Meine Abiturrede bei der Abifeier 2018 des Nymphenburger Gymnasiums

Die folgende Rede hielt ich im Rahmen der Abiturfeier meines Jahrgangs am 29.07.2018 im berühmten Löwenbräukeller in München.

So, wenn der Lehrertisch hinten rechts auch mal leise sein würde, dann könnten wir auch anfangen.

Sehr geehrte Frau Florian, sehr geehrte Schulleitung, sehr geehrter Vorstand, sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern und Verwandte, liebe Freunde, liebe Mitschülerinnen und Mitschüler. Wie auch unsere geehrte Direktorin Frau Florian und die Moderatoren zuvor, heiße auch ich Sie heute Abend im Namen der Abiturienten zu unserer Abschussfeier herzlich Willkommen.

Jedes Jahr schließt an unserer Schule nach unzähligen Prüfungen eine nte-Zahl Schüler ihre – zumindest in der Theorie 12 Jahre lange –  Schulkarriere mit einem Abitur ab. ( Dieses Jahr hatten wir ja zwischen beeindruckenden acht Jahren – Adem, man kann dich eigentlich dafür nicht genug ehren – und entspannten vierzehn glaub ich fast alles gehabt.)

Das ist jedes Jahr etwas Schönes, doch dieses Jahr, ist es zusätzlich noch etwas sehr besonders, zumindest für uns, denn heute sind wir es, wir, die in die zweifelhafte Freiheit entlassen werden-

Wir haben es endlich geschafft.

Das noch dazu als der bisher größte Abiturjahrgang in der Geschichte der Nymphenburger Schulen. 135 Abiturienten waren wir, die dieses Jahr antraten.

Und wie jeder Jahrgang vor uns, haben dafür auch wir ein Abi-Motto gewählt. In den letzten Jahren ist das Motto meistens eher so ein sarkastischer oder lustiger Spruch gewesen, doch nicht dieses Jahr, nicht mit uns.

Nicht nach so vielen Jahren der Bildung.

Wir haben uns stattdessen demokratisch auf einen pointierten Aphorismus geeinigt:

Ich darf vorlesen: ( )

Abitur 2018: Ich fand´s kacke

Ich muss jetzt leider die Deutschlehrer enttäuschen, es wird keine Lehrplan gerechte Analyse geben.         Diese Tage sind vorbei.

Nein. Vielmehr soll es darum gehen, warum das Abitur kacke war. Warum das aber auch gut so ist. Warum keiner der hier Anwesenden daran Schuld ist. Denn im Gegenteil, ohne der hier Anwesenden,  wäre es viel schlimmer gewesen, und dafür sollten wir dankbar sein.

Wie man es dreht und wendet, wir, die hier versammelten Abiturienten, hatten dank des Engagements unserer Eltern die Möglichkeit eine gute Privatschule zu besuchen. Wir konnten dank Ihnen an einem der wahrscheinlich besten Gymnasien dieses Landes sein – und dafür verdienen sie unsere Dankbarkeit. Wir konnten eine Schule besuchen, an der die Lehrer wirklich das Schulmotto – zitat von der Homepage „Wir haben Zeit für unsere Schüler!“ ernst nehmen. Sogar persönliche Gespräche zwischen Lehrern und Schüler  außerhalb der Unterrichtszeiten sind daher keine Seltenheit gewesen, auch wenn es meistens dabei nur um so banale Themen ging wie die noch nicht zurückgegebene Klausur oder Fehlstunden.

Und auch die Schulleitung ist zwar wahrscheinlich nicht sehr viel beliebter als an anderen Schulen ( – es ist irgendwo ein undankbarer Job – ) aber sie ist kompetent und setzt sich für die Schüler ein.

Und nicht nur die Lehrer, Eltern und die Schulleitung haben sich für uns engagiert. Auch die Pädagogen, die Hausmeister, der Schulverband, unsere großartgie SMV, das Team von der Verwaltung und alle anderen, haben dabei mitgeholfen, dass der Schulbetrieb reibungslos ablaufen konnte und wir mit so wenig Verwirrungen und Problemen wie möglich zu unserem Abitur kamen.

Dabei verdient vor allem unsere Oberstufenkoordinatorin Frau Edhofer gebührenden Respekt, denn sie hat die Herkulesaufgabe bewältigt, über 135 mehr oder weniger postpubertäre Teenager erfolgreich zu managen – und das ist nach dem, was man von anderen Schulen hört und kennt, alles andere als selbstverständlich. Vor allem mit einem so großen Jahrgang wie unserem, wo es Schüler gibt, die sogar vergessen haben Stifte zu Klausuren mitzubringen – oder auf die Idee kamen, mitten im Jahr nach Thailand zu emigrieren, um dort ein Hippieleben zu starten. Und von den Klassen- und Studienfahrten fangen wir gar nicht erst an.

Wir können uns also privilegiert und glücklich schätzen, dafür dass wir an einer Schule sein konnten, die uns so unterstützt und so viele Möglichkeiten eröffnet. Insbesondere wenn es um die Dinge geht, die über den Lehrplan hinausgehen, ist die Nymphenburger Schule mehr als nur Schule.

Damit ist nicht nur das Fitnessstudio gemeint, oder dass wir hier in den letzten Jahren Spiele spielen, werkeln und Muffins backen konnten. (Das ist ein Insiderwitz, die Schüler können Ihnen ihn erklären … oder Herr Sautier)

Nein, im Ernst. Schüler bekommen hier Unterstützung von den Lehrern und können theoretisch in den eher zu unrecht unbeliebten AGs, dann doch irgendetwas fürs Leben lernen.  Und in den von den Sozialpädagogen organisierten Aktionen wie Endlich Kontakt oder dem Rumänienpraktikum bekommt man auch mal einen sehr wichtigen Einblick in die Tatsache, dass es nicht  allen so gut geht, wie uns in unser Konformzone.

Und sogar Kim Jong Un kann man hier ein bisschen gleichtun, indem man wie er, ein IB erwirbt, das man wahrscheinlich auch wie er niemals brauchen wird.

 Manche von uns können es sich sogar leisten das Klischee eines Privatschulenschülers soweit zu erfüllen, dass sie ihren 500m weiten Schulweg durch Nymphenburg im eigenen Auto zurücklegen.

Doch warum war es dann trotz all dieser Privilegien und Annehmlichkeiten, die anderen Schulen und deren Schüler nicht haben, kacke?

Nun, vielleicht weil es in der Natur der Welt liegt, dass manche Dinge kacke sein müssen, egal was man dagegen tut. Und dass das auch gut so ist.

Wir Schüler gingen in den letzten zwei Jahren durch eine Reifeprüfung. Und die wenigsten Prüfungen, die das Leben einem entgegenwirft sind einfach und angenehm – im Gegenteil, sonst wären sie schließlich auch keine Prüfungen, sonst würden sie uns nicht dazu herausfordern über uns selbst hinauszuwachsen; und wir würden daraus auch nichts lernen können.

Ohne Hürden dieser Art stagnieren wir, und Wer in Biologie, Psychologie oder Wirtschaft nicht nur geschlafen, sondern auch ab und zu aufgepasst hat, der weiß, dass Stagnation im Leben meist tödlich ist.

Erst wenn man durch Prüfungen und Herausforderungen an seine Grenzen getrieben wird, kann man sie überwinden und ein besserer Mensch werden. Der Prozess dahin kann oft frustrierend sein, er ist schmerzhaft, er kann einen um den Schlaf bringen,  er ist oft einfach kacke. und In den letzten zwei Jahren, gingen wir als Gemeinschaft und als Individuen durch viele schwierige Prüfungen; nicht nur in der Schule, sondern auch im Persönlichen.

Wir lernten nicht nur die Funktion der Mitochondrien, die Videos von Simple Club und die Grenzwerte von e^x kennen, sondern auch unsere eigenen Grenzen. Damit ist nicht nur die Erkenntnis über das persönliche Limit für Kaffeekonsum während einer Klausurenphase – oder für Alkoholkonsum nach der Klausurenphase gemeint.

Wir lernten nicht nur Thomas Manns merkwürdiges Verhältnis zu kleinen Jungs kennen, wir lasen nicht nur von Fausts Existenzieller Krise oder von Werthers verzweifelten Liebesschmerz;

 wir selber gingen durch Krisen, philosophische Metamorphosen, wurden gezwungen unser Weltbild zu hinterfragen, schlossen Freundschaften, gingen Beziehungen ein und beendeten sie wieder,

wir entdeckten unsere Mitmenschen und uns Selbst neu,

wir wurden von chaotischen Teenagern, zu chaotischen jungen Erwachsenen

wir lernten unsere Schattenseite zu integrieren und uns selbst zu überwinden.

Das war oft alles andere als einfach, es war stressig, es wurde oft eng und grob, schweißtreibend und schrecklich kompliziert, manchmal ist man gerade noch so durchgekommen. In anderen Worten, es war tatsächlich kacke, es war verdammt kacke, aber es war auch verdammt lehrreich, und gleichzeitig wunderschön und faszinierend all das kennenzulernen und zu erleben.

Die letzten zwei Jahre gehören daher wahrscheinlich nicht nur zu denen, in denen wir uns am meisten durch Stress positiv veränderten, sondern auch gleichzeitig zu den schönsten in unseren bisherigen Leben. Es war kacke, es war wunderschön; und es ist gut, dass es vorbei ist, aber wir werden sicherlich noch in vielen Jahren mehr positiv als negativ auf diese Zeit der Metamorphosen, Partys, Neuentdeckungen und Hindernisse zurückblicken.

Denn das alles, auch wenn es uns oft sinnlos vorkam, half uns zu besseren und reiferen Menschen zu werden, und uns auf die Prüfungen des Lebens, die noch auf uns zu kommen – Studium, Praktika, Arbeit, Erwachsensein, Selbständigsein, Familie, die erste Steuerhinterziehung et cetera – vorzubereiten.

Das Abitur ist damit nicht nur ein Zettel mit Noten, der uns den Weg in die akademische und berufliche Welt eröffnet. Es ist auch ein Zeugnis der Zeit, die uns darauf vorbereitet hat, das Beste aus unseren Privilegien und uns Selbst herauszuholen und die kommenden Prüfungen des Lebens ebenfalls zu meistern. Nachdem wir hier waren, haben wir nämlich auch die Verantwortung uns selbst gegenüber, dies zu tun, und ich bin zuversichtlich, dass wir dies auch erfolgreich schaffen.

Doch bevor es wieder an die nächsten Prüfungen geht, bevor wir uns wieder morgen, oder eher übermorgen, vielleicht auch etwas später, den nächsten Prüfungen des Lebens widmen, sollten wir diesen großen Schritt ins Erwachsenenleben angemessen feiern, vielleicht noch einmal die ein oder andere dionysische Grenze aufsuchen und die Grenzwerte von Neuem tangieren. Lasst uns heute daher noch einmal richtig auf den Putz hauen und feiern. Wir haben es uns alle verdient, die Schüler ebenso wie alle hier Anwesenden, die sie in den letzten Jahren unterstützen. Enstprechend hoffe ich möglichst viele von Ihnen morgen früh noch im P1 zu sehen.

Danke

 

 


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BoD & Amazon – Problematik wohl endgültig gelöst

Letztes und vorletztes Jahr berichtete ich auf meinem Blog hier ausführlich über das Problem, dass Bücher von BoD bei Amazon nicht mehr erhältlich bzw. nicht bestellbar waren. (Die Artikel finden sich in der Bibliothek) Amazon und BoD erklärten dies mit Datenbankproblemen, allerdings wirkte das alles für Außenstehende doch eher wie ein Machtkampf zwischen den beiden größten Anbietern für Selfpublishing. Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass die meisten Bücher nach einigen Monaten wieder bei Amazon bestellbar und auf Lager waren – mit Ausnahme der Bücher, deren Printpreis sehr niedrig lag. Diese Bücher, die meist pro Stück 4,99€ kosten, sind bis vor kurzem weiterhin nicht bei Amazon in der Printfassung bestellbar gewesen. Die liegt wahrscheinlich daran, dass der geringe Preis für Amazon nur geringe Margen ermöglicht (wobei dies nur eine Spekulation ist). Das hat mich persönlich sehr geärgert, da ich selber vier Bücher für den Preis von 4,99€ angeboten habe, darunter auch das Bestsellersachbuch über Kratom. http://amzn.to/2piQ9It

Nun hat BoD sich dieser Problematik anscheinend angenommen, indem es selber als Händler bei Amazon auftritt und die Bücher direkt dort verkauft.

Es fallen dadurch zwar 1,49€ zusätzliche Lieferkosten an, weshalb es für Sparfüchse besser ist, direkt bei BoD zu bestellen, um die Versandkosten zu sparen, aber da Amazon den größten Markt für Selfpublisher darstellt, ist es erfreulich dass die Bücher dort jetzt wieder erhältlich und schnell lieferbar sind.

Dass die Bücher überhaupt lieferbar sind, ist zwar eine Verbesserung, allerdings sind die zusätzlichen Versandkosten für Amazonkunden, vor allem jene mit Primeaccounts, ein deutlich negativer Aspekt.




Terror-Management in „Der Fall Charles Dexter Ward“

Seit dem 13.12.2017 kann man über den Buchhandel meine wissenschaftliche Arbeite „Terror-Management in Der Fall Charles Dexter Ward“ erwerben. Ich schrieb diese 32 DIN-A4 Seiten lange Arbeit im Rahmen meines Wissenschaftspropädeutisches Seminas im Gymnasium (Oberstufenjahrgang 2016/2018).  Tortz dieser Kürze habe ich sehr viel Zeit für die Recherche um Umsetzung dieser Arbeit aufgewendet und dabei zwei Themen miteinander verknüpft, die bisher von niemanden zuvor verknüpft wurden. Ich verwendete die Terror-Management-Theorie aus der Sozialpsychologie und analysierte mit ihr den Roman „Der Fall Charles Dexter Ward“ von H.P. Lovecraft. Die Terror-Management-Theorie identifiziert die Angst vor dem Tod als eine der Hauptursache für das menschliche Kulturschaffen und Fürchten und basiert dabei auf Erkenntnissen des interdisziplinären Denkers Ernest Becker und wurde mithilfe von Versuchen bereits mehrmals belegt. H.P. Lovecrafts Roman hingegen induziert beim Leser existenzielle Ängste und dekonstruiert mit seinem kosmischen Grauen Kultur und Religion, was ihn besonders interessant zu analyisieren macht. Ich bezweifel, dass dieses sehr spezielle Thema für eine breite Masse interessant ist, allerdings glaube ich, dass es für die wenigen Menschen, die sich sowohl für Existenzialismus, Horror, Literatur als auch Psychologie interessieren, sehr spannend sein könnte. Deshalb habe ich die Arbeit publiziert.

Im Folgenden als Leseprobe die Einleitung:

1. Einleitung

»Die älteste und stärkste menschliche Gefühlsregung ist die Angst, und die älteste und stärkste Art von Angst ist die Angst vor dem Unbekannten.«[1], schreibt 1927 der Horrorschriftsteller Howard Philips Lovecraft in seinem Essay »Literatur der Angst«, in welchem er versucht die psychologischen Mechanismen der Horrorliteratur zu untersuchen. Diese Angst vor dem Unbekannten ist laut Lovecraft eine anthropologische Konstante, die im Kern jeder funktionierenden Horrorerzählung liegt. Lovecraft war jedoch kein Psychoanalytiker – im Gegenteil, er verachtete die zu seiner Lebenszeit aufkommende Psychoanalyse und bezeichnete die Freud´schen Theorien als »kindische[n] Symbolismus«[2]. Entsprechend fundieren seine Aussagen mehr auf seiner subjektiven Erfahrung als auf einer wissenschaftlichen Methodik. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern sie einer genaueren Untersuchung standhalten können.

Das Unbekannte spielt zwar vor allem in Lovecrafts Texten eine große Rolle, doch es gibt auch zahlreiche funktionierende Horrorgeschichten, die mit dem Bekannten arbeiten, wie z.B. Stephen Kings Sie oder Jack Ketchums Roman Evil, welche Angst durch die Darstellung menschlicher Grausamkeit erzeugen. Gewalt und Schmerz sind dem Menschen alles andere als unbekannt und trotzdem fürchtet er sie.

Allgemein erzeugt das Unbekannte, wie Lovecraft richtig erkannt hat, beim Leser einen Horror, der nach dem Enthüllen des Obskuren[3], also des Bekanntmachens des zuvor Unbekannten, meistens zerfällt[4]. Die Angst vor dem Unbekannten ist jedoch nicht die konstitutive Angst, die den psychologischen Mechanismen von Horrorgeschichten zugrunde liegt.

Wenn man nämlich hinterfragt, warum Menschen sich vor dem Unbekannten fürchten, warum sie aber genauso Gewalt und teilweise auch oft Andersdenkende oder das Obskure fürchten, dann ist die Antwort, die Angst vor dem, was sie nicht verstehen, wäre ein angeborener Instinkt, wie Lovecraft behauptet, viel zu trivial. Auch Instinkten liegt nämlich eine innere logische Kausalität zugrunde. Um diese allerdings zu erkennen, benötigt es mehr als nur der eindimensionalen literarischen Sicht, der sich Lovecraft bediente.  Ein interdisziplinärer Ansatz ist notwendig, um das Thema holistisch zu erfassen. Die Psychoanalyse, die Literaturwissenschaft, die Soziologie, die Anthropologie, die Sozialpsychologie und nicht zuletzt die Philosophie liefern gebündelt mit ihren wissenschaftlichen Methoden die geeigneteren Werkzeuge hierfür.

1974 veröffentlichte der interdisziplinäre Denker und Sozialanthropologe Ernest Becker das mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Buch »Die Überwindung der Todesfurcht«, in welchem er mithilfe dieser Werkzeuge die Theorien diverser Denker vereint, um den Terror, also die Angst vor dem Tod, als prima causa für das Kulturschaffen und Fürchten des Menschen zu identifizieren. Auf der Basis von Ernest Beckers Theorien entwickelten die Sozialpsychologen Jeff Greenberg, Sheldon Solomon und Tom Pyszczynski in den 1980er Jahren die Terror-Management-Theorie. Die Ergebnisse ihrer Überlegungen und Studien zu dieser fassen sie in ihrem 2016 auf Deutsch erschienenen Buch »Der Wurm in unserem Herzen: Wie das Wissen um die Sterblichkeit unser Leben beeinflusst«[5] zusammen.

Der Terror-Management-Theorie zufolge fürchten Menschen das Unbekannte, weil sie den Tod fürchten, den dieses bringen könnte, oder weil es das Weltbild bedroht, welches sie als Schutzschild vor der Mortalitätssalienz[6] errichtet haben.

Im Folgenden wird Lovecrafts einziger Roman »Der Fall Charles Dexter Ward« anhand der Terror-Management-Theorie analysiert, um aufzuzeigen, wie die Angst vor dem Tod grundlegend die Motive und die Handlungen der Charaktere und letztendlich das Angstgefühl beim Leser bestimmt. Für die Analyse werden des Weiteren neben der Terror-Management-Theorie auch psychoanalytische Theorien von Ernest Becker sowie Erkenntnisse aus der Literaturwissenschaft und Psychologie zu Rate gezogen, um Archetypen zu identifizieren und ihre Wirkung auf den Leser und ihre Korrelation zum Terror-Management zu erklären.

Ergo wird Lovecrafts eigenes Werk gegen ihn verwendet, um zu beweisen, dass seine Behauptung korrigiert lauten muss: Die älteste und stärkste menschliche Gefühlsregung ist die Angst, und die älteste und stärkste Art von Angst ist die Angst vor dem Tod. Diese Angst ist letztendlich auch diejenige, die der Wirkung seines Romans zugrunde liegt.

 

[1] Lovecraft, Howard Philips. »Die Literatur der Angst: Zur Geschichte der Phantastik«, Frankfurt am Main, Suhrkamp, 1995, S.7

[2] Houellebecq, Michel »Gegen die Welt, gegen das Leben«, Reinbek, Rowohlt, 2011, S.62

[3] dies kann je nach Geschichte ein Monster, eine undefinierte Bedrohung usw. sein

[4] vgl. King, Stephen »Danse Macabre: Die Welt des Horrors«, Heyne, 2011, S.83ff

[5] Das Buch erschien erstmals 2015 auf Englisch unter dem Titel »The Worm at the Core: On the Role of Death in Life« beim Verlag Allen Lane, UK

[6] Mortalitätssalienz = das Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit




Über die größte bewusstseinserweiternde Erfahrung meines bisherigen Lebens: Die Liebe

Ich bin in meinem jungen Leben bereits ziemlich herumgekommen; zwar werde ich in drei Monaten erst 19, aber weil ich stets von meiner Rastlosigkeit getrieben und meiner Neugier gelockt wurde, sah ich in dieser Zeit viele verschiedene Aspekte dieser Welt. Ich war auf verschiedenen Schulen; von heruntergekommenen Vorstadbetonklötzen bis hin zu Elite-Internaten; ich bereiste dank meiner reisfreudigen Eltern die Welt, sah die Slums in Afrika und die Wolkenkratzer Tokyos, stand vorm Eiffelturm und vorm Weißen Haus. Ich habe Freundschaften mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten geschlossen und mich in vielen verschiedenen Leidenschaften betätigt, von Programmieren, über Kampfsport bis hin zum literarischen Schreiben, welches ich sogar für mein Alter recht erfolgreich betreibe. (Wenn ich das so unbescheiden formulieren darf.) Noch mehr als die äußere Welt, erforschte ich dabei allerdings meine inneren Welten, indem ich nicht nur viel las (Aristoteles, Nietzsche, Schopenhauer, Watts, Camus, Sartre,Becker, Yalom, Jung, Hesse, Dick, Dostojewski, Tolstoi … )  und philosophierte, sondern auch extrem viel schrieb, meditierte und auch experimentierte, darunter eine Zeit lang mit legalen bewusstseinsverändernden und -erweiternden Substanzen, wie LSA und 1p-LSD.

Kurz: Ich war stets auf der Suche nach neuen Wegen um Erkenntnis und Glück zu finden. Dies führte immer wieder zu tiefen Einsichten, die mein Leben über die Zeit stark umformten.
In all den 18 Jahren meines Lebens durchlief ich durch meine Explorationen immer wieder starke Veränderungen, wie wohl jeder Mensch in dieser Lebensphase zu einem gewissen Grad.

Man könnte sagen, der Nikodem, der mit dem Schreiben anfing nach den LSA Erfahrungen, war ein anderer als der ambitionierte Kampfsportler und Partylöwe davor, genauso wie dieser ein komplett anderer Nikodem war, als der dicke Nerd, der bis zum dreizehnten Lebensjahr gemobbt wurde und seine Zeit mit Videospielen und Programmierung verbrachte, bis er irgendwann mal durch Ritalin und Stress einen Nervenzusammenbruch erlitt und sich neuaufbaute.

Die meisten Veränderungen wurden tatsächlich von schmerzhaften traumatischen Erfahrungen initiiert und vollzogen sich recht schnell, oft über wenige Wochen hinweg. Jedes Mal war es dabei ein Sprung, eine Überwindung von alten, negativen Gewohnheiten und Aneignung neuer Perspektiven und Ziele.
Doch die größte positive Veränderung und am meisten bewusstseinserweiternde Erfahrung meines Lebens war jedoch eine langsame und umfasst fast das gesamte Jahr 2017. Diese Erfahrung war und ist die der Liebe.
Durch meine Freundin Vivienne erfuhr ich und erfahre ich immer wieder aufs Neue, was wahres Glück und was Liebe bedeuten. Bis zu dieser Beziehung war ich von Kind auf konstant ein eher sehr pessimistischer und rastloser Mensch, mit Neigungen zu Depressionen und Nihilismus. Bereits mit sechs Jahren war ich wegen Angststörungen in Psychotheraphie, mit elf bekam ich das erste Mal Psychopharmaka. Ich habe das Leben eher gehasst und es vor allem aus wissenschaftlicher Neugier gemischt mit existenziellen Heroismus weitergeführt; doch Vivienne veränderte das grundlegend. Oder eher, wir beide veränderten uns gegenseitig.

Anfangs waren wir nämlich beide eher düstere Menschen mit einem Hang zur schwarzen Romantik; wir trugen beide immer Schwarz (tun wir heute noch, aber nun vor allem, weil Schwarz stilisch ist), dachten nihilistisch und das erste Gespräch, das wir je führten, handelte von Schopenhauer, Houellebecq und Lovecraft (drei sehr deprimierende Autoren). Doch als wir dann langsam zusammen kamen und sich unsere Beziehung entwickelte, lernten wir was Liebe wirklich bedeutete, und es veränderte uns. Die Finsternis lüftete sich.

Ich veränderte mich in diesen Monaten von einem kruden Außenseiter, der die meiste Zeit blutige und verrückte Roman schrieb, zwischen Depressionen, Pillendosen und Wahnsinn hin und her schwangte, und fast die Schule abgebrochen hätte – nicht wegen schlechten Noten, sondern um ein Aussteiger zu werden -, im Lauf dieser Monate zu einem ziemlich glücklichen Menschen, der Verantwortung für seine Handlungen übernimmt, seine psychischen Aussetzer deutlich besser unter Kontrolle hat, und sich am Leben freut, einen Sinn sieht (auch in seinem Schreiben), und so viel mehr versteht und deutlich empathischer auf seine Menschen sieht … Ich habe in keinem Jahr meines Lebens zuvor so viel Glück erlebt und so viel gelernt, dabei habe ich weniger gelesen als zuvor, und auch den Drogenkonsum habe ich eingestellt. Der beste Lehrer ist das Leben, und die wundervollste und mächtigste Erfahrung, die ein Menschen in seinem Leben machen kann, ist die der Liebe. Selbst in ihrem spirituellen Gehalt schlägt sie jedes Psychedelikum um Welten. (Tatsächlich beweisen Studien, dass das „Liebeshormon“ Oxytocin Spiritualität fördert.)

  Liebe veränderte mich, nicht nur als Mensch, auch als Schriftsteller. (Auch wenn sich das in meinen Werken noch nicht abgezeichnet hat, da ich bisher kaum etwas von den Texten publiziert habe, die ich bisher während der Beziehung schrieb. Es sind auch etwas weniger, als im Jahr zuvor, und das liegt nicht nur daran, dass ich weniger Zeit hatte. Wie Wagner einst in einem Brief schrieb: „Hätten wir das Leben, hätten wir keine Kunst nötig. Die Kunst fängt genau da an, wo das Leben aufhört. Ich begreife gar nicht, wie ein wahrhaft glücklicher Mensch auf den Gedanken kommen soll, „Kunst“ zu machen[…]“. Ich habe durchaus mehr Leben als früher.)

Mit der Liebe fand ich einen Zugang zum Leben, eine weitere Antwort auf das Sein und eine glänzlich neue Perspektive. Tausende von schönen Erinnerungen habe ich gesammelt und durch Vivienne und auch mit ihr zusammen viele neue Bereiche in der Kunst, Philosophie und Realität entdeckt. Wir haben zusammen Städte bereist, neue Menschen kennengelernt und vieles erlebt; waren füreinander da, wenn der andere krank war oder Probleme hatte, lernten uns zu öffnen und einander ziemlich blind zu vertrauen. Vor allem zu lernen, dass man jemanden wirklich bedingungslos vertrauen und alles sagen kann, und für diesen auch mit seinem Leben mitverantwortlich ist, war für ein zu Paranoia neigendem Scheidungskind für mich eine heilende Erkenntnis.
Ich fühle mich so weise und glücklich wie noch nie zuvor im Leben. Das, was ich in den letzten Jahren zwischen den Seiten der großen Werke toter Männer und an der Peripherien des Geistes gesucht hatte, mit Meditation, Rausch und Reisen zu finden hoffte, fand ich letztendlich im Leben selbst.

Liebe ist tatsächlich das schönste und mächtigste Mysterium, welches das Leben bereithält. Und somit ist Vivienne das bisher Beste, was mir in meinem Leben „passiert“ ist – daneben wirken die schulischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Errungenschaften blass und beinahe bedeutungslos.

Natürlich, die Zukunft hält noch viele Überraschungen und Wendungen für mich bereit. Ich bin noch sehr jung und ich bezweifel nicht, dass sich in meinem Handeln und Denken noch viel verändern wird, und dass ich noch vieles verstehen muss, dass ich noch recht unerfahren bin, und dass mein Geist vielleicht noch die ein oder andere Erweiterung und Veränderung durchlaufen wird, allerdings, wenn ich hier zu meinem bisherigen Leben ein Resümee ziehen müsste, so würde ich sagen: Was mich am meisten prägte, nach meiner Kindheit und den großen Büchern, war wohl die romantische Liebe.*

Wenn Du das liest, Vivienne. Ich liebe dich. Danke, dass es dich gibt 🙂

EDIT vom 08.04.2018:

Leider müssen selbst die schönsten Dinge irgendwann enden, und nichts währt ewig. Vor allem, wenn man jung ist, entwickelt man sich sehr schnell und turbulent und dabei leider auch voneinander entfern. Liebe ist nichts, was man erzwingen kann und keiner ist seines Herzen Meister. Und wenn es  nicht mehr geht und man nur noch einander verletzt, dann ist es manchmal das beste, sich voneinander zu trennen. Vielen Dank, Vivienne, für diese Beziehung. Die schönsten Augenblicke meines Lebens habe ich mit dir zusammen erlebt. Als meine erste Große Liebe, wirst du immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich hoffe, du und ich finden, wenn auch auf getrennten Wegen, zum Glück.


*Meine Eltern liebten mich auch beide sehr und waren immer für mich da, auch während und nach der Scheidung, aber diese parentale Liebe ist etwas anderes, als die zu einem Seelenverwandten. Vor allem wenn man Geschwister hat und der Vater als Manager um die Welt jettet und einmal im Monat zuhause ist.




Gedankenströme, Hypnagogie, Inspiration und Einschlafen – Betrachtungen eines Schriftstellers um zwei Uhr morgens

(Alternativer Titel; Kreative Insomnie und ihre Vor- und Nachteile)

Mein Gehirn arbeitet ununterbrochen: Es kreiert, analysiert, phantasiert, es denkt ununterbrochen in rastlosen Kreisen. Meine Psychiaterin diagnostizierte mir immer wieder einen hohen IQ, ADHS und Depressionen und anderen Kram; aber ich glaube, das sind nur grobe Reduktionen, die gerade mal die quantifizierbaren Symptome umfassen. Es steckt mehr dahinter.  Das Gehirn eines Kreativen,  also auch das eines Schriftstellers, reagiert sehr intensiv auf Reize. Es steht stetig unter Strom, denn die Welten in mir und die um mich herum stimulieren mich ununterbrochen mit ihren Wunder und Schrecken zu stark, als das ich sie ignorieren könnte. Das stetig Nachdenken trägt auch reiche Früchte; Schlagkraft bei Debatten, ein Arsenal an Argumenten, ein differenzierendes Weltbild, ein zyklopischer Berg an selbstgeschriebenen Romanen, Briefen, Gedichten, Essays, Betrachtungen und Aphorismen; ein Plan A, B, C, D, E, F und G für jede mögliche und unmögliche Situation.
Doch die Rastlosigkeit hat auch ihre negativen Seiten, spätestens wenn es notwendig wird, zur Ruhe zu kommen; oder wenn die Gedanken grundlos um Sorgen und Probleme kreisen.
Haben Sie jemals beim Einschlafen gedacht? Wahrscheinlich nicht, denn Einschlafen, das Versinken in den Schlaf, geht bei den meisten Menschen normalerweise einher und folgt aus dem Sichloslösen vom bewussten Denken.
Und da ich immer und ununterbrochen denke, neige ich zur Insomnie, und wenn ich überhaupt einschlafe, dann nur weil mein Verstand an den Gedanken vorbeigleitet, sich selbst austrickst und den Einschlafensprozess überspringt und direkt in das Träumen und damit einen Halbwachzustand eintaucht. Dieser Zustand ist es wert, genauer betrachtet zu werden, denn er ist von höchst fruchtbarer, sonderbarer und numinoser Natur.
Der Fall in den Schlaf kündigt sich bei mir mit dem Zerfall meines sonst immer klaren und rastlosen Gedankenstroms an. Ich liege in der Dunkelheit, eingewickelt in die Laken und doch schwebe ich. Die Bilder, die durch den geistigen Äther strömen, werden zusammenhangloser; die Logik krümmt sich; Zeit und Raum verschmelzen; der Strom separiert sich und ich versinke Schritt für Schritt darin, bis ich in den Bildern treibe, das Denken verschwimmt und ich einschlafe … meistens … Denn in diesem Zustand befinde ich mich bereits im Reich der Träume und stehe an der windgepeitschten Küste des Visionenmeers, das Poe bereits in „A dream within a dream“ beschrieb. Alles löst sich hier auf, gleitet davon, verliert jede feste Struktur und verschwindet in den Tiefen; nichts wirkt real, nichts wirkt richtig oder falsch; ein magischer Glanz liegt über den Dingen; aber auch die Furcht vor der Essenz einer unausgesprochenen Wahrheit lauert darunter; ungreifbar wie ein Nebelfetzen im Wind. Es ist ein Meer aus Assoziationen, Fusionen, verwirrenden Neukreationen; Paradoxons werden hier zu Singularitäten; und in diesem Meer angel ich die Inspiration. Und plötzlich erhebt sich eine gewaltige Idee, eine Erkenntnis, eine metaphysische Struktur, wie der Leviathan aus den schillernden Fluten … Und ich erhebe mich aus den Laken, greife nach Stift und Papier und beginn zu schreiben. Das Papier wabert, der Stift schwingt ohne mein Zutun, die Dunkelheit formiert und transformiert sich um mich herum, schmiegt sich an mich wie eine kalte Geliebte und flüstert Bilder und Ereignisse in meine zitternden Finger. Hypnagoge Halluzinationen treten auf. Dies ist erregte der Zustand der kreativen Muse; und in diesem Zustand; sei er durch Schlaf, Zufall oder Rausch herbeigeführt, entstehen meine besten Werke. Die meisten meiner Romane, Essays und auch dieser Text, entstanden/entstehen um zwei Uhr morgens, im Halbschlaf am Nachttisch … Schlafen werde ich nun nicht mehr; aber wer braucht schon Schlaf, wenn er mit offenen Augen träumen kann? Und auch wenn es uns den Schlaf raubt, ist es nicht die Aufgabe von uns Kreativen, die Träume einzufangen und aus ihnen Geschichten, Kunstwerke und Welten zu weben und so den magischen Glanz in die sonst so langweilige Realität und die Leben unserer Mitmenschen zu tragen?




Videoempfehlung: Stephen King on Childhood (English)

Auf dem YouTube-Kanal blank on blank von Patrick Smith ist ein neues animiertes Interview erschienen. In diesem spricht Stephen King, der wohl erfolgreichste Horrorautor unserer Zeit, über die Verbindung zwischen Kindheit, Tod, Träumen und Kreativität. Ich lege jedem Menschen, der sich für kreatives Schaffen und / oder Psychologie interessiert, dieses Interview ans Herzen. Und wer gut gemachte Animationen mag, wird hier auch fündig. Einzige „Barriere“: Das Video ist auf Englisch.




Neue Rezension zu „Das Erwachen des letzten Menschen“

Auf dem Blog „Bücherwyrm“ erschien gestern eine Rezension zu meiner Novelle „Das Erwachen des letzten Menschen“.

Zitat: „Manchmal kommen Bücher rein, die direkt von den Augen ins Gehirn und von dort in die Tastatur gehen, und diese düstere philosophische Novelle gehört dazu.

https://buecherwyrmblog.wordpress.com/2016/12/15/rezension-das-erwachen-des-letzten-menschen-von-nikodem-skrobisz/

Wenn ihr mehr über die Novelle erfahren wollt, empfehle ich euch entweder die Blogrezension zu lesen, oder sich das Buch direkt bei Amazon zu holen. Vielleicht braucht ihr ja noch ein kleines, aber feines Weihnachtsgeschenk. Und wenn ihr das Buch schon habt, dann könnt ihr euch auf dem Bücherwyrm-Blog nach neuem Lesefutter umsehen.

EDIT: Upps, das ging ja schnell ^^ Wie ich gerade sehe, ist das Buch bei Amazon gerade ausverkauft. Nachschub ist aber unterwegs, ihr könnt also bedenklos bestellen, auch wenn dort steht „Nicht auf Lager“.




Videoempfehlung: Interview mit BoD-Pressesprecher Thorsten Simon

Die meisten meiner Bücher habe ich via BoD veröffentlicht. Wer mehr über BoD erfahren will, dem empfehle ich ein klasse Videointerview, welches der YouTuber creepycreaturesreview mit dem BoD-Presssprecher Thorsten Simon auf der Frankfurter Buchmesse geführt hat.

 




07.12.2016 Update zu BoD & Amazon

Nachdem ich vor kurzem meine Probleme mit BoD publik gemacht und mich mit anderen Autoren verbündet habe, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, scheint sich langsam etwas in der Sache zu tun. Zwar bleibt ein Statment von BoD (noch) aus, obwohl ich sie erneut angeschrieben habe, allerdings ist jetzt mein Buch „Wahn“ seit heute wieder bei Amazon bestellbar und sogar schon wieder, wenn auch nur mit einem Exemplar, auf Lager. Die Bücher der anderen betroffenen Autoren sind weiterhin nicht verfügbar.

Mal sehen, wie sich die Dinge weiterentwickeln. Ich hoffe, BoD und Amazon.de bekommen diese Probleme  möglichst bald endgültig in Griff. Ich werde euch auf dem Stand der Dinge halten.




Vlog #3 ist auf meinem YouTube Kanal online

Ein neuer Video-Blog ist auf meinem YouTube Kanal erschienen. Im Thema: Meine Projekte, der Autorenstammtisch, erowid, Recherchen und Veröffentlichungen.