Konsum psychoaktiver Substanzen und schulische Leistungsfähigkeit

Letztes Jahr habe ich bereits einen sehr ausführlichen und mit persönlichen Anekdoten angereicherten Artikel über die Wirkung von Drogen auf die Kreativität, vor allem im Bezug auf schriftstellerisches Schaffen, publiziert, und bereits davor setzte ich mich mit den Kosten-Nutzen-Verhältnis von Drogen in meiner Schrift zur Ethik des rationalen Drogenkonsums auseinander. In anderen Artikel befasst ich mich mit der rechtlichen Lage von Badesalzen und mit der Behandlung von LSD-Flashbacks.

Nun konnte ich mich in den vergangenen Monaten auch im schulischen Rahmen mit dem Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Schulnoten und generell der Wirkung auf die jugendliche Psyche beschäftigen. Im Rahmen meines Psychologiekurses, den ich als Profilfach nun bereits das zweite Jahr belege, organisierte ich mit vier anderen Schülern ein Seminar für eine zehnte Klasse unserer Schule. Darin gingen wir darauf ein, wie man ohne die Verwendung von Stimulanzien wie Ritalin, seine Konzentrations und Leistungsfähigkeit verbessern kann. Mein vier Kollegen behandelten wie ausreichend Schlaf, die richtige Organisation und der richtige Lebensstil allgemein dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern, und führten mit den Schülern diverse Übungen durch. Am Schluss hielt ich einen Vortrag über die Folgen vom Konsum psychoaktiver Substanzen auf die Gehirnentwicklung und die akademische und schulische Leistung. Erwartungsgemäß zeigten sich die Schüler sehr interessiert an diesem kontroversen Thema, und die meisten von ihnen waren sich davor gar nicht bewusst gewesen, wie schädlich vor allem auch legale Drogen wie Tabak und Alkohol für das Gehirn sind, dessen Entwicklung erst mit dem 25ten Lebensjahr abgeschlossen ist.

Auf der Basis der Evaluationen, die wir mit den Schülern vor und nach dem Seminar durchführten, und der sehr intensiven Recherche zu dem Thema, verfasste ich in den Faschingsferien 2018 eine Arbeit zu dem Thema „Konsum psychoaktiver Substanzen und schulische Leistungsfähigkeit„, die meine Schulaufgabe im zweiten Halbjahr ersetzte, und die ich euch nicht vorenthalten will, da sie doch den ein oder anderen Leser interessieren und helfen könnte.

Die Arbeit kann unter dem Dropboxlink https://www.dropbox.com/s/mtsqe5otwe27esa/geschw%C3%A4rztPsychologiearbeit%20von%20Nikodem%20Skrobisz%20%C3%BCber%20Psychoaktive%20Substanzen.pdf?dl=0 heruntergeladen werden. Sensible Daten, sowie die Evaluationsergebnisse sind stellenweise geschwärzt, um die Privatspähre der Schüler zu achten.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen 🙂

 

 


Dieser Artikel wurde von einem Laien erstellt. Auch wenn bei der Recherche größte Sorgfalt aufgewandt wurde, kann die Richtigkeit der darin enthaltenen Informationen nicht garantiert werden. Wenden Sie sich bei medizinischen Fragen an ihren Arzt oder Apotheker. Nehmen Sie keine Drogen oder Medikamente ohne Rücksprache mit einem Arzt ein.

Wenn dir dieser Artikel weitergeholfen oder dich unterhalten hat, dann würde es mich freuen, wenn du mir einen Kaffee spendieren würdest, mit dem ich noch mehr solcher Artikel schreiben kann 😉
Kaffee spendieren via Ko-Fi

image_pdfimage_print

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.