Die Pathologie linken Denkens

Jeder Mensch möchte in seinem Inneren Gott werden, möchte sein Potential vollständig entfalten und seinen inneren, grenzenlosen Narzissmus in die Außenwelt expandieren, indem er sie sich unterwirft, wie der Psychoanalytiker Otto Rank feststellte. Bereits kleine Kinder schreien herum und beklauen einander, um durch Terror ihre Umwelt zu unterwerfen, und verkörpern damit maßlosen Egoismus. Erst im Laufe einer gesunden Erziehung lernt der Mensch sich mit der Umwelt zu arrangieren und die Expression der eigenen Bedürfnisse zu regulieren, auch wenn der natürliche Narzissmus niemals verschwindet, sondern lediglich sozialverträgliche Formen annimmt, sodass eine Symbiose zwischen Individuum und Kollektiv entstehen kann.
Die extreme Selbstverwirklichung des Egos ist nämlich in der Realität nicht möglich, zumindest nicht für die meisten Menschen. Einige, die Spitzenpolitiker, die Topverdiener und die Genies dieser Welt, könne sich einer übermenschlichen Selbstverwirklichung dieser Art annähern, indem sie durch ihre Fähigkeiten, Leistungen und Tugenden – und extrem selten auch nur durch schieres Glück – spirituelle und materielle Selbverwirklichung in Form von Geld, Macht, Exzellenz und zahlreichen Sexualpartner erreichen.
Doch auf jeden von ihnen kommen Abermillionen von normalen Menschen, die es nicht können, die keine besonderen Fähigkeiten und Talente haben und ihr Dasein in der Mittelmäßigkeit oder schlimmeren dahinfristen müssen.
Da aber die meisten Menschen durch den inneren Narzissmus von Neid und Selbsthass verzerrt werden, wenn sich eingestehen müssen, dass sie anderen unterlegen sind, muss der normale Mensch einen alternativen Weg zur Selbsterfüllung finden. Gesunde Methoden hierfür sind die Hinwendung zu persönlichen Werten oder spirituellen Weltbildern. Doch vor allem im Zeitalter des Atheismus, in dem wir leben, funktioniert das oft nicht. Daher invertieren die Massen stattdessen auf eine pathologische Art und Weise die Moral, um sich selbst symbolisch zu erhöhen und jene abzuwerten, die real über ihnen stehen.
So werden jene, die am meisten erreichen und meisten leisten, als Böse deklariert, sodass der einfache Mann von sich selbst stolz behaupten kann, über den bösen Erfolgreichen zu stehen, obwohl es in der Realität andersrum ist. Gleichzeitig werden durch die in jedem Menschen zugrundeliegenden narzisstischen Mechanismen die eigenen Bedürfnisse als Rechte bzw. Ansprüche auf Triebbefriedigung umgewertet, sodass der Glaube entsteht, allein durch die eigene, nach eigenen moralischen Standards wertvollere Existenz, hätte man einen Anspruch auf die Früchte der Arbeit jener erfolgreichen und dafür als böse deklarierten Individuen.
Diese narzisstische und durch Neid angetriebene Umwertung der Realität, die die wahren Verhältnisse leugnet, liegt der Mentalität zugrunde, die Nietzsche als die der letzten Menschen bezeichnet und Ayn Rand als die der Plünderer.
Es ist die Grundlage der Mentalität, die im Herzen marxistischer Ideologien liegt, die auf der Basis dieser Umkehrung Parasitentum als Gerechtigkeit, Freiheit als Gefahr, Sklaverei als Sicherheit, Erfolg als Sünde, Bedürfnisse als Rechte, Eigentum als Diebstahl, und Intelligenz als Schande deklarieren.
Dies ist aber auch der Grund, warum jedes sozialistische oder kommunistische System langfristig scheitert, da es nicht auf der Realität und ihren wahren Bedürfnissen basiert wie der natürliche, wilde Kapitalismus, sondern auf der idealistischen Umkehrung und damit Leugnung wahrer Verhältnisse.
Marxisten erkennen vielleicht reale Probleme in der Welt und äußern auch berechtigte Kritik am Kapitalismus, allerdings scheitern sie aufgrund ihrer ideologischen Verzerrung die Kausalzusammenhänge richtig aufzulösen und formulieren Lösungsansätze, die der Natur des Menschen und seiner Gesellschaften zuwider laufen.

Da die Umsetzung linker Ideen der menschlichen Natur zuwiderläuft, müssen Linke dafür automatisch ihre individuelle Verantwortung auf das Kollektiv abwälzen und Zwang, also Gewalt, benutzen, was langfristig immer in Totalitarismus und Massenmord endet, wie die Geschichte bereits leider oft bewiesen hat. Auch leichte sozialistische Maßnahmen sind psychologisch toxisch und widersprechen der Logik. Beispiele dafür sind, dass Sozialisten mit progressiven Steuersätzen Leistung bestrafen statt zu belohnen und Menschen durch staatliche Wohlfahrtsprogramme daran gewöhnen Dinge ohne Gegenleistung zu bekommen, was sie langfristig dazu konditioniert Leistung zu verweigern und natürlichen Ehrgeiz abstumpft. Durch Quoten, zum Beispiel für Frauen oder Minderheiten, bekommen Menschen aufgrund von rassistischen oder sexistischen Merkmalen Arbeitsplätze, statt aufgrund ihrer Kompetenz, was langfristig demotivierend und destruierend auf die Wirtschaft wirkt.

(Natürlich gibt es gewisse Systeme, die auch von Linken verlangt werden, wie das Gesundheits- und Bildungssystem, die die Lebensqualität aller Menschen in einem Staat verbessern, da jeder davon profitiert, wenn es die Menschen um einen herum durch Bildung und Gesundheit produktiver sind; doch hierbei handelt es sich um unterstützende Maßnahmen für die arbeitenden Bevölkerung, die nicht auf einer komplette Umverteilung und Spaltung der Gesellschaft wie im Kommunismus fußen.)

Ein fast schon lustiges Beispiel für diese perverse Umkehrung der Realität, sind die Schlägertruppen der linksradikalen Antifa-Bewegung, die behauptet Faschismus zu bekämpfen und sich für Frieden einzusetzen – und dafür faschistische Methoden wie Gewalt, Brandstiftung, Zensur und antisemitische Propaganda verwendet.
Doch diese gefährliche Realitätsferne lässt sich bereits an jenem Mann erkennen, der das Manifest dieser mentalen Perversion schuf.
Karl Marx war ein Langzeitarbeitsloser, der sich von dem Geld, das die Arbeiter in der kapitalistischen Fabrik seines Freundes Engels erwirtschafteten, unterhalten ließ, täglich besoff und Zigarren in Ketten rauchte. Währenddessen verpasste er die Deadlines seiner Verleger teilweise um bis zu 16 Jahre und vernachlässigte seine Kinder, weil er zu sehr damit beschäftigt war seine Frau zu betrügen oder zu feiern. Dieser Mann hat sein ganzes Leben lang keinen Tag richtig gearbeitet, sondern nur darüber fantasiert, was Arbeiten bedeuten muss.
Wen wundert es dann noch, dass die Umsetzung seiner Ideen allein im 20. Jahrhundert über 94 Millionen Menschen das Leben kostete?

 


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