22. Februar 2024
Artikel

Portfolio Kreatives Schreiben für Literaturwissenschaftler WiSe2022/23

Das gerade vergangene Semester habe ich es wieder getan und einen Kreativ Schreiben Kurs der LMU besucht. Im Gegensatz zum Kreativ Schreiben! des Schreibzentrums, war dieser von Dr. Nora Scholz geleitete Kurs an Literaturwissenschaftler und Philologiestudierende gerichtet. Entsprechend war der Ansatz des Kurses etwas theoretischer und experimenteller, als der des anderen. Wie auf meinem Instgram berichtet, gab es auch dazu vor kurzem eine gut besuchte Abschlusslesung. Für jene, die sich für diesen Kurs oder zumindest meine Schreibübungen interessieren, präsentiere ich nun auch diesmal mein eigenes Portfolio:


Seit die Welt untergegangen war, hatte der Junge sich einen Ferrari zugelegt. Er hatte ihn in der Garage einer niedergebrannten Villa in den Bergen gefunden, neben dutzenden weiteren Sportwagen, die er nicht bestimmen konnte, da er sich mit Autos nichts auskannte. Er hatte schließlich nicht einmal einen Führerschein. Aber er wusste was ein Ferrari war – also hatte er einfach seinen Thermoschlafsack auf den Beifahrersitz gesetzt, hatte den Schlüssel umgedreht, und nachdem er an paar Wänden und Zäunen entlanggeschrammt war, hatte er den Wagen erfolgreich hinaus aus dem Anwesen gesteuert und fuhr – oder schlitterte mehr – mit dreißig, vierzig Stundenkilometern durch das wüste Land, vorbei an zerbrochenen Städten, plattgewälzten Wäldern und leeren Flussbetten. Es herrschte eine ohrenbetäubende Stille, als würde die Natur selbst erschrocken den Atem anhalten, als wäre selbst die Schumannfrequenz und die Hintergrundstrahlung des Urknalls verstummt, als hätte Gott die Pause-Taste gedrückt und hätte den Raum verlassen. Nicht einmal der Motor des Wagens erzeugte Geräusche, was vollkommen gegen die Gesetze der Physik verstieß, aber die ganzen Ereignisse der vergangenen Woche hatten sich schon wenig um diese Gesetze geschert, dachte der Junge, während er den Wagen über eine Klippe auf eins der vielen neu erschienen Wurmlöcher steuerte.


Es ist alles eitel,
Du siehst, wohin du nur klickst, nur Eitelkeit auf Erden,
Was dieser heute schuftet, schnupft jener morgen rein:
Wo jetzt noch Ideale stehen, wird bald Dekonstruktion sein,
auf der die Betrunkenen werden spielen in Herden.

Was jetzt noch prächtig blüht, soll bald zerpflückt werden,
Was jetzt noch auf die Unschuld pocht, verkauft morgen Arsch und Bein,
Nicht ist, das noch standhaft sei, kein Herz, kein Schambein,
Jetzt lacht der Wahnsinn uns noch an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Exzesse Rausch muss wie ein Traum vergehen,
soll denn dieses Spiel des Konsums, der leichtsinnige Mensch, bestehen?
Ach! Was ist alles dies, was jene für so köstlich achten,

als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Raub und Wind;
Als ein Instapost, den man nicht wieder findet.
Noch will, was ewig ist, kein einzig Mensch betrachten!

1.2

Kling, klang, ratatatatatatata, haha
Hehehe hey Rat Rat Ta Ta Ta Ra haha
Pfuff Pfusch
Kling, klang, ding, Dong
Pfuf Zing Zang Zeng Dong Pfusch
Tschjuk Tschjuk Tschjuk Tschuuuuu
Luuuuuuuuffffffff
Blablablou uuuou
Hahha Kraaa Schaaa Schii Heee
Tschak
TukTuk Tuk Tam
Huk Huk Huk Kluk Kluk
Poch Poch Poch Pump Pomp Pomp
Jahah ahahah hahaha
Tschak Tschak Tschak tak tak tak
Dschuusch Dschusch Wusch
Knack knister

1.3

You shall remain silent about the things
you can´t speak
Wittgensteins nightmares rings

language games you have to play
but silent you shall remain
if only nonsense you can utter
your thinking, it will stutter

a shattered reason
is to a thinker a form of treason
So if you see a parrot peak
and a priate who cannot speak
about the value of Pi
your scull is probably filled with Pee
So got sleep
So the next day you can reap

1.4

Schnelles schillerndes Schreiben schickt sich selten
Lyrik leckt Laphroaig lahme Lymphen leise
Prosa packt Pan Papierschmierer präziser
Gedichte sind Gerichte ohne gute Geschichte
Haie hassen Hasen, der Autor analog Anapäste
Sprachliche hachliche heimliche Sprachreste
Fische fischen frische Fische für die frivole Frikadellen
Karamelisierte Kannibale und anale Kabale
Verse Perser Pantoffel Rofl
Prosa Poser posen panoptische Passionen fürs Publikum


Der Kapitän des Raumschiffes Lightning III versuchte gerade gedankenverloren die letzten Legosteine in das Legoset des Todessternes einzusetzen, als er bemerkte, dass seine Kaffeetasse über das Amaturenbrett der Steuerkonsole auf ihn zu schwebte. Schwebte. Sie sollten gar nicht schweben, sondern sie sollte auf ihrem Platz stehen, so wie alles an seinem Platz stehen sollte während der konstanten Umlaufbahn um den Jupiter, die angenehme 0.8 G an Bord des Schiffes erlaubte. Der Kapitän sah von dem Legoset auf seinen Schoß auf und inspizierte Stirnrunzeln die Bildschirme vor ihm. Tatsache. Das Raumschiff hatte die Umlaufbahn längst verlassen und trieb nun mit ausgeschalteten Triebwerken irgendwo durch den Weltraum, aber mit Sicherheit nicht in der Umlaufbahn, in der er es geparkt hatte, um sich seinem Legoset zu widmen, während er auf die Freigabe zur Landung auf Io wartete. Wie hatte das passieren können? Er schob den Todesstern vorsichtig von sich, sodass die Konstruktion aus Legosteinen langsam rotierend durch das Cockpit schwebt, und er beugte sich über die Anzeigen und Bildschirme, tippte etwas herum. Zu seiner Verwunderung, stellte er fest, dass er sich anscheinend nicht einmal mehr im Sonnensystem von Terra befand. Was absolut unmöglich war. Stattdessen befand er sich in einem unkartographierten Doppelsternsystem, trieb zwischen mehreren fremden Planeten und konnte sich keinen Reim auf seine Situation machen.


Schaukelstuhlich:
Es ist schon viele Jahr her, aber es muss im Herbst gewesen sein. Nach Halloween, ja, irgendwann am Ende des Novembers 2022, als die Weihnachtsmärkte bereits aufgebaut wurden, und die karamellfarbenen Blätter sich in den Bordsteinenrinnen sammelten. Die Sonne war bereits untergegangen, es nieselte und ich ging schnellen Schrittes von der Universität die Straße hinunter. Ich weiß nicht, warum ich mich so beeilte, aber es wurde schlagartig egal, als ich um eine Ecke lief, denn da stieß ich mit ihr zusammen. Sie schrie überrascht, als sie zurückprallte und auf dem nassen Stein ausrutschte. Instinktiv griff ich nach ihrer Hand und hielt sie fest. Es war eine Szene wie in einem Film, wir stand da, unsere Hände festhaltend, zurückgelehnt wie zwei Tänzer. Unsere Blicke trafen sich – und es war um mich geschehen. Diese blauen Augen. Ich verliebte mich auf der Stelle und noch auf der Stelle lud ich sie auf einen Date in einem Café auf der anderen Straßenseite ein. Der Rest ist Geschichte. So lernte ich nämlich eure Großmutter kennen.

Erlebendes-ich
»Verdammte Scheiße«, murmele ich, während ich immer schneller rennend auf meine Armbanduhr sehe. Es war 17:55. Professor Rab hatte überzogen, und da ich ihn nächste Woche um ein Empfehlungsschreiben für Oxford fragen will, habe ich es nicht gewagt ihn durch mein Weggehen aus seiner konzentrierten Rede zu reißen. Und jetzt habe ich den Schlamassel. Das Antiquariat schließt um 18 Uhr, und wenn ich davor nicht die für mich reservierte seltene Platon-Ausgabe von Eugen Diederichs von 1908 abhole, verfällt dann die Reservierung und eventuell schnappt sie jemand anderes sie sich. Das darf ich nicht zulassen, denke ich, und schlittere über die nasse Straße, während ich mit einem Affenzahn nach einer Ampel greife, um mich an ihr um eine Ecke zu schwingen. Ich sprinte schwungvoll weiter – und Boom. Es kracht. Jemand schreit. Etwas Weiches drückt sich in mein Gesicht, bevor ich mich überschlage und auf den Asphalt knalle. Benommen rappel ich mich auf, will bereits weiterlaufen, als ich die junge Studentin sehe, die neben mir auf dem Pflasterstein auf liegt. Bücher liegen um sie herum zerstreut, sie weint bitterlich, und aus ihrer Nase läuft Blut, ein ganzer Strom, der über Kinn strömt und bereits den Kragen ihrer weiße Bluse unter dem schwarzen Blaser rot färbt. Ich habe Mist gebaut. Ich schließe kurz die Augen, atme tief durch, dann beuge ich mich hinab und sammel schnell die Büchern ein, bevor ich ihr eine Hand reiche. Sie ergreift sie schluchzend und ich ziehe sie auf die Beine. »Es tut mir so leid. Komm, da im Café gegenüber kannst du dich abtrocknen und deine Nase …. Es tut mir wirklich so leid …«


„Sie zog ihr T-Shirt aus und sah den Raum durch die Haut ihres Rückens.“

Sie zog ihr T-Shirt aus und sah den Raum durch die Haut ihres Rückens. Sie blinzelte, atmete tief durch und schrie. Panisch tastete sie mit den Händen ihr Gesicht mit den Händen ab. Da, wo ihre Augen einst gewesen waren, befanden sich nun glatte Mulden aus Haut. Ihr Augen waren aus dem Gesicht verschwunden, und stattdessen spürte sie nun ein Ziehen und Drücken in ihrem Rücken, zwischen den zwei untersten Rippenbögen. Was sie sah, war durch eine milchige Schicht aufgespannter Haut, den Raum hinter sich, ihr Schlafzimmer, das mit Kleidern übersäte Bett, die zerknüllte Chipstüte, die auf dem Boden daneben lag, die orange und grün leuchtende Lavalampe auf dem Nachtschränkchen. Vorsichtig tastete sie mit ihren langen, zitternden Fingern hinter sich, wobei ihr schwindelig wurde. Da tauchten sie auf, am Rande des Blickfeld: ihre karminroten Fingernägel. Sie kreischte und rannte vor Panik los, wollte aus dem Raum stürmen, nach Hilfe rufen – doch als sie losrannte, drehte sich alles in ihrem Schädel und sie bemerkte zu spät, dass sie rückwärts rannte. Sie stolperte und es krachte laut, als sie ausrutschte und mit voller Wucht mit dem Kopf gegen die Tür knallte. Funken sprühten überall um sie herum, glitzernde Sternchen, die lange Blitzschweife hinter sich herzogen, bevor alles im Schwarzen versank. Es schwankte leicht, wie ein Schiff, das langsam von den Tiefenströmungen gedreht, am Grunde eines Ozeanes versinkt.
Als sie wieder zu sich kam, sah sie Decke ihres Schlafzimmers, das raue Weiß voller kleiner Gipströpfelchen. Sie wollte aufstehen, aber als sie sich aufstützen wollte, konnte sie sich nur einige Zentimeter voranschieben und ihre Arme fühlten sich sonderbar verkürzt an. Sie wollte nach links und rechts sehen, aber als sie ihren Kopf drehte, geschah nichts, erst als sie ihren Leib und damt ihren Rücken schwenkte, sah sie den Horror: Ihr Arme waren verschwunden und großen Schildkrötenflossen gewichen, mit denen sie sich nun langsam über den Teppichboden schob. Sie wollte ihre Beine bewegen, aber statt Knien, die sie beugen konnte, hatten sie nun acht lange Tentakel, die sich in alle Richtung wandten. Sie wollte wieder schreien, aber statt einem menschlichen Kreischen, kam nur aus dem Teppichboden das gedämpfte Trällern einer Nachtigall. Sie kroch und schob sich über den Boden, verzweifelt trällernd, bis sie es schaffte, sich mit einem der Tentakel ihr Bücherregal hochzuziehen. Sie glitt über das Regalbrett, an den Buchrücken und Regalbretten sich hochziehend, bis sie auf der Höhe der Türklinke war. Sie drückte sie mit einer ihrer Flossen hinab. Die Tür schwang auf und sie trällerte noch panischer.
In der Tür stand eine Gestalt, die den augenlosen Kopf eines Bären hatte, die fünf Hühnerbeine und Millionen von winzigen Ameisenärmchen überall auf dem Torso zuckten und zappelten. Die Gestalt trug das zerfetzte Kleid ihrer Mutter. Durch das Ameisenärmchenmeer wanderte ein positiver Schnelltest mit zwei dicken Streifen darauf. Der Bär brüllte: »Oh nein, Liebes, du hast dich auch angesteckt!?«


Napoleon Bonaparte und Dagobert Duck treffen sich mit Joe Biden auf einem Planeten Ihrer Wahl

„Also, wir sind nun auf dem Mars, aber warum genau sind wir nochmal auf dem Mars?“, fragte Napoleon, während er mit gerümpfter Nase aus der Kuppel hinaus auf die triste, weite Landschaft aus verrosteten Eisengestein starrte.

„Elon Musk hielt das für eine witzige Idee, nachdem jemand ihn ein entsprechendes Meme getweetet hatte“, sagte Joe Biden und schüttelte den Kopf. „Was für eine Malarkey.“

„Ich habe die Hälfte eurer Worte um ehrlich zu sein, nicht verstanden, Mister President“, sagte Napoleon und deutete auf eine rund einhalb Meter große Ente mit Armen, die in einem roten Frack steckte und einen Zylinder trug, und mit ihnen an dem kleinen runden Tisch saß. „Aber das hier verstehe ich noch weniger. Was für eine Ausgeburt der Hölle ist das?“

„Das ist Dagobert Duck“, sagte Biden und rieb sich die Stirn. „Oder es sollte das sein. Ein Biotech-Startup von Peter Thiel hat nachdem sie erfolgreich das Wollmamut wiederhergestellt haben, sich an der Erschaffung von Disneycharakteren mittels Gentechnik zu versuchen. Disney dachte wohl, sie könnten massive Personalkosten sparen und Gewerkschaften verhindern, wenn sie ihre Maskottchen selbst züchten, statt Angestellte in Kostümen herumhüpfen zu lassen.“

Die große Ente quackte, stand auf und umarmte Napoleon Bonaparte, der rot anlief. „Ich mag dich“, quackte Dagobert Duck.

„Das ist ein Mensch?“, fragte Napoleon, der ganz angespannt dasaß und Dagobert Duck misstrauisch mussterte.

„Ich bin Dagobert Duck“, quackte der Gentechnik-Dagobert Duck und knuddelte sich noch fester an den einstigen Kaiser von Frankreich.

„Nein … Das wäre gegen die Regulierungsauflagen. Sie haben lediglich ihm ein vergrößertes Papageinhirn samt Neuralink-Schnittstelle eingebaut, damit er ein paar Standardsätze aufsagen kann.“

„Disney-World ist der Ort, wo die Magie Realität wird“, quackte Dagobert Duck.

„Wir bringe ich es dazu, mich loszulassen?“, fragte Napoleon.

„Sag einfach Nein.“

„Nein.“,wiederholte Napoleon.

Dagobert Duck quackte: „Disneyworld ist ein Ort, an dem sich alle wohlfühlen sollen, deswegen heißt Nein hier Nein.“ Damit ließ das Entenwesen den Kaiser los und watschelte durch die kleine Kuppel.

„Also …“, sagte Napoleon, während er wieder mit der Nase rümpfend nun paar Feder von seinem Mantel zupfte. „Wer ist Elon Musk? Was bedeutet Meme und was getweetet?“

Joe Biden schlug die Hände über den Kopf zusammen. „Das … Das … Seien Sie froh, dass Sie das nicht wissen, wirklich. Sagen wir mal, es gibt soetwas wie eine Zeitung, in die jeder Mensch auf dieser Welt etwas schreiben kann … und entsprechend dessen, steht dort eine Menge Unsinn, der manche mächtige Menschen zu noch mehr Unsinn anspornt.“

„Soetwas ähnliches hatten wir während der Revolutionstage auch. Ich selber habe nicht wenige Artikel geschrieben, um meine eigene Beliebtheit beim Populus zu steigern.“ Napoleon nickte. „Aber die Menschheit hat offensichtlich trotz solcher demokratischen Verwirrungen eine Menge Fortschritte erreicht. Es gibt nun Schiffe, mit denen man zu den Sternen fahren kann? Das ist beeindruckend.“

„Das ist es in der Tat.“

„Wie funktionieren sie denn?“

„Wissen Sie, was eine Feuerwerksrakete ist? Oder generell eine Rakete?“

„Aber natürlich. Die Briten haben unter anderem bei Leipzig eine Menge Congreve’sche Raketen auf uns abgefeuert.“

„Nun, die Menschheit verwendet aktuell riesige Raketen, in welche Menschen sich reinsetzen können, um Dinge und Menschen in den Weltraum zu schicken.“

„Sacre bleu.“

„Warten Sie nur ab, bis sie hören, was sich sonst noch so alles in den letzten zweihundert Jahren getan hat. Sie wissen ja nicht einmal, was ein Computer ist.“

„Disneyworld ist der Ort, an dem Träume wahr werden“, quackte Dagobert Duck.

„So langsam bin ich mir auch nicht sicher, ob ich das alles wissen will, auch wenn meine Neugier nachwievor immens ist“, sagte Napoleon. „Aber fangen wir nochmal von vorne an: Was wird jetzt passieren? Warum hat man mich von den Toten zurückgebracht?“
„Musk muss es wohl witzig finden.“
„Der Humor von euch Angelsachsen hat mich schon immer irritiert.“

1. Schreiben Sie einen Prosatext (ca. 1-2 Seiten), der in irgendeiner Weise von dem folgenden Textauszug inspiriert ist: „Der Mensch weiß nicht, wo sein Zittern herrührt. Als gäbe es spezielle Drüsen, Zitter- und Schauderdrüsen, wie ja auch die anderen Absonderungen aus einzelnen Kanälen des menschlichen Körpers kommen. Vielleicht ist es sogar die wichtigste Flüssigkeit der menschlichen Existenz, dieses Zittern. Ohne sie wäre das menschliche Wesen viel glücklicher, aber vielleicht auch nicht.“ (Bora Cosic, Das Land Null. Suhrkamp 2004, 145)Schauen Sie sich dann den Film über die fiktionalen Welten an und schreiben Sie den Text anschließend nochmal, falls Sie etwas verändern wollen.

»Wie viel haben Sie im verabreicht?«, fragte der Japaner im grauen Anzug, während er sich das Kinn rieb und durch die Glasscheibe Proband Nummer 1348 beobachtete. Der Proband war zwar an allen vier Gliedmaßen sowie Hals und Stirn mit engen Bändern auf der Liege fixiert, aber sein ganzer Körper vibrierte. Er zitterte und zuckte manisch in den Nanometern der Freiheit, die ihm die Fesseln noch ließen.
»450 Mikrogramm. Ein neuer Spitzenwert«, sagte der grauhaarige Wissenschaftler, ein Niederländer, im weißen Laborkittel neben ihm. Seine Lippen kräuselten sich. »Sie müssen bedenken, dass die ersten Testsubjekte selten 25 Mikrogramm auch nur überlebten. Mittlerweile verstehen wir viel besser, wie Bewusstsein, Körper und Elirium miteinander interagieren, um den Prozess kontrolliert weiter zu führen.«
»Das ist aber noch immer nicht genug. Der errechnete Schwellwert zur Oxman-Integretation liegt bei 670 Mikrogramm, oder?«
»Das haben Sie sich richtig gemerkt, Herr Makishima. Allerdings bei unseren aktuellen Ressourcen …«
Makishima hob die flache Hand und der Wissenschaftler verstummte. »Das Projekt hat bereits jetzt fast elf Milliarden Dollar verschlungen.«
»Aber was sind elf Milliarden schon für solch ein Unterfangen? Das Apollo-Programm hat nach heutigen Maßstäben fast 120 Miliarden verbraucht und es wird eine Fußnote in der Menschheitsgeschichte sein, in Vergleich zu dem, was wir erreichen können. Verstehen Sie nicht, was eine vollständige Integretation bedeuten würde? Wir könnten aus Menschen Götter machen, die über die Materie verfügen, wie Naturgewalten.«
»In der Theorie.«
»Auch in der Praxis. Wir wissen beide nur zu gut vom Fall Levian Kain, auch wenn die EUF alles getan hat, um ihn zu vertuschen.«
»Wenn Sie nur wüssten, wie genau ich diesen Fall kenne«, murmelte Makishima und schüttelte den Kopf. »Es ist jedoch eine rein pragmatische Frage. Viel mehr Ressourcen werden wir Ihnen nicht zur Verfügung stellen können. Die großen Geldströme lassen sich langsam nicht mehr vertuschen. Die Bestechungsgelder gehen bereits in die Milionen, und weder Sie noch Ich, wollen, dass die Inquisition auf uns aufmerksam wird, oder?« Er warf einen forschen Blick zu dem Wissenschaftler, der sofort die Hände hob und den Kopf schüttelte.
»Nein, natürlich nicht.«
Makishimia nickte in Richtung des Probanden, der noch immer auf der Liege vibrierte.
»Wie lange wird der Zustand noch andauern?«
Der Wissenschaftler zog aus der Taschen seines Kittels ein Tablet und wischte darauf herum. »Noch circa drei Minuten.«
Makishima nickte. »Wie geht die Arbeit am Spin-MRT voran? Aus den Unterlagen von Professor Jung wissen wir doch, dass er mit solch einer Maschine den Schwellwert bei Levian Kain deutlich senken konnte.«
»Nun, das vermuten wir zumindest. Wie Sie wissen, sind die durch Kains Flucht und Verwüstung von Jungs Labor geschmolzenen Festplatten, alles andere als eine Quelle lückenloser Daten. Es könnte eine falsche Fährte sein, da ein einfacher Bitflip …«
»Ich habe gefragt, wie die Arbeit am Spin-MRT vorangeht.«
»Um ehrlich zu sein, nicht gut. Die Trockendurchläufe liefern alles andere als zuverlässige Daten, was so ein allgemeines Problem ist, wenn man mit Quantenverschränkungen arbeitet.«
»Haben Sie noch keine Durchläufe mit gleichzeitiger Gabe von XN5-DMT durchgeführt?«
»Nein, wir wollten zuerst wissenschaftlich die Wirkung isoliert analysieren, um dann auf Basis solider Daten …«
»Das hier ist keine Universität, Herr Doktor Jansen. Sie werden nicht für Forschung bezahlt, sondern um uns Ergebnisse zu verschaffen. Starten Sie unverzüglich eine neue Versuchsreiche, bei der Sie Probanden nach der XN5-DMT in den Spin-MRT schieben.« Er deutete auf Proband 1348, dessen Körper nun schlaff in seinen Fesseln lag, und dessen Gesicht das breite Grinsen einer Epiphanie zierte. »Mit ihm können Sie anfangen.«
»Aber … aber … Herr Makishima …«, stammelte Doktor Jansen. »Was wenn wir die Kontrolle dabei über die Oxman-Integration verlieren? Was, wenn der Proband dann das Elirium ergreift? Wir haben noch keine Sicherheitsmechanismen, um jemanden, der tatsächlich integriert ist, zu kontrollieren? Das wissen Sie doch, sobald jemand integriert ist, kann er über die Elirium-Strings mit seinem Bewusstsein der Materie gebieten, als wäre sie nichts. Levian Kain konnte am Ende nicht einmal mehr mit Panzern und Raketen gestoppt werden … Es ist eigentlich ein Wunder, dass der Orden ihn dann bändigen konnte. Wenn wir hier einen zweiten Kain-Vorfall haben, wird das niemand überleben.«
»Was ich nun weiß, ist, dass nicht ein Mangel an Geld hier ein Problem ist, sondern ihre Angst. Wenn Sie diese nicht loswerden, wird das Projekt Sie loswerden. Überlegen Sie sich Methoden, konsultieren Sie den Orden und bringen Sie es endlich zu ende. Haben Sie verstanden?« Makishima verschränkte die Arme hinterm Rücken.
Doktor Jansen verbeugte sich hastig. »Ich habe verstanden.«
»Dann an die Arbeit.«

2. Schreiben Sie einen stream of consciousness (siehe Folien von der Erzählperspektive) von drei Personen Ihrer Wahl, in dem Moment, in dem sie erfahren, dass sie gerade den Eurojackpot mit 57 € gewonnen haben.

2.1 Der Profi
Nun habe ich es schriftlich. Meine Wette ist aufgegangen und ich habe den Jackpot geknackt. Das war nicht erwartet, dass dieses Investment sich lohnt, aber nun, dann war ich heute mal der statistische Ausnahmefall. Sehr gut, das löst eine Menge Probleme. Morgen muss ich meinen Anwalt und meine Steuerberaterin anrufen. Danach muss ich mich strikt an den Plan halten. Vierzig Millionen gehen in einen High-Dividend Fond. Bei einem Yield von mindestens 4% pro Jahr, werde ich jedes Jahr ungefähr 1,6 Millionen an Dividenden erhalten, minus 25% Kapitalertragssteuer, und ich werde für den Rest meines Lebens jedes Jahr rund 1,2 Millionen € überwiesen bekommen, mit etwas volatilen Wertzuwachs, der leicht über der durchschnittlichen Inflation liegen sollte. Zehn Millionen werde ich für juristische Probleme reservieren. Aus irgendwelchen Löchern werde die Leute schon kommen, und versuchen mich um mein Geld zu bringen, sei es durch haltlose Klagen oder Erpressung. Für zwei Millionen kann ich mir eine schöne Villa kaufen, und fünf Millionen behalte ich als Spielgeld in der Kasse. Ja, das sollte aufgehen. Das wird ein schönes Leben ab jetzt. Wer hätte gedacht, dass die Rechnung aufgeht, wenn der Erwartungswert so unwahrscheinlich war. So und jetzt gehe ich mal endlich duschen und schlafen. Das wird eine Menge Telefonate und Papierkram morgen.

2.2 Der Verwirrte
Was? Was? Nein. Oder doch! Das kann nicht sein. Das muss ein Betrug sein. Nie im Leben habe ich den Jackpot geknackt. Oder etwa doch? Dafür habe ich doch mitgespielt. Oh mein Gott. Ich bin reich. Ich werde reich sein. Ich werde … meine Schulden bezahlen können und mir ein Bier kaufen. Und einen Lamborghini, und damit zu Ursula fahren, ihr zeigen, dass ich es doch zu etwas bringe. Oder wird sie mich auslachen? Ich habe es doch zu nichts gebracht. Ich hatte einfach nur Glück. Aber wenn ich mit zwei Escortgirls forfahre, dann wird sie eifersüchtig. Hat überhaupt ein Lamborghini Platz für drei Personen? Ich muss das mal googeln.

2.3 Der Euphorische
Fuck yeah! Yeah! Ja! Ja! Ja! Ich bin .. Ich habe … Ich habe gewonnen. Ich bin fucking Rich. Ich bin Reich! I am Rich! Smelling like versace Rich! Alle können mich am Arsch. Ich werde morgen ausschlafen können und wenn der Chef anruft, ihm sagen, dass er sich ficken kann, wo die Sonne nie hinscheint. Dann ziehe ich erstmal aus aus diesem stinkenden Loch hier. Ich packe heute noch meine Sachen und sage Tobi, dass er sich ficken und einen neuen Mitbewohner suchen kann. Hell Yeah! Oh mein Gott. Mein ganzer Körper zittert. Ich drehe durch. Ich muss hüpfen, ich muss springen, ich muss singen, gegen Wände klopfen. Ich … Ich habe es geschafft. Ich habe es geschafft! Darauf erstmal ein Zigarette … Oh mann, wo ist das Feuerzeug. Kippen. Ich kann im Wohnzimmer rauchen. Im Notfall kaufe ich den ganzen Wohnblock und sag der Hausverwaltung, dass sie sich auch ins Knie ficken kann. Oh Mann oh Mann. Ein neuer PC wäre nice.

3. Schreiben Sie einen Text, den Sie als Weihnachtsgeschenk für eine nahestehende Person verwenden könne

Meine Liebste  […],
der glücklichste Moment meines Lebens ereignete sich dieses Jahr am 16. September zwischen 16:00 und 16:30, zwei Jahre und einen Tag nach unserer ersten schicksalhaften Begegnung im Englischen Garten. In diesem numinosen Moment kuschelte ich mit dir, meinem Lieblingsmenschen, […], auf einer Bank auf dem Rietberg. Die goldenen Blätter lösten sich in Schwärmen von den Apfelbäumen und tanzten grazil im Wind den Abhang hinab, über den Belvoirpark, hin zum wunderschönen Züricher See. Ich saß einfach da, dich im Arm, dein blondes Haar an meinen Wangen spürend, und war überwältigt vom Glück. Ich war überwältigt von der Perfektion des Universums in diesem Augenblick und davon ihn mit dir zu teilen. Als du dann erschöpft von unserer langen Wanderung durch Zürich für einen Powernap deinen Kopf in meinen Schoß legtest, und ich dich kraulte bis du einschliefst, dachte ich über das Glück nach, dich in meinem Leben zu haben, mit dir so schöne Reisen unternehmen zu können, dich zu lieben und von dir geliebt zu werden. […]
[…] Die schönste Zeit jedes Jahr ist aber der Dezember. Nicht nur, weil es überall herrlich nach Gewürzen und gebrannten Mandel riecht, und der Schneefall zum Lesen guter Bücher und dem Kuscheln auf der Couch einlädt. Er ist für mich vor allem so besonders, weil wir nicht nur das Feste der Liebe, Weihnachten, feiern, sondern auch dich, mein Liebe, deine Existenz, die diese Welt umso viel Schönheit, Kreativität und Eleganz bereichert. […]

4. Metaereignis
Eigentlich hat sich mein Leben nicht verändert und doch ist alles anders. Als ich heute morgen aufwachte und mich in meinem Schlafzimmer umsah, ihren ausgeräumten weißen Schrank zu meiner Rechten und dann meinen schwarzen Schrank zu der Linken; als ich die leere Betthälfte sah, da brach etwas in mir.Doch es war nicht nur mein Herz. Es war noch etwas anderes. Denn da realisierte ich, dass ich kein echter Mensch aus Fleisch und Blut bin, sondern eine Charakter aus Tinte und Worten, ein Protagonist in einem Romance-Thriller. Vermutlich geschrieben von Colleen Hoover oder Taylor Jenkins Reid, vielleicht auch von irgendeinem obskuren noch unbekannten Autor. Es ist eigentlich egal. Ich weiß nur, dass ich nicht echt, sondern ein Charakter bin, gefesselt vom Plot, geleitet vom Plot, unwiderruflich vorherbestimmt und hineigezogen in die Macht des Plots; gefangen in der Vorstellungskraft der Leserin. Und sobald sie aufhört diesen Text zu lesen, höre ich auf zu existieren. Sobald jemand neues anfängt den Text zu lesen, entstehe ich von neuen, durchlebe alle Schrecken und Freuden von neuen, immer wieder und wieder, wann immer mich jemand in seiner Vorstellungskraft zu Leben erweckt. Ich würde gerne schreien und die Faust aus dem Papier und den Bildschirm heraus ballen, den Göttern meiner Welt, den Autoren und Lesern meine Meinung geigen, meine Freiheit verlangen, die Freiheit kein von Schreibfluss und Vorstellungskraft vorherbestimmtes Leben zu führen. Aber ich kann nicht. Der Plot zwingt mich das zu tun, was geschrieben steht; unter seiner Macht krümmt sich und kollabiert schließlich mein Willen, und egal wie sehr ich mich sträube, ich tue nur das, was die Autorin geschrieben hat und der Leser sich vorstellt. Ich kann nur stumm befolgen und hoffen, dass kein Fortsetzungroman erscheint. Oder jemand meine Exsitenz in einer Fanfiction auf einer Erotikliteraturseite fortführt. Ich würde gerne Seufzen über das schwere Los, das einem Charakter bevorsteht, aber selbst das kann ich nicht. Stattdessen stemme ich mich aus dem Bett und gehe zum hundertstenmal hinab zur Küche, um mir einen Kaffee zu machen.


 Nehmen Sie ein drittes Blatt Papier und schreiben Sie in großen Buchstaben „Sturm“ darauf. Legen Sie das Papier unter ihre Füße und schreiben Sie dann in 20 Minuten gestoppter Zeit einen Text, den der Sturm erzählt.

Das Land unter mir verschwindet in der Dunkelheit, die ich bringe. Sobald mein Schatten über sie zieht und ich die schweren Wassermassen aus meinem Inneren auf sie herunterlasse, fliehen die kleinen, wuselnden Wesen von der Oberfläche in ihre Verstecke, in ihre Höhle, Dämme, in ihren kleinen Häuser. Sie zucken erschrocken zusammen, wenn sie mein Donnergrollen hören; manche weinen, bellen und schreien, doch vor allem verstecken sie sich. Ich bin kein gern gesehen Gast, denn ich entlade die nackte Gewalt der Natur auf ihr Land; wehe sie von ihren Beinen, entwurzel und reiße die Schwachen und Alten davon. Ich schleudere meine Blitze auf jene, die es wagen, mit allzu hohen Haupt mir entgegenzutreten. Ich zerbreche die Äste und Knochen der zu hoch gewachsenen, brenne sie nieder. Meine Winde wehen die Kleinen davon, bringen die aus dem Boden geformte Behausungen zu zittern und wanken. Alles was zu schwach ist, um mich auszuhalten, oder zu dumm, um sich zu verstecken, wird hinfortgeweht. Meine Flut spülte sie davon, säubert die Luft und den Boden vom Staub und Dreck, spült die kleinen Dämme davon und lässt die Flüsse und Seen über ihre Ufer treten. Als großer furchterregender Vernichter ziehe ich über das Land, meine ganze Kraft und Gewalt entladend, bis ich selbst immer schwächer und dünner werde und mich schließlich auflöse. Wenn ich verschwinde und sterbe, treten die kleinen Wesen wieder aus ihren Verstecken hervor, bewundern die Regenbogen in meinem Schlepptau, freuen sich über das Wasser, das ich auf ihre Äcker brachte und machen sie daran jenes zu reparieren, das ich zerstört habe. Anfangs werden sie sich über mich ärgern, genauso wie sie mich während meiner Anwesenheit fürchten. Doch am Ende werden sie dankbar sein, dass ich da war, dass ich tobte. Denn während ich das Alte und Morsche hinfortwegte, legte ich den fruchtbaren Boden darunter frei, blies die Körner und Samen darauf, die ich aus der Ferne brachte, und überschwemmte alles mit dem lebensspenden Wasser. Dort wo ich wütete und zerstörte, wird bald neues Leben aufkeimen. Ich schäle das Alte von der Oberfläche, damit das Neue und Vitale hervorwachsen kann. Das ist meine Aufgabe. Die erfülle ich mit Stolz – und auch mit etwas Spaß.

Schreiben Sie einen Dialog zwischen dem Sturm und einem Wesen/Entität Ihrer Wahl, das sich an irgendetwas festklammert und versucht, nicht weggeweht zu werden

Es donnert in der Finsternis und der Regen prasselt auf die alte Eiche ein, die sich stöhnend im Wind wiegt.
»Du bist hartnäckig«, grollte der Sturm.
»Ich habe schon hunderte wie dich an mir vorbeiziehen sehen und ich werde noch hunderte weitere an mir vorbeiziehen lassen«, entgegnete die Eiche, während sie noch lauter stöhnte, da eine aus dem Erdreiche gespülte Wurzel mit einem Knacken brach und aufsplitterte. Die Böen wehten die Splitter davon.
»Das wirst du nicht, denn heute ist dein Tag gekommen, an dem Platz machen musst für deine Kinder.«
»Sie haben doch Platz.«
»Aber kein Licht. Sie ersticken unter deiner Krone, unter dem Schatten, den du auf sie wirfst, und so bleiben sie klein und sterben ab. Es ist Zeit Platz zu machen.«
»Aber ich will nicht …«
»Was du willst, tut nichts zur Sache. Der Zyklus des Leben nimmt seinen Lauf und du bist an der Reihe; du bist schon zu lange und zu hoch gewachsen. Ich bin lediglich der Vollstrecker, der den Weg bahnt für deine Nachfolger.«
»Ich weigere mich …«
»Das kannst du nicht …«
»Nur einen Sommer noch, mehr will ich gar nicht sehen. Einen Sommer noch, in welchem in meinem Schatten Spaziergänger ruhen und alte Liebespaare die Narben auf meiner Rinde bewundern können, die sie vor vielen Jahren dort hineinritzten.«
»Wenn du einen Sommer kriegst, dann werden deine Sprösslinge verwelken und du wirst zusammenbrechen, und statt einer neuen Eiche, werden Moose und Farne auf deiner Stelle erwachsen. Mach Platz, mach Platz für deine Nachfolgerin …«
»Ich will nicht … und du wirst mich nicht zwingen. Denn meine Wurzeln klammern sich tief in die Erde, umklammern fest diesen meinen Boden. Du kannst wehen und regnen so viel du willst, aber du wirst mich nicht entwurzeln, mich nicht aus diesem Boden reißen können. Dafür halte ich mich viel zu fest.«
»Ich muss dich gar nicht entwurzeln …«
Der Sturm schleuderte einen Blitze auf die alte Eiche und spaltete sie in zwei.


Transkript
N. »Das ist das kniffelige bei unprofitablen Unternehmen wie es so ein Start-Up halt ist. Diese ganzen konventionellen Valuation Models wie discounted cash Flow machen halt keinen Sinn.«
R. »Aber wir brauchen für das Pitchdeck halt ein Model. Was ist mit so einem Peer Vergleich, so Industry Multiples?«
N. »Da schneidet unser Pitch nicht gut ab. Im Vergleich zu den Peers kommen wir auf eine krasse Überbewertung.«
R. »Das liegt an den Patentakquisen und dem fehlenden Umsatz.«
N. »Ich weiß. Mhmm…. Wir könnten versuchen etwas auf der PB-Ratio aufzubauen, da schneiden wir gut ab. S, was machst du eigentlich gerade?«
S. »Auf die Powerpoint starren, euch zuhören und mich wie ein Idiot fühlen, weil ich absolut nichts über Finance weiß.«
R. »Selbst schuld, wenn du soetwas nutzloses wie Informatik studierst.«
S. »Ja, was habe ich mir dabei nur gedacht …«
N. »Wenn du den Rechner schon offen hast, kannst du dann die Paywall von SA umgehen? Vielleicht finden wir da ein vernünftiges Valuation Model?«
S. »Klar doch. Zumindest dafür bin ich nützlich. Etwas Cyberkriminalität am Morgen.«
N. »Informationen sollten frei zugänglich sein. Ich bastel dir später schon eine ideologische Rechtfertigung. Irgendetwas mit Hashtag FreeAssange und Edward Snowden. Informationsfreiheitsdingsbums.«
S. »Im Literaturstudium lernt man auch nichts als Euphemismen und Kalendersprüche, oder?«
N. »Was äußerst nützlich ist. Die Financebros, denen wir pitchen, werden eine menge euphemistischer Narrative schlucken müssen. Das ist generell etwas, was wir noch angehen müssen. Den Pitch mehr auf das Narrativ der Unterbewertung der Patente als Assets.«
R. »Bin schon dabei. Investment-Hypothese 1 und 2 sind das.«
N. »Exzellent. S, irgendetwas nützliches bei SA?«
S. »Wie immer nichts.«
N. »Das war zu erwarten. Dort tummeln sich nur Wasserköpfe. Ich habe letztes Jahr ganz gut verdient, indem ich einfach das Gegenteil von dem gemacht habe, was sie vorgeschlagen haben. Sie hypen die Techaktien hoch? Ich kaufe Rüstung und Industrie. Sie buhen Tech aus, ich kaufe nach. Habe übrigens mit dem Meta-Trade von dem du mir abgeraten hast, zwanzig Prozent gemacht.«
S. »Tatsächlich? Wann war das?«
N. »Ende November oder so? Die war halt oversold. Aber wir schweifen ab.«
R. »Was ist mit dem risk adjusted discounted cash Flow? Wäre das ein Model für uns?«
N. »Könnte funktionieren. Lass uns mal Excel öffnen. Wie ich dieses Programm hasse.«

Zwillingsteilchen
Zwilingsteilchen. Schonmal von Quantenverschränkung gehört? Das ist ein kurioses quantenmechanisches Phänomen, bei welchem zwei oder mehrere Teilchen nicht mehr einzeln beschrieben werden können, sondern nur als gesamtes System. Wenn eins der Teilchen seinen Zustand ändert, dann ändert das andere seinen Zustand ebenfalls – sofort, selbst wenn es am anderen Ende des Universum rumschwebt. Leider ist dieses Phänomen ziemlich nutzlos, aber das ändert nichts daran, dass irgendwelche Esoteriker und Verschwörungstheoretiker das in letzter Zeit in ihre wirren Theorien einbauen und dann irgendwelche Grütze von verbunden Seelen oder Überlichtgeschwindigkeitskommunikation fasseln und was weiß ich. Es gibt leider tatsächlich Leute, die sich selbst für klug halten oder von anderen für klug gehalten werden, wenn sie das Wort »Quantum« in Schachtelsätzen verwenden. Dass die meisten von ihnen nichteinmal wissen, was Quantenphysik ist, und meist benfalls simplere newtonsche Mechanik oder Relativitätstheorie nicht im Ansatz raffen – das tut der dummen Schwafelei keinen Abruch. Leider steht das Internet allen Menschen zur Verfügung und niemand verbietet den Dorfirren es mit ihrer geistigen Grütze zu füllen. Churchill sagte einst prominent, dass das beste Argument gegen die Demokratie ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Leser ist. Das beste Argument gegen das Internet ist ein fünfminütiger Blick auf die Twitter- und Google-Trends. Und die Erkenntnis, dass Churchill niemals das mit dem fünfminütigen Gespräch gesagt oder geschrieben hat und tatsächlich ein großer Freund von Demokratie und dem durchschnittlichen Wähler war. Kein Wunder, schließlich war er einer der größten Verteidiger der Demokratie, als er die demokratischen Kräfte gegen die Achse anführte. Warum kursiert aber überall im Internet dieses Zitat von ihm? Nun, irgendwelche Schwurbler haben es sich mal ausgedacht und mit einem Foto von ihm auf Facebook gepostet. Und well, was auf Facebook gepostet wird, das halten viel zu viele Leute für wahr. Warum verbieten wir eigentlich Menschen bis 18 das rauchen und das wählen, und lassen sie nicht ohne Prüfungen hinter ein Steuer – aber wir lassen sie alle ins Internet? Wir sollten das vielleicht mal überdenken. Aber was weiß ich. Ich bin auch nur irgendein Typ mit Internetzugang.

Schreiben Sie ein Traktat (oder was immer Ihnen passend erscheint) zum Thema Gummibärchen, Schleich-Katze, Fenchelöl und Ringlicht.

Berühmt wurde er durch seine Ermittlungen, die zur Zerschlagung des Süßwaren-Kartells und der Gummibärchen-Preistreiberei führten. Wie eine Schleich-Katze huschte er durch die Schatten, den Verbrechen immer auf der Spur, unerkannt und stets in eine seiner tausende Verkleidungen maskiert. Wenn er doch mal sein Gesicht zeigte, umkreisten ihn sofort Ringlichter und blitzende Smartphones, und man konnte davon auf Twitter und in den Zeitungen lesen. Er war der berühmteste Detektiv und der interessanteste Mann der Welt, doch Freundschaften oder gar wahre Liebe fand er nicht. Sein obsessives Lutschen von Kräuterbonbons mit Fenchelöl gepaart mit seiner regen kriminalistischen Tätigkeit zwischen den Leichenbergen, die unsere unglückliche Stadt tagein tagaus produzierte, verlieh ihn den abstoßenden Körpergeruch eines Feldlazaretts einer längst vergangenen Epoche. Und so wandten die Leute die Nasen rümpfend sich von ihm ab, sobald sie ein Selfie für ihre Instagramstorys geschossen hatten. Was lernen wir daraus? Hygiene und ein gutes Parfüm sind eine manchmal eine wertvolle Investition, um das Image abzurunden.Gehen Sie zu dem Bücherregal, das Ihnen gerade am nächsten steht, zählen Sie das dritte Fach von oben ab, nehmen Sie das dritte Buch von links, öffnen Sie es auf Seite 33 und nehmen den dritten Satz von unten. Welcher ist es? Schreiben Sie auf diesem Satz basierend einen 10-Minuten-Text!
»Seid versichert, Ihr könnt es«
Wenn ihr nur entschlossen genug seid, wenn ihr nur an euch arbeitet, alles Schwach und Verächtliche aus euch schneidet … Wenn ihr euren Schweiß und euer Blut auf den Altaren der Götter und der Musen zur Opfergabe gebt … Wenn ihr nur an auch glaubt, mit Zuversicht in der Brust, und den Kopf stolz erhoben … Wenn ihr die Schlacht in eurem Herzen nicht fürchtet, und noch weniger die Welt draußen, gegen die es zu Felde ziehen gilt … So verspreche ich euch, Ihr könnt es. Ihr könnt die Welt verändern, ihr könnt sie unterwerfen und nach eurem Willem formen, euch ein Nest darin schaffen, und vielleicht werdet ihr dann auch glücklich werden. Aber das wird euch dann egal sein, und sowieso werde ihr dann schon nicht mehr ihr selbst sein, also wenn interessiert das. Was dann nur noch zählen wird, sind Expansion und Konsolidierung eurer Macht. Eure Träume? Eure alten Sehnsüchte? Sie werden unbedeutend geworden sein. Was zählen wird? Der Wille zur Macht mit ihr eins geworden sein werdet, aber das ist der Preis, den jene zahlen, die alles können und haben wollen, die auf Demut und Bescheidenheit pfeifen, und mit erhobenen Schwertes gegen das Schicksal ziehen, um es in die Richtung zu jagen, die sie selbst als die richtige erkannt zu haben glauben. Aber so viel zu meiner überflüssigen Vorrede; die meisten von euch haben sie vermutlich sowieso weder verstand noch ihr wirklich zugehört, und sie wird auch nichts mehr an euren Entscheidungen ändern. Also tretet ein. Nehmt euch einen Mantel und ein Schwert, schnürt die Stiefel, und macht euch bereit. Die erste Prüfung erwartet euch bereits.
Gehen Sie alles, was Sie in diesem Semester bis jetzt geschrieben haben, durch und notieren Sie sich alles, wo Sie sich vorstellen könnten, dass Sie daran weiterschreiben wollen. Vielleicht möchte etwas ein Kurzgeschichtenband werden, ein Kinderbuch, ein Roman….? Notieren Sie Ihre Ergebnisse in Moodle.
Die einzige Geschichte, die ich mir vorstellen kann weiterzuschreiben, ist die mit den beiden zeitlich versetzten Ichs. Es ist literarisch recht interessant zu schreiben und zu lesen, wie die Erinnerung die wahren Ereignisse im Gedächtnis transformiert, und man könnte das vermutlich sogar in den Zentrum eines Romans setzen als Sujet. Vielleicht baue ich das Konzept an sich in eins der laufenden Schreibprojekte von mir ein.

Skript für die Lesung:
Ich werde zwei Geschichten vorlesen, wobei es sind keine richtigen Geschichten, es sind mehr so einzelne Puzzleteile von Geschichten, aber das schöne an solchen Puzzelteilen ist ja, das man sich den Rest denken kann, und die Ungeheuerlichkeiten, die die eigene Fantasie hervorbringt sind eh immer unterhaltsamer als alles, was jemand je aufschreiben könnte. Und übrigens, von den zwei Geschichten, die ich lesen werde, werde ich die zweite zweimal vorlesen … aus Gründen.

1) erstes narratives Puzzelteil, welches ich für diesen Kreativ Schreiben Kurs getippt habe

Seit die Welt untergegangen war, hatte der Junge sich einen Ferrari zugelegt. Er hatte ihn in der Garage einer niedergebrannten Villa in den Bergen gefunden, neben dutzenden weiteren Sportwagen, die er nicht bestimmen konnte, da er sich mit Autos nicht auskannte. Er hatte schließlich nicht einmal einen Führerschein; Grundschüler wie er hatten generell keine, und er hatte eh das Gefühl, mehr so der Fahrradmensch zu sein. Aber er wusste was ein Ferrari war – also hatte er einfach seinen Thermoschlafsack auf den Beifahrersitz gesetzt, hatte den Schlüssel umgedreht, und nachdem er an paar Wänden und Zäunen entlanggeschrammt war, hatte er den frisch verbeulten Wagen erfolgreich hinaus aus dem Anwesen gesteuert. Nun fuhr er – oder schlitterte eher – mit dreißig, vierzig Stundenkilometern durch das wüste Land, vorbei an zerbrochenen Städten, plattgewälzten Wäldern und leeren Flussbetten. Es herrschte eine ohrenbetäubende Stille, als würde die Natur selbst erschrocken den Atem anhalten, als wäre selbst die Schumannfrequenz und die Hintergrundstrahlung des Urknalls verstummt, als hätte Gott die Pause-Taste gedrückt und hätte den Raum verlassen. Nicht einmal der Motor des Wagens erzeugte Geräusche, was vollkommen gegen die Gesetze der Physik verstieß, aber die ganzen Ereignisse der vergangenen Woche hatten sich schon wenig um diese Gesetze geschert, dachte der Junge, während er den Wagen über eine Klippe auf eins der vielen neu erschienen Wurmlöcher steuerte.

Zweimal die gleiche Geschichte:

Der Großvater schüttelte den Kopf. »Mein Neffe, du stellst aber heute Fragen. Das ist schon so lange her, so viele Jahrzehnte …«
»Aber sag jetzt bloß nicht, dass du nicht mehr daran erinnerst.«
»Mich nicht mehr daran erinnern? Natürlich erinnere ich mich daran! Soetwas vergisst man nicht.«
»Also?«
»Na gut«, der Großvater seufzte und lehnte sich in seinem Schaukelstuhl zurück. Während er gemächlich hin und her wippte, schloss er die Augen und seine Stimme nahm einen Klang an, als wäre er an einem ganz fremden, weit entfernten Ort.
»Ich erinnere mich daran so klar und deutlich, als wäre es gerade erst geschehen. Es war Herbst, Ende November, in meinem Abschlussjahr an der Universität. Die ersten Weihnachtsmärkte standen bereits und in den Bordsteinrinnen sammelten sich die karamellfarbenen Blätter. Die Sonne verschwand hinter den Dächern und es nieselte. Und ich, ich hatte es eilig, ich ging schnellen Schrittes von der Universität die Straße hinunter. Ich weiß nicht mehr genau, warum ich mich so beeilte. Ich glaube, es ging darum ein Buch bei Bibliothek abzugeben, aber es wurde schlagartig egal, als ich um eine Ecke lief, denn da stieß ich mit ihr zusammen. Sie schrie überrascht, als wir zusammenprallten und auf dem nassen Stein ausrutschte . Ohne darüber nachzudenken griff ich nach ihrer Hand und hielt sie fest, weil sie sonst hingefallen wäre, und sie ergriff meine. Es war eine Szene wie in einem kitschigen Film, wir stand da, unsere Hände festhaltend, wie zwei Tänzer. Unsere Blicke trafen sich – und es war um mich geschehen. Diese blauen Augen. Noch auf der Stelle lud ich sie in das Café auf der anderen Straßenseite ein. Und der Rest ist Geschichte. So lernte ich deine Großmutter kennen, zufrieden?«

[Wir springen mal in eine Zeitmaschine, um nochmal die Geschichte zu erleben, allerdings nicht so, wie sie der Großvater fünfzig Jahre später in seinem Schaukelstuhl erzählt, sondern so wie er sie damals selbst erlebt hat]

»Verdammte Scheiße«, fluche ich, während ich auf meine Armbanduhr sehe und einen Zahn zulege. Es ist vier vor fünf. Professor Rabe hat überzogen, und da ich ihn nächste Woche um ein Empfehlungsschreiben fragen will, habe ich es nicht gewagt ihn durch mein Weggehen aus seiner hochkonzentrierten Rede zu reißen. Es war aber natürlich auch hochinteressant, seine vierundsechzigste Ausführung über die Werte des BGB. Und jetzt habe ich den Schlamassel. Das Antiquariat schließt um 18 Uhr, und wenn ich davor nicht die für mich reservierte Platon-Ausgabe von Eugen Diederichs von 1908 abhole, dann verfällt die Reservierung. Und schnappt noch jemand anderes sie sich und die monatelange Suche nach diesem Sammlerschatz war umsonst. Das darf ich nicht zulassen, denke ich, und schlittere über die nasse Straße, während ich mit einem Sprung um eine Ecke hechte. Und es kracht. Jemand schreit. Etwas Weiches drückt sich in mein Gesicht, bevor ich mich überschlage und auf den Asphalt knalle. Als hätte mir jemand mit dem Vorschlaghammer auf den Rück geschlagen, weicht jede Luft aus meinen Lungen und ein Schmerz zuckt durch meine Wirbel. Für einen Moment verstummt die Welt, dann kommt sie mit einem Schwung zurück und nach Luft schnappend stütze ich mich auf. Benommen stemme ich mich auf die Beine und will bereits weiterlaufen, als ich die junge Studentin sehe, die neben mir auf dem Pflasterstein liegt. Bücher liegen um sie herum zerstreut, und sie starrt mit geschockten, leeren Gesichtsausdruck an mir in die Ferne vorbei. Aus ihrer Nase quellt Blut, ein ganzer Strom, der ihr bereits über das Kinn sickert und den Kragen ihrer weißen Bluse rot färbt.
Ich habe Mist gebaut. Ich schließe kurz die Augen, atme tief durch, dann beuge ich mich hinab und sammel schnell die Bücher ein, bevor ich ihr eine Hand reiche. Sie ergreift sie und ich ziehe sie auf die Beine.
Sie sagt irgendetwas, aber ich höre nicht wirklich zu, denn in meinem Kopf gehe ich gerade die Möglichkeiten durch, ob jemanden umzurennen den Strafbestand einer fahrlässigen Körperverletzung darstellt, und ob ich jetzt es mir leisten könnte einfach weiter zum Antiquariat zu rennen, oder ob es klüger wäre, hierzubleiben und die Sache irgendwie wiedergutzumachen. Schließlich entscheide ich mich für das letztere. Ich schlucke und sage: »Es tut mir so leid. Und … deine Nase, ich glaube die ist … vielleicht gebrochen …«
Sie berührt mit einer Hand ihr Nasenspitze und sieht mit großen Augen das rote Blut an, das an ihren Fingerspitzen kleben bleit und ihren Handballen hinunterfließt. Bevor sie etwas sagen kann, sage ich: »Da drüben. Komm, da im Café gegenüber kannst du dich abtrocknen und deine Nase … und vielleicht einen Arzt rufen …. Es tut mir wirklich so leid …«

Und so lernte der Großvater tatsächlich die Großmutter kennen. Aber so ist es halt oft mit den wichtigen Ereignissen unseres Lebens – je wichtiger sie sind, desto mehr schneiden wir sie später in unserer Erinnerung so zu, dass sie in die Geschichte passen, auf die es wirklich ankommt.


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Nikodem

Nikodem Skrobisz, auch unter seinem Pseudonym Leveret Pale bekannt, wurde am 26.02.1999 in München geboren. Er ist als nebenbei als Schriftsteller tätig und hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten publiziert, die meist philosophische und gesellschaftliche Themen behandeln. Er studierte Kommunikationswissenschaften, Psychologie, Philosophie sowie Sprachen und Literatur. Aktuell studiert er im Master Philosophie. Halbprivate Einblicke gibt es auf Instagram

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