inklusive Leerzeichen; dieser Abschnitt 2.3.3 entspricht bereits einer Normseite) bezahlt wird, damit er den Text wirklich gründlich, mehrmals (meist so drei Mal) mit dir durcharbeitet. Entsprechend ist ein Lektor immer nützlich, denn ihm werden immer Probleme auffallen, die weder dir selbst in deiner Betriebsblindheit aufgefallen sind noch deinen Testlesern. Die meisten Lektoren sind sehr empathisch und gute Leser, sodass vor allem wenn die Chemie stimmt, man sehr viel von Ihnen lernen kann über das eigene Schreiben. Ein Lektorat (und Korrektorat) ist neben den Vertriebs- und Marketingkapazitäten ein Grund, warum Verlage noch immer für die meisten Autoren der bessere Veröffentlichungsweg sind, als das Selfpublishing. Ein professionelles Lektorat kostet bei einem Roman meist einen vierstelligen Betrag, der meist nicht im SPler Budget drin ist.

2.3.4 Korrektorat

Das Korrektorat geht meist auch mehrere Runden und wird von einem Korrektor ausgeführt – oft eine andere Person als der Lektor, um Betriebsblindheit zu vermeiden – um schlicht Grammatik- und Rechtschreibfehler aus dem Text rauszuholen. Ein letztes Korrekturlesen gibt es dann meist nochmal, wenn die Layouter ebenfalls ihren Job gemacht haben und die Druckfahne vorliegt.

2.4 Hilfreiche Software

Fürs Schreiben im Deutschen gibt es wohl kein besseres Programm als Papyrus Autor 11, welches umfangreiche Tools zur Stil-, Verständlichkeits- und Sprachanalyse liefert – neben ganz vielen anderen Bequemlichkeiten, weshalb ich es jedem Schreibenden nur empfehlen kann. Zusätzlich können auch KIs zunehmend ein wenig beim Überarbeiten auf der Mikro- und Mesoebene helfen wie z.B. DeepLs Write-Assistent für Deutsch und Englisch, aber sie sind vor allem für Sachtexte optimiert und für jemanden, der wirklich gut schreibt, meist wenig hilfreich. Auch wenn alle paare Jahre etwas Panik durch die Literaturszene geht, dass KIs uns ersetzen könnten – ich habe selbst 2019 in einem Artikel über GPT2 darin eingestimmt – wird das vermutlich noch etwas dauern. Software und damit auch KIs können nützliche Assistenten sein, aber die harte Arbeit macht sich noch immer nicht von selbst.

2.5 Übung für das Überarbeiten

Als Übung werden wir die Texte aus Teil 1 überarbeiten, in zwei Schritten. Im ersten, tauscht euren Text mit der Person, die ihr am wenigsten kennt und lektoriert ihn. Im zweiten, bearbeitet selbst.

3. Abschließende Bemerkungen

Ich schrieb diese Abhandlung relativ spontan als Vorbereitung für einen Workshop, den ich dank meiner Kollegin Linde Liu am 13.12.2023 bei der LMU Schreibwerkstatt halten konnte – bzw. während ich diese Zeilen hier tippe, noch abhalten werde in drei Tagen. Deswegen möchte ich noch ein paar kleine Warnhinweise zum Schluss mitgeben:

Dieser Abhandlung fehlt ironischerweise die Überarbeitung. Diese Abhandlung wurde nicht mit der Gründlichkeit überarbeitet und korrigiert, wie ich es selbst für einen literarischen Text hier als notwendig ausgeführt habe – und normalerweise auch für Sachtexte für notwendig halte aus meiner eigenen Berufserfahrung in der PR, dem Journalismus und dem Marketing.  Das Verfassen dieser Abhandlung war allerdings eine sehr spontane Idee und ich hatte einfach viel Spaß mal die wesentlichen Grundlagen des Kreativen Schreibens zusammenzufassen. Aber aktuell fehlt mir leider für die kommenden Monate erstmal die Zeit, um diese Abhandlung noch einmal gründlich zu überarbeiten. Um ehrlich zu sein, habe ich sie vermutlich auch etwas aus Prokrastination geschrieben, weil ich mich mal kurz davon ablenken wollte, dass ich aktuell viel zu wenig schlafe, an vier Büchern gleichzeitig arbeite, mehrere Hausarbeiten fürs Studium anstehen und ich in einem Monat anfangen werde in Vollzeit zu arbeiten. Wenn ich dafür die Zeit finde, werde ich diese Abhandlung nochmal aktualisieren und auf meiner Website regelmäßig updaten, allerdings vermutlich erst im Laufe des Jahres 2024. Bis dahin entschuldigt bitte die Fehler, die übrig geblieben sind.

Unvollständigkeit. Diese Abhandlung ist lediglich eine unvollständige Skizze der Grundlagen. Viele Aspekte wurden hier schlicht aufgrund des Umfangs nicht behandelt – angefangen von narrativen und stilistischen Themen wie Erzähltechniken, Perspektiven, Archetypen, Symbole etc. bis hin zu technischen Details, wie den selektiven Einsatz von Onomatopoesie und Neologismen, den Umgang mit Genre-Konventionen oder den Einfluss von Absätzen und Schriftarten auf den Lesefluss.

Ich bin selbst noch kein Profi. Ich habe vielleicht überdurchschnittlich viel Literaturerfahrung für einen 24 Jahre alten Studenten, einfach weil ich schon mit 16 erste Texte veröffentlicht habe, vier Jahre lang im Vorstand des BVjA war und mittlerweile zwei Dutzend Publikationen vorweisen kann, sowie etwas relevante Berufserfahrung. Aber ich habe selbst noch keinen Bestseller geschrieben, selbst noch keinen großen Durchbruch gehabt und bin noch immer ein sehr junger und noch eher mittelmäßiger Schriftsteller. Entsprechend habe ich selbst noch sehr viel zu lernen und bin auch noch weit davon entfernt, als dass ich mich selbst als einen ernsthaften Experten meiner Zunft sehen würde. Ich habe etwas Wissen und Erfahrung, die ich in dieser Abhandlung zu teilen versucht habe, aber ich habe selbst noch viel zu lernen, weshalb das was ich geschrieben habe, kritisch hinterfragt werden sollte.

Also bitte lies und reflektiere diese Abhandlung mit einigen Körnern Salz, hinterfrage sie und betrachte sie vor allem als Inspiration. (Und falls dir Fehler und Unstimmigkeiten auffallen oder du Verbesserungsvorschläge oder Rückfragen hast, schreib mir gern. Kontaktmöglichkeiten findest Du hier: https://linktr.ee/leveret_pale) Trotz dieser Warnhinweise und Einschränkungen, bin ich zuversichtlich und guter Hoffnung, dass die hier vorliegende Abhandlung für viele literaturbegeisterte Menschen, vor allem in meinem Freundes- und Bekanntenkreis an der LMU, sehr interessant und hilfreich sein kann. Deswegen stelle ich sie in dieser Form zu Verfügung. Ich hoffe, sie erfüllt damit ihren Zweck und wünsche Dir viel Spaß und Erfolg beim Schreiben!


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Nikodem

Nikodem Skrobisz, auch unter seinem Pseudonym Leveret Pale bekannt, wurde am 26.02.1999 in München geboren. Er ist als nebenbei als Schriftsteller tätig und hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten publiziert, die meist philosophische und gesellschaftliche Themen behandeln. Er studierte Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Philosophie sowie Sprachen und Literatur. Aktuell studiert er im Master Philosophie. Halbprivate Einblicke gibt es auf Instagram

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