#Erfolgsdruck – Randgedanken

Am heutigen #Autorensonntag beschäftigen sich viele meiner Kolleginnen und Kollegen angeregt von @justine_thereadingmermaid mit dem Thema #Erfolgsdruck. Was mir dabei auffällt, ist, wie unglaublich viele dabei jammern, dass sie sich zu viel Druck machen würden und sich schlecht fühlen, weil sie sich dauernd mit anderen vergleichen. Ich persönlich finde, dass wenn man erfolgreich sein will, wenn man seinen Leserinnen und Lesern die beste Qualität und Quantität bieten will, dann gehört es dazu, sich Druck zu machen und sich selbst anzuspornen mehr zu tun und besser zu werden. Dieser Art von Erfolgsdruck ist essentiell, sie motiviert einen dazu die Extrameile zu gehen, die die anderen nicht gehen, sie motiviert einen an Techniken und Wörtern immer weiter zu feilen und die besten Geschichten und Wortkunstwerke zu kreieren. Professionelles Schreiben für ein Publikum ist nicht nur leidenschaftlicher Spaß am Schaffen, es ist ebenso ein kompliziertes Handwerk und am Ende auch eine Unternehmung auf einem extrem kompetitiven Markt. Wer erfolgreich professionell schreiben will und nicht nur als Hobby für sich selbst, der muss entsprechend etwas Blut, Schweiß und eventuell auch ein paar Tränchen vergießen und konstant am Ball bleiben – ähnlich wie im Leistungssport. Und auch ähnlich wie im Leistungssport, muss man realistisch mit den Erwartungen an sich selbst umgehen. Wenn man merkt, dass man seinen eigenen Maßstäben nicht gerecht wird und auch nicht mit dem Erfolgsdruck zurechtkommt, der daraus resultiert, dass man die selbst gesteckten Ziele nicht erreicht – dann hat man drei Optionen: Entweder, man 1. evaluiert die Situation, setzt sich kleinere und realistischere Ziele und lässt sich mehr Zeit, um den angestrebten Erfolg zu erreichen – vielleicht 2. hört man dann auch komplett mit dem Schreiben auf, weil man realisiert, dass man doch nicht aus dem richtigen Holz geschnitzt ist für das Ganze. Oder 3. man überwindet sich selbst, arbeitet noch härter, trinkt noch mehr Kaffee, schreibt noch mehr und noch schönere Seiten und wächst an der Herausforderung und dem Druck. Nur rumjammern und sich selbst quälen, bringt dann einen weder im Schreiben noch sonst irgendwo im Leben weiter. // Aber das ist auch nur meine bescheidene Meinung, wenn ihr anderer Ansicht seid, dann hinterlasst doch gerne einen Kommentar. 😉 Ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Sonntagabend!


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Nikodem Skrobisz

Nikodem Skrobisz, auch unter seinem Pseudonym Leveret Pale bekannt, wurde am 26.02.1999 in München geboren. Er ist als Journalist und Schriftsteller tätig und hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten publiziert, die meist philosophische und gesellschaftliche Themen behandeln. Zurzeit ist er Vorstandsmitglied des Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V... Er studierte Kommunikationswissenschaften und Psychologie, und studiert zurzeit Philosophie und Sprache, Literatur und Kultur. Halbprivate Einblicke gibt es auf Instagram

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