Zukunftsängste&Chill – Cocos Cocaine

„Mein kreativer Genosse, sag mal, ist das nicht sinnlos, so einen Roman zu schreiben? Ich meine ja nur, wer liest heutzutage?“, fragte mich Coco, ein 22-jähriger Italiener und Musikstudent, der mittlerweile wie ich zum Stammgast geworden war.
Nun eigentlich fragte er es mich auf Englisch, denn im Travelshack sprach niemand Deutsch; die Barkeeper beherrschten es genauso wenig wie die meisten der Gäste. Es war wie ein eigenes Universum, eingebettet in den 15. Bezirks Wiens und bevölkert von einem multikulturellen Cocktail aus Expats, Backpackern, Touristen und paar Wahnsinnigen. Eigentlich hieß Coco auch Jacopo Coppola, aber Coco passte zu ihm besser, vor allem, weil er die ganze Zeit Kokain zog und dadurch ganz loco durch die Gegend hüpfte und sich wie jeder Tweaker1 pausenlos im verschwitzten Gesicht rieb, was er auch wieder tat, als er mir seine Frage stellte und weiter ausführte: „Ich meine, einige tun es, aber ich nicht, und was das angeht, bin ich mal keine Minderheit. Lesen ist was für alte Leute, am Aussterben wie die Biene und daher bald durch Roboter ersetzt.“ Er fuchtelte mit seinen Fingern vor meiner Nase herum und presste die Luft durch die Zähne, um ein schiefes Summen zur erzeugen, was wohl einen sterbenden Bienenschwarm imitieren sollte.
Ich zündete mir eine filterlose Dragon an; ein tiefer Zug zur Beruhigung und blies den grauen Strahl zur Decke. „Darum geht es gar nicht, zumindest nicht in erster Linie. Literatur ist eine Kunstform, in der man aus der Sprache Geschichten meißelt.“
„Tatsache. Ich wäre mir aber zu blöd für solch eine brotlose Kunst. Da ist mir die Musik deutlich lieber, die boomt und boomt. Das Schreiben aber, das war doch immer schon arm. Selbst wenn es eine Zukunft hätte, es bringt kein Geld.“
Ich hob die Augenbraun. „Erzähl das mal J.K. Rowling, Dan Brown oder Stephen King.“
„Die paar kreativen Genossen sind doch alte Ausnahmen. Die hatten Glück und schreiben Mainstreamzeug. Was du doch nicht machst, oder?“
Ich schüttelte den Kopf und verkniff mir eine Analogie zur Musikbranche und Cocos avantgardistischer Hardbass-Neuinterpretation von Richard Wagner mit MumbleRap-Anleihen herzustellen. „Nein. Ich schreibe die brotloseste Kunst vom allen. Ich schreibe über deine, meine, unsere Generation, ihr Leben und Fühlen. Ich filtere ihre Essenz aus dem Chaos des Lebens und verpacke es in Fiktion.“ Oder zumindest würde ich das tun, wenn ich schreiben würde, dachte ich mir.
„Unsere Generation?“ Coco lachte und klopfte auf den Tisch. „Mein Beileid, Genosse. Weißt du, was die Essenz unserer Generation ist? Darüber willst du wirklich schreiben?“
Ich erhob mich. „Wie es ist panisch zitternd in einer Welt zu leben, die wie ein sich überschlagendes Karussell der Apokalypse entgegenrast, und in der nichts mehr sicher scheint, wobei eh kaum noch jemand was davon versteht, weil die Aufmerksamkeitsspanne vom chronischen Meme-Konsum2 komplett im Eimer ist? Ja, exakt, darüber will ich schreiben. Selbst wenn mich nur noch die alten Säcke lesen sollten, dann wäre es das wert. Sie haben die Macht in dieser Welt. Irgendjemand muss aufschreiben, was bei uns hier unten los ist.“
Ich hatte mich in Rage geredet und schlug mit der geballten Faust auf den Tisch. Die Glut meiner Zigarette spritzte durch die Luft. Coco wich erschrocken zurück. Er rieb sich die Stirn, blinzelte und nickte langsam, während er von beiden Seiten seine Backe packte und energisch rieb. Als er damit fertig war, sagte er: „Ja… Ich denke, du hast da irgendwo recht, auch wenn ich das Thema noch immer scheiße finde.“
„Eben. Das Brot ist zweitranging, die Kunst ist alles“, sagte ich und setzte mich wieder, um einen großen Schluck von meinem Jameson Ginger zu nehmen.
„Aber warte, hast du überhaupt schon einen Roman veröffentlicht bekommen?“, fragte Coco. Er hatte sich wieder gefangen, und in seinen blutunterlaufenen Augen funkelte die scharfsinnige Schadenfreude eines Koksers.
„Ich habe noch nicht einmal einen geschrieben, wenn ich ehrlich bin“, sagte ich und versuchte zu lächeln, was mir aber nicht so recht gelang, weshalb ich schnell weiterredete: „ Ich habe aber schon paar Kurzgeschichten und Artikel in Literaturzeitschriften und Anthologien und so veröffentlicht, aber für einen Roman, da suche ich noch nach der passenden großen Idee.“
Coco nickte. „Guter Anfang. Große Idee. Klingt gut, sehr gut, und da bist du ja hier ganz richtig. Als Musiker kann ich dir nur bestätigen, dass dieser Ort nur so vor Inspiration sprüht. Aber weißt du, was dir sicher helfen würde, mein kreativer Genosse?“
„Eine Nase?“, fragte ich, rollte mit den Augen und exte meinen Drink. Eine Nase, ja das war Cocos Antwort auf alles, aber nicht meine. Dieses hepatitsverseuchte Zuckerpulver konnte mir gestohlen bleiben. „Nein, Danke.“
„Umso besser, dann bleibt mehr für mich. Ich gehe mal kurz aufs Klöchen, mir das Näschen pudern. Man sieht sich, Genosse.“ Coco exte seinen Drink und verschwand Richtung Toilette, wobei er sich unterwegs rastlos im Gesicht rieb. Ich schüttelte den Kopf. Nicht, dass ich irgendetwas gegen den Fremdkonsum von Kokain hätte, aber die Toilette des Travelshacks war der letztgeeignete Ort für den hygienischen Konsum von was auch immer. Anderseits, wenn man das in Benzin ausgekochte und in Zement aufgebackene Extrakt irgendwelcher Blätter durch seine Nase zog, war die Hygiene einem eh egal.
Ich drückte die Zigarette im Aschenbecher aus und nahm aus dem Päckchen eine neue. Aus der Hosentasche zog ich mein Clipperfeuerzeug – ein Andenken an meine zwei Monate zuvor durchgeführte Abifahrt im schönen Utrecht, die ich im Salviarausch3 verbrannt hatte – und entzündete den Sargnagel. Mit einem Seufzer ließ ich den warmen Rauch aus meinen Lippen gleiten und lehnte mich zurück.
Es gab keinen besseren Ort, um Menschen zu beobachten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, als hinter einer vorgehaltenen Hand, die eine glühende Zigarette hielt. Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen. Die meisten der Anwesenden waren mir unbekannt, andere erkannte ich von vorherigen Besuchen wieder. Am Billardtisch spielte Christoph, ein ehemaliger Olympiagoldmedaillenträger, der nun nach eigener Aussage nichts anderes mehr tat als zu saufen, gegen einen Argentinier, der aussah wie Jack Kerouac. Beide rauchten selbstgedrehte Zigaretten, während sie in Marschgeschwindigkeit um den Tisch rotierten. Sie waren in ihr Spiel mit höchster Konzentration vertieft und rammten achtlos mit den Queues die hinter ihnen stehende Leute, vor allem eine Gruppe junger Französinnen, die jedes Mal empört aufschrien und von den beiden ignorierte Flüche ausstießen. Hinterm Kicker zu meiner Rechten, versuchte sich ein Schwuler an einem gelangweilt dreinblickenden Heten, der offensichtlich nur wegen den spendierten Drinks und der Komplimente das Anflirten über sich ergehen ließ, und dabei vapte. Traurige Situation, weshalb ich schnell weitersah, und da entdeckte ich eine Gruppe mir vertrauter Gesichter in einer Nische zusammengebeugt über dem blassblauen Licht eines Smartphones. Das waren die Schauspielerin Lynn und der japanische Opernsänger Kimitake, sowie zwei unbekannte Männer. Ich aschte meine Kippe ab, steckte sie in meinem Mund, sprang auf und bahnte mir den Weg zu meinen Freunden, um herauszufinden, warum sie so interessiert auf Lynns Smartphone starrten.

 


Dieser kleine Teaser, soll einen Einblick in mein vor kurzem in der Rohfassung abgeschlossenes Projekt „Zukunftsängste&Chill“ gewähren. Mehr findet man auf Wattpad: https://my.w.tt/4vnA4mcmQW Der Roman befindet sich derzeit in der Überarbeitungsphase und ich bin aktuell im Gespräch mit diversen geeigneten Verlagen.  Ein Überblick meiner bisher erschienen Bücher lässt sich unter anderem hier finden: https://amzn.to/2HvDInU


 

1Tweaker = Jemand, der bereits länger von starken Aufputschmitteln abhängig ist, und das dafür typische Verhalten zeigt.

2Meme = Eine sich viral ausbreitende Idee. Im Kontext der Internetkultur vor allem kurze Videos, GIFs und Bilder, die zumeist popkulturelle Themen aufgreifen, parodieren oder überspitzt darstellen.

3 Salvia Divinorum = Atztekensalbei. Der Konsum der Blätter dieser Salbeiart führt zu dissoziativen Erlebnissen wie außerkörperlichen Erfahrungen und Halluzinationen. Siehe auch die Erwähnung in meiner Kurzgeschichte „Abort“ in der Anthologie „Abgeranzte Liebe“ des Verlags Hummel&Sahne.


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Frohes Neues Jahr 2019 – Resümee und Ausblick

Frohes Neues Jahr

Ich hoffe, ihr hattet alle erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Während das Tagesgeschäft wieder seinen Lauf nimmt und die für mich als Student freien Tage ihr Ende nehmen, möchte ich kurz innehalten, um auf das vergangene Jahr 2018 zurückzusehen und einen Ausblick auf 2019 zu geben. 2018 war für mich als Privatperson und als Schriftsteller eine Achterbahnfahrt voller Veränderungen, Tief- und Höhepunkte, zahlreicher Erfolge und einigen harten Lektionen.

Die Erfolge

Schriftstellerisch

Ich veröffentlichte mit Der Apfelsmoothie der Erkenntnis einen neuen Roman, zwei Kurzgeschichte in den Anthologien von zwei verschiedenen Verlagen, eine Handvoll Artikel und mit The Awakening of The Last Man die erste englischsprachige Ausgabe eines meiner Bücher.

Abgesehen von den großen belletristischen Werken, betätigte ich mich aber 2018 auch zunehmend journalistisch. So arbeite ich vermehrt als freier Redakteur und half im November kurzzeitig bei der Jenaer Hochschulzeitung Akrützel aus, bevor ich zum Redaktionsteam von Peace Love Liberty wechselte.

Auch als BVjA-Vorstandsmitglied bin ich aktiver geworden, sowohl bei der Mitgestaltung unseres Magazins QWERTZ als auch in meiner Funktion als Repräsentant des Vereins und der Interessen unserer Mitglieder. So war ich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse und betreute dort unseren Stand, wobei ich die großartige Gelegenheit hatte viele meiner Leser und Kollegen wiederzusehen oder endlich mal persönlich kennenzulernen.

Schriftstellerisch war das Jahr 2018 damit sehr erfolgreich. Einiges an Interviews erschien in der Zwischenzeit und ich erreichte nicht nur bei Instagram insgesamt über 590 Follower, sondern erhielt auch auf Lovelybooks und Amazon zahlreiche Rezensionen von begeisterten Lesern. Bei Lovelybooks knackten die Rezensionen zu meinen Büchern die 100er Marke und erreichten insgesamt eine Zahl von 111 mit einem großartigen Durchschnitt von 4,4 von 5 Sternen. Ich bin euch Lesern unendlich dankbar dafür, dass ihr mich mit diesem so positiven Feedback dazu motiviert immer besser und mehr zu schreiben und zu publizieren. Tausend Dank 🙂 Ohne euch wäre dieser großartige Fortschritt im vergangenem Jahr nicht möglich gewesen.

Doch auch in meinem akademischen und privaten Leben gab es einen gewaltigen Sprung.

Studium, Politik und Privatleben

Ich schrieb  mein Abitur und hatte die Ehre die Abschiedsrede für meinen Jahrgang zu halten. Im Sommer traf ich in Dublin Jordan Peterson, Sam Harris und Douglas Murray  und zog dann mit meinen besten Freunden durch Den Haag und Amsterdam. Für meinen neusten Roman verbrachte ich den August und Teile des Septembers auf spannenden Recherchereisen durch Wien und Berlin, bei denen ich zahlreiche alte Freunden traff und neue kennenlernte. Ende September verließ ich dann meine Geburts- und Heimatsstadt München und zog nach Jena um, wo ich seit Oktober an der Friedrich-Schiller-Universität Kommunikationswissenschaften und Psychologie studiere.

Das Studium gefällt mir ausgesprochen gut. Endlich kann ich mich intensiv und in einem akademischen Rahmen mit jenen Themen beschäftigen, für die ich leidenschaftlich brenne. Zugleich erweitere ich als Gasthörer bei diversen Vorlesungen und im Gespräch mit Kommilitonen und Professoren meinen Horizont so ununterbrochen, dass ich meine philosophischen und politischen Ideen fast jeden Tag aufs Neue revidieren und redigieren muss, was ein berauschendes und nervenaufreibendes Gefühl für einen Wahrheitsliebenden wie mich ist. Zugleich lässt mir das Studium zum Glück aber auch genug Zeit, um mich jenseits des Campus fortzubilden und zu engagieren.

Abgesehen vom Schreiben, bin ich dadurch auch vermehrt politisch aktiv, vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit für lokale Hochschulgruppen und als Mitglied der FDP und seit dem 23. Dezember auch als frisch gebackener Local Coordinator der Students for Liberty.

Während des Studiums konnte ich bisher auch zahlreiche einzigartige und spannende Menschen kennenlernen und neue, vielversprechende Freundschaften schließen – und zugleich den Kontakt zu meinen besten Freunden aufrechterhalten, die sich seit dem Abitur über den ganzen Planeten verstreut haben. Aber zumindest zur Weihnachtszeit konnte ich dann die meisten wiedersehen und von ihnen hören, welche Abenteuer sie bei ihren Studien und Reisen in Zürich, London, Singapur und Vietnam, um nur einige Orte zu nennen, erlebt haben.

Die Schattenseiten

Das Jahr war jedoch nicht durchgehend positiv. Zu Beginn des Jahres war ich wiederholt krank. Durch den Schneesturm Ende März schaffte ich es nicht nach Leipzig zur Buchmesse, weil mein ICE umkehren musste. Die Beziehung zu meiner damaligen Freundin Vivienne, die an einigen meiner Bücher, vor allem Wenn Soziopathen träumen, mitgewirkt hatte, zerbrach direkt vorm Abitur. Rückblickend war das notwendig und richtig, da unsere Zukunftsvorstellungen und Weltbilder zunehmend auseinandergingen. Also letztendlich doch ein eigentlich positives Ereignis – wenn man es langfristig betrachtet, denn es war trotzdem nicht komplikationsfrei, aber das sind Trennungen ihrer Natur nach ja nie.

Es grenzt für mich daher an einem Wunder, dass ich im Abitur in mir wichtigen Fächern wie Englisch und Deutsch 15 Punkte holte. Ich kann mich an die Abiturzeit zum Großteil nicht mehr erinnern, weil ich tagelang nicht schlief und nichts lernte, da mein Kopf nicht aufhören konnte das Schisma zu analysieren und nach Wegen zu suchen, es wieder zu kitten. Es gab allerdings keine vernünftigen. Die Vernunft siegte, die Gefühle verheilten mit der Zeit und ich nahm wieder meine Ziele auf, derer Verwirklichung ich seitdem immer näher komme. 2019 wird daher ein Jahr sein, in welchem ich beabsichtige die Erfolge von 2018 nicht nur fortzuführen, sondern schriftstellerisch und persönlich ganz neue Akzente zu setzen und noch größere Projekte als bisher in Angriff zu nehmen.

Dabei will ich vor allem gewissenhafter arbeiten und mich Deadlines konsequent halten. Bei Der Apfelsmoothie der Erkenntnis kam es ja 2018 zu einer Verspätung bei der Veröffentlichung und einigen Fehlern in der ersten Auflage, da der Roman parallel zum Abitur und meiner Beziehungskrise fertiggestellt und veröffentlicht werden musste und ich in der Zeit aufgrund von Schlafmangel und Stress den Projektplan nicht mehr richtig folgen konnte. Solche Ärgernisse sollen nicht auftreten, weshalb ich ab jetzt genug Zeitpuffer einplane, sodass selbst bei unvorhergesehenen Schwierigkeiten egal ob privater oder anderer Natur, ich trotzdem die Qualität und pünktliche Durchführung meiner Projekte sicherstellen kann. Insgesamt beabsichtige ich es in Zukunft Privates und Öffentliches in meinem Leben noch stärker zu trennen, und auch dafür zu sorgen, dass die beiden Bereiche sich nicht negativ aufeinander auswirken.

Ausblick auf ein spannendes 2019

2019 geht bereits vielversprechend los. So könnt ihr in den kommenden Wochen auf dem Blog von Peace Love Liberty hochqualitative Artikel von mir erwarten. Bisher half ich in der Redaktion vor allem dabei die Veröffentlichungen unserer Gastautoren korrekturzulesen, allerdings ist geplant, dass bis Ende Januar mindestens zwei eigenständige Texte von mir dort erscheinen. Auch darüber hinaus beabsichtige ich mich bei PLL und den SFL vermehrt zu engagieren.

Am 26. Februar werde ich 20 Jahre alt werden und damit kein Teenager mehr sein. Wer glaubt, dass deshalb weniger phallische Witze und Referenzen zu skurrilen Subkulturen, exotischen Drogen und irren Philosophen in meinen Texten vorkommen werden – der hat wahrscheinlich leider zumindest teilweise recht. Ich werde alt und weniger chaotisch, aber dadurch auch irgendwo mainstreamfreundlicher und der Stil verbessert sich so oder so durch die wachsende Erfahrung – und darauf, dass Leveret Pales Kaninchenbau immer der Wahnsinn hausen wird, könnt ihr Gift nehmen. Die Normalität mag sich hier an einigen Stellen einschleichen, aber sie wird niemals dominieren.

Letztendlich werdet ihr die Leser, mich am Ende eh richten, ob ich dadurch besser oder schlechter werde. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass es langfristig eine positive Entwicklung ist, wenn ich mein kreatives Chaos zunehmend in geordnete Bahnen zu lenken lerne – stellte ja bereits mein Lieblingsphilosoph Nietzsche fest, dass es sowohl des Appollinischen, als auch des Dionysischen für das künstlerische Schaffen benötigt.

Im März werde ich auf der Leipziger Buchmesse 2019 nicht nur wieder den Stand des BVjA betreuen, sondern auch erstmalig eine Lesebühne moderieren und selber aus meinen Veröffentlichungen lesen. Dafür werde ich vom 20.03 bis zum 25.03 in Leipzig verweilen. Ich freue mich bereits darauf wieder all die Autorenkollegen und Leser zu treffen.

Anfang April werde ich auf der LibertyCon in Belgrad sein, und auch für den Sommer habe ich einige spannende Pläne was Politik und Literatur angeht, vor allem in Hinblick auf ein sehr interessantes Praktikum über den August und September hinweg – wozu ich aber noch nicht allzu viel verraten kann. Bleibt gespannt. Es wird denke ich sehr interessant und auch mein Schreiben maßgeblich beeinflussen.

Ein neuer Roman von mir wird mit aller Wahrscheinlichkeit zumindest angekündigt werden, denn seit Oktober arbeite ich an einem neuen und ganz besonderen Werk. Dessen seit kurzem fertiges Manuskript werde ich unter anderem auf der LBM einigen Verlagen anbieten. Zurzeit bin ich noch ein Hybridautor, der teilweise unabhängig und teilweise bei Verlagen veröffentlicht, aber der kommende Roman soll auf jeden Fall bei einem Verlag erscheinen und damit den Übergang zum reinen Verlagsautor abschließen. 2019 sind von mir daher auch keine Indieprojekte mehr geplant, aber trotzdem habe ich schon dafür gesorgt, dass der Nachschub an Lesestoff von Leveret Pale nicht abbricht.

Zwei bisher unveröffentliche Kurzgeschichten, die bereits 2018 eine Heimat bei Verlagen gefunden haben, befinden sich gerade in den letzten Phasen von Lektorat und Korrektorat, und werden 2019 mit großer Sicherheit das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Eine davon beim frisch gegründeten Verlag HummelundSahne, dessen erste Anthologie ich mit großer Spannung erwarte. Nicht nur, weil eine Geschichte von mir dabei ist, sondern auch weil ich die Ehre hatte die beiden talentierten Verlegerinnen in München beim Autorenstammtisch kennenzulernen und bei ihrem ambitionierten Projekt zu beraten. Weitere Kooperationen mit Verlagen und Autoren befinden sich zurzeit in der Planungsphase. Ich freue mich schon sehr darauf die Ergebnisse zu präsentieren und euch Lesern mit Texten und Büchern mit noch besserer Qualität als bisher dienen zu können.

Was gleich bleibt

Auch wenn ich mir für 2019 vorgenommen habe, mehr auf meinem Blog hier und für andere Seiten zu schreiben, werden die aktuellsten Infos dennoch wie gehabt immer zuerst auf meiner Instagramseite erscheinen. Darüber hinaus werde ich wie ich es immer getan habe, so hart und intensiv wie möglich daran arbeiten, mich als Intellektueller, Schriftsteller und als Persönlichkeit immer weiter zu entwickeln und besser zu werden, sodass ich euch die besten Geschichten und lehrreichsten Essays und Artikel liefern kann.

Worauf ich auch hoffe, dass es gleich bleibt, ist die großartige und kontinuierliche Unterstützung, die ich erfahre.

Tausend Dank an alle Leser, Kollegen, Verleger, Freunde und Verwandte, die mich im vergangenem Jahr unterstützt haben, egal ob durch Ratschläge, Kritik, Rezensionen, Mitarbeit oder einfach nur dadurch, dass ihr mich auf meinen Wegen begleitet habt. Ohne euch wäre das Alles in diesem Umfang nicht möglich! Ich freue mich darauf in diesem neuem Jahr noch bessere und größere Projekte zu realisieren und dabei neue Aspekte des Kaninchenbaus auszuleuchten 😉



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No pain, no gain – Warum Satire alles darf und muss

Seit den feigen Anschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo 2015 und der Böhmermann-Affäre 2017 werden in Deutschland wieder die Stimmen lauter, die gegen Kurt Tucholskys berühmte Aussage „Satire darf alles“ argumentieren.
Dabei kreiden sie der Satire entweder an, dass diese oft gegen den guten Geschmack verstößt, wie zum Beispiel der Karikaturist Thomas Wizany; oder sie schieben juristische Gründe vor, wie der Medienanwalt Christian Schertz in seinem 2015 erschienen Artikel „Was die Rechtsprechung sagt – die Satire darf nicht alles“. Wieder andere pochen auf politische Korrektheit und verweisen auf die Gefühle, die Satire oft verletzt.
Wer jedoch Satire in irgendeiner Form begrenzen will, der hat offensichtlich nicht nur ihre wichtige gesellschaftliche Funktion nicht nur nicht verstanden, er offenbart auch die eigene Naivität. Denn selbst, wenn jemand ernsthaft versuchen würde, Satire einzuschränken, so wäre er langfristig zum Scheitern verurteilt. Satire darf nämlich nicht nur alles, sie kann auch alles. Es liegt in ihrer Natur, sich der Zensur zu entwinden. Satire überspitzt die Realität und bläht sie zur Absurdität auf, sodass sie für ihre Aussagen eine Umgebung des „Unernsten“ schafft, wie Jan Hedde es in seinem Artikel „Das ist Satire“ passenderweise nennt. „Eine Justiz, die Satire bewerten will, gibt sich der Lächerlichkeit preis“, und nicht nur das: sie spielt dem Satiriker dabei auch noch oft in die Hände, wie Heinrich Heines fast nur aus Leerstellen bestehendes Werk „Die deutschen Censoren“ anschaulich demonstriert.
Deswegen ist es auch absolut belanglos, dass Böhmermanns Schmähgedicht von einem Gericht im Nachhinein verboten wurde. Wenn überhaupt, dann verstärkte der Gerichtsprozess nur die Wirkungen des Gedichts und trug zu dessen Verbreitung bei, da er dessen Bekanntheit stark steigerte.
Es steht außer Frage, dass sein Gedicht geschmacklos und anstößig war. Aber das musste es auch sein.
Satire verletzt Normen, um auf die Verletzung von Normen hinzuweisen.
Nur durch die Geschmacklosigkeit konnte Böhmermann Erdogan zu dessen aggressiven Reaktionen provozieren, die ihn als neurotischen Despoten entlarvten, und die Aufmerksamkeit des Volks auf ihn richteten. Die darauffolgenden politischen und diplomatischen Turbulenzen waren für die Bundesrepublik Deutschland eine schmerzhafte und bloßstellende Erfahrung, und das ist gut so.
Den (oft humorlosen) politischen Analysten und Intellektuellen war seit langem bekannt, dass das Verhältnis der BRD zu Erdogan nicht gesund war und der Präsident selber nur begrenzt dem Idealbild eines demokratischen Herrschers entspricht. Aber solche formalen Fakten lass sich leicht verleugnen und werden von der breiten Masse eher ignoriert.
Erst als Böhmermann den Finger tief in diese Wunde rammte, sodass ein schmerzhafter Aufschrei durch die Presse und Politik ging und Erdogan tobte, richteten sich die Scheinwerfer der medialen Aufmerksamkeit und der breiten Bevölkerung auf die Missstände und zwangen die Politik zum Handeln. Damit erfüllte die Satire ihre essenzielle Aufgabe, auf Missstände hinzuweisen.
Ein System, welches versucht, Satire einzuschränken, stellt sich daher doppelt selbst ein Bein, und wird damit zwangsläufig stürzen. Nicht nur ist das Bekämpfen von Satire eine Sisyphos-Arbeit, die dieser nur mehr Angriffsfläche und Aufmerksamkeit liefert – denn Satire ist immer Reaktion, und Aktionen gegen die Satire ermöglichen nur noch mehr Reaktionen – es verursacht auch Stagnation. Ohne oder durch eine eingeschränkte Satire werden der Gesellschaft und ihren Herrschern vielleicht viele Schmerzen und Peinlichkeiten erspart – aber wie es das Motto der Fitnessszene passend zusammenfasst:
„Ohne Schmerz, keine Verbesserung. No pain, no gain.“
Wenn niemand auf die Wunden deuten würde, würden sie auch nicht unbedingt rechtzeitig behandelt werden können, bevor sie septisch werden.
Der Satiriker ist daher nicht, wie es seine Opfer oft darzustellen versuchen, ein bösartiger Troll oder Nihilist, sondern ein „gekränkter Idealist“, wie Tucholsky selbst betonte, der die Welt verbessern will.
Es ist kein Zufall, dass viele oppositionelle politische Bewegungen – sei es der Vormärz, der Dadaismus, die APO, DIE PARTEI oder Böhmermanns jüngste Reconquista des Internets – entweder ihren Ursprung in der Satire haben oder zumindest durch diese Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Eine Beschränkung von Satire wäre damit die Unterdrückung einer der effektivsten Werkzeuge der Opposition, die jede Gesellschaft braucht, um die Machtverhältnisse ausgeglichen zu halten.
„Ja, aber, was ist, wenn sich Satire nicht gegen die Herrschenden richtet, sondern die Gefühle von Minderheiten oder Einzelpersonen verletzt?“, mag jetzt einer einwenden.
Darauf ist zu antworten, dass hier das Gleiche gilt, wie bei der Satire, die den Herrschenden kritisiert. Satire ist dazu da, auf Missstände hinzuweisen, ungeachtet der Gefühle der Betroffenen.
„Die Satire muß übertreiben und ist in ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht“, stellt bereits Tucholsky fest, aber dadurch bezieht sie ihre Kraft. Es geht bei Satire nicht darum, dass es jemanden gut geht – auch wenn dieser Eindruck durch ihre komödische Natur entstehen kann – es geht auch nicht darum, besonders ansprechend oder kunstvoll zu sein. Es geht darum, den Menschen und die Gesellschaft auf Fehler hinzuweisen und zu verbessern.
Wenn Missstände existieren, müssen sie von den Betroffenen akzeptiert werden. Kritikfähigkeit und Reflektion sind Ideale der Aufklärung und damit tragende Säulen der modernen Gesellschaft, weshalb sie auch in der Verfassung in Form der Berufung auf Kants Theorien fest verankert sind. Daher kann die Satire auch nicht übertreiben, wie Tucholsky bereits 1919 in seinen Artikel „Was darf Satire?“, herausarbeitet; schließlich verbreitet sie nichts als die schonungslose Wahrheit, welche „blutreinigend“ wirkt.
Wenn also zum Beispiel Moslems auf die Straßen gehen oder Islamisten Anschläge verüben, weil sie sich durch Karikaturen französischer Satiriker angegriffen fühlen, wie 2015 in Paris, dann bedeutet das nicht, dass die Satiriker zu weit gegangen sind.
Im Gegenteil; es verdeutlicht, dass sie mit ihrer Satire einen echten, wunden Punkt erwischt haben, der der Untersuchung bedarf. Es entlarvt die totalitären und ultrakonservativen Strukturen sowie die Kritikunfähigkeit und das Gewaltpotential der Ideologie Islam (und die Humorlosigkeit einiger ihrer Anhänger). Und gegen diese pathologischen Attribute des Islams können wir weder durch Akzeptanz noch Toleranz vorgehen, noch dadurch, dass wir Barbarismus mit Barbarismus vergelten und Bomben in den Nahen Osten schicken. Wir können – als aufgeklärte und mündige Menschen – nur dagegen vorgehen, indem wir immer wieder den Finger in die Wunden drücken, bis sich dieser Wunden angenommen wird. Und die besten Waffen für diesen Kampf ist die Feder (bzw. Tastatur, Stift etc.), die neben sachlichen Abhandlungen und Analysen auch Satire schafft; das zeigten in der Vergangenheit bei anderen ideologischen Konflikten bereits Werke wie George Orwells „Animal Farm“ (Satire auf Kommunismus) oder Hunter S. Thompsons „Angst und Schrecken in Las Vegas“ (Satire auf den verkommenen American Dream).
Wenn als das nächste Mal jemand Menschen tötet, Dinge sprengt oder einfach nur öffentlich ausrastet, weil ein Stück Satire seiner Pathologie den Spiegel vorgehalten hat, dann sollten wir nicht in Frage stellen, ob Satire alles darf.
Denn dass mit jemand mit primitiver Gewalt und anderen Zeugnissen der Unzivilisiertheit auf Satire reagiert, ist nicht die Schuld des Satirikers. Wie George C. Lichtenberg in seinem berühmten Aphorismus bereits anschaulich darlegt:
„Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?“
Wir sollten stattdessen also eher fragen, ob wir nicht noch mehr Satire brauchen;
und am besten noch mehr Satire machen, wie es die überlebenden Redakteure von Charlie Hebdo taten, indem sie eine Woche nach dem Anschlag ihre Titelseite mit einer Mohammed-Karikatur füllten.


Gliederung:
No pain, no gain – Weshalb Satire alles darf und muss
1. Einleitung: Zunehmende Kritik an Tucholskys berühmten Zitat nach Charlie Hebdo und der Böhmermann-Affäre
2. Hauptteil
2.1 Immunität von Satire gegen Zensur
2.2 Die Notwendigkeit von Normbrüchen durch Satire am Beispiel Böhmermann-Erdogan
2.3 Die Wichtigkeit von Satire für die Gesellschaft trotz Schmerz und Peinlichkeit
2.4 Die idealistische Natur des Satirikers
2.5 Verletzung von Gefühlen durch Satire am Beispiel Islam
3. Appell: Mehr Satire wie die Redakteure von Charlie Hebdo


Der Text ist identisch mit dem Essay, welchen ich im bayrischen Deutschabitur 2018 zum Aufgabenteil 5 „Was darf Satire?“ schrieb – und für den ich 15 Punkte / die Note 1+ erhielt.

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Titelbild-Quelle: Von James Gillray, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=238075

Informationen Bayrisches Deutschabitur: http://www.isb.bayern.de/gymnasium/leistungserhebungen/abiturpruefung-gymnasium/deutsch/




Bye 2017 und Ausblick auf 2018

Frohes Neues Jahr 🙂 Ich hoffe, ihr hattet alle frohe Weihnachtsfeiertage und seid gut ins neue Jahr gerutscht. 2017 war ein in meinem Privatleben und für meine Entwicklung als Schriftsteller sehr intensives und unglaublich erfolgreiches Jahr. Ohne jede Übertreibung war es das bisher glücklichste Jahr meines Lebens. Es geschah so viel, dass ich hier nur paar wichtige Punkte umreißen werde.

Vivienne mit unserem ersten gemeinsamen Buch „Wenn Soziopathen träumen“

Ich kam mit meiner Freundin Vivienne zusammen, wir reisten und veränderten uns. Wir schrieben und veröffentlichten unter anderem zusammen die Anthologie „Wenn Soziopathen träumen“.

Mein bisher populärster Roman „Crackrauchende Hühner“ erschien und ich las aus ihm unter anderem bei der Langen Lesenacht von Billerbeck. Es gab viele Interviews mit mir, darunter unter anderem das sehr ausführliche im Magazin Frauenpanorama. Im November war mein Gesicht auf der Titelseite meiner Lokalzeitung Hallo Hachinger Tal zu sehen. Im Oktober wählte die Mitgliederversammlung des BVjA mich in den Vorstand des Bundesverbands junger Autoren in die Position des Vorstandsmitglieds für Selfpublishing. Diese Position gab es zuvor noch nicht, weshalb das Auf- und Ausbauen der Thematik des Selfpublishing im BVjA zu meinen aktuell wichtigsten Projekten neben dem Schreiben und der Schule gehört.

Die Schule war dieses Jahr auch so wenig schlimm, wie noch nie. Die Themen werden in der Oberstufe zunehmend interessanter und fördernder. Dank des W-Seminars habe ich überdies meine Leidenschaft fürs wissenschaftliche Arbeiten entdeckt. Das Ergebnis war meine erste wissenschaftliche Abhandlung, in der ich mithilfe der Terror-Management-Theorie H.P.Lovecrafts Roman „Der Fall Charles Dexter Ward“ analysisere. Dies hat mich mittlerweile zu dem Entschluss gebracht, nach dem Abitur eine akademische Karriere einzuschlagen.

Beata Stasinska und ich bei beim Vertragsabschluss in einem gemütlichen Café in Warschau am 23.12.2017

Kurz vorm Jahresende schloss ich dann meinen ersten Agenturvertrage mit der Agentur Kairos der Literaturagentin und ehemaligen Verlegerin Beata Stasinska ab. Sie wird sich darum kümmern, dass die Rechte an meinen bisherigen und zukünftigen Büchern bei großen deutschen Verlagen, aber vor allem weltweit vermarktet werden. Ich freue mich schon sehr auf diese Zusammenarbeit.
Ich danke allen meinen Lesern, dafür dass ihr das alles durch eure Rezensionen und Käufe möglicht macht. Und ich danke allen Kollegen, Freunden und Verwandten, die mich im letzten Jahr unterstützt haben. Ich bin zuversichtlich 2018 an den Erfolgen des vorherigen Jahres anknüpfen zu können. Dieses Jahr wird definitiv ein sehr interessantes. Neue, bessere Bücher wie „Der Apfelsmoothie der Erkenntnis“ sind geplant und fast vervollständigt, im Juni werde ich mein Abitur machen und danach wieder mehr Zeit haben, um zu schreiben, zu reisen und neue, große Projekte zu starten. Mehr Lesungen, mehr Bücher, mehr Bildung, mehr Abenteuer, endlich Studieren. Ich kann es kaum erwarten, die Fesseln unseres öden Schulsystems abzuschütteln. Wer etwas mehr über meine Zukunftspläne wissen will, kann mein letztes Interview mit Creepy Creatures Reviews lesen.

Im März bin ich des Weiteren am 17ten und 18ten März auf der Leipziger Buchmesse 2018, und im Oktober werde ich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse sein. Wie auch schon letztes Jahr, werde ich meine Messebesuche auf Instagram dokumentieren und mich sehr gerne wieder mit Lesern und Kollegen treffen. Falls ihr euch mit mir treffen wollt, schreibt mich einfach an 🙂