Abgeranzte Liebe – Ankündigung

Die Liebe – das wohl schönste und berauschendste Gefühl zu dessen Empfindung der Mensch in der Lage ist; eins der wenigen Heiligtümer, das in unserer profanen Welt noch halbwegs steht. Spätestens nach dem Ende der Pubertät kann jeder Geschichten über sie erzählen: über den Rausch der Verliebtheit, über das Gefühl wie die Scherben des eigenen Herzens die Brust von innen zerschneiden, und meist auch von der Extase, wenn sich die Träume der Liebe erfüllen und sie einen, wenn auch meist nur für eine begrenzte Zeit, bis nach Elysion emporhebt.

Obwohl Liebe das Schönste sein kann, kommt sie wie alles Wertvolle im Leben mit einem Preis und einem Risiko – und wie alles andere auch, ist auch sie nicht vor den menschlichen Abgründen und der Vergänglichkeit geschützt. Sie kann sogar – wenn die Beteiligten besondern vom Unglück gestraft sind –  wie ein Joghurt, den man für ein paar Wochen im Kofferraum vergessen hat, verranzen und richtig ekelhaft werden.

Über die Schönheit der erfahrenen Liebe schreiben Schriftsteller und Dichter wie ich seit dem Beginn des geschriebenen Wortes, ebenso von der Tragik der unerfüllten oder unerlaubten Liebe. Meisten romantisieren und dramatisieren wir sie mit viel Pathos in unseren Geschichten, genauso wie wir sie in unserem Leben meist zu romantisieren und zu dramatisieren versuchen – entweder ist die Liebesgeschichte ein hoffnungsvolle, in der die Heiligkeit der Liebe die Finsternis des Leben komplett überstrahlt; oder sie ist eine schwarzromantische Tragödie, in der das Knirrschen der Herzensplitter jeden Schritt begleitet. Nur selten setzt sich ein Autor hin, um den Pathos abzulegen und dieses Schwarz-Weiß-Schema zu verlassen, und etwas über die abgranzten, pervertierten, langsam verfaulenden und damit so gar nicht dramatischen Formen der Liebe zu schreiben und damit tief in der Profanität des menschlichen Lebens und dem Schatten des Menschseins zu wühlen.

Ein paar Autoren haben es vor kurzem mal wieder dennoch getan. Ihre Blasphemien gegen die literarische Tradition der Liebe werden sich in einer Anthologie mit dem Namen „Abgeranzte Liebe“ wiederfinden, die im frischgegründeten Verlag „Hummel&Sahne“ erscheint. Auch ich  gehöre zu ihnen und habe eine Geschichte zu diesem Projekt beigetragen.

Doch bevor die Anthologie und damit auch meine Geschichte darin das Licht der Öffentlichkeit erblicken, könnt ihr auf dem Blog der beiden (übrigens hochtalentierten und sehr ambitionierten) Verlegerinnen ein Interview mit mir lesen. Darin gebe ich unter anderem einen Einblick in meine Motivation eine Geschichte zum Thema „abgeranzte Liebe“ zu schreiben. Ihr findet das Interview unter dem folgendem Link: https://www.hummelundsahne.de/autoreninterview-leveret-pale/ Das Buch an sich wird in den kommenden Monaten folgen. Bleibt gespannt.

Wenn ihr die Neuigkeiten dazu nicht verpassen wollt, folgt mir am besten auf meiner Instagramseite: https://www.instagram.com/leveret_pale. Dort habe ich euch auch gestern danach gefragt, was ihr euch unter dem Begriff „Abgeranzte Liebe“ vorstellt. Die besten Antworten habe ich kommentiert in meiner Story geteilt und als Highlight abgespeichert, sodass ihr dort nachsehen könnt, was eure und die Ideen anderer Leser dazu sind. Ich könnt ihr sie aber natürlich auch gerne hier in die Kommentare schreiben. Mal sehen, wie sehr sie sich am Ende mit meiner Idee dazu decken. 😉

 


Quelle des Titelbildes: https://pixabay.com/en/toilet-sanitary-setup-toilet-cabin-402140/

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