Drogen & kreatives Schreiben

Ich würde nie jemandem zu Drogen, Alkohol, Gewalt oder Wahnsinn raten, aber für mich hat es immer funktioniert. –Hunter S. Thompson Ein populärer Mythos lautet, Drogen könnten als kreativer Treibstoff dienen. Zahlreich sind die Legenden, die sich um den Missbrauch und den Gebrauch von psychoaktiven Substanzen bei Schriftstellern ranken, angefangen bei den Opiumessern der Antike und Laudanumtrinkern der Romantik, über die Acidheads der Beat-Generation und weiterlesen…

‚Crackrauchende Hühner‘ ist da … alle heißen Infos zu Lesungen, Leserunden und Co.

Es ist soweit, seit dem 28. Februar 2017 ist mein neuster Roman „Crackrauchende Hühner: Nihilist Punk“ als Taschenbuch offiziell veröffentlicht und seit Freitag den 17. März 2017,  ist nun auch die eBook-Fassung draußen. Die eBook-Fassung wird die ersten paar Wochen nur 2,99€ kosten, danach wird der Preis auf 5,49€ erhöht. Wann genau? Nun, das ist ein Geheimnis 😉 Ich würde aber schnell zuschlagen, solange das weiterlesen…

Paranoia(4): Das Monster zeigt sein wahres Gesicht

Es kreischte. Ich rannte weg, hörte hinter mir das Schnaufen der lodernden Nüster und das Kratzen der Krallen. Es kam immer näher, holte mich ein. Ich stolperte über Wurzeln durch den nebelverhangenen Wald, während ich den glühenden Atem in meinem Rücken spüren konnte. Es griff nach mir. Ich schrie und fiel hin. Der Boden gab unter mir nach, wie schwarzer Pudding und schreiend versank ich weiterlesen…

Paranoia(3): Hunger

Es waren Pollen in der Luft und mir tränten die Augen, juckte die Haut und ich hatte überall Ausschläge. Es ist scheiße Allergiker zu sein. Das Immunsystem hat einfach einen paranoiden Knall, greift harmlose Proteine an, die es für feindlich hält und zerstört dabei den Körper mit Stresshormonen und Histamin. Gegen die Histaminausschüttung, die für den Juckreiz und die Schwellugen ursächlich ist, kann man Antihistaminika weiterlesen…

Paranoia (2): Der Tag danach

Ich grübelte an meinem Schreibtisch, hielt inne und ließ meinen Blick aus dem Fenster schweifen. Ich zuckte zusammen. Auf einem Balkon gegenüber saß ein Mann mit Sonnenbrille. Er gab den Anschein sich zu sonnen, aber instinktiv wusste ich, dass er mich beobachtete. Ich stand auf und rollte die Jalousie herunter. Scheiße, das war sicher ein Zivi. Sie hatten die Aztekensalbei abgefangen oder irgendein Scheißer hatte weiterlesen…

Paranoia (1): Der Trip

Das ist eine vierteilige Novelle, von der ich jede Woche eine Episode veröffentlichen werde. Die Handlung und die Charaktere sind fiktiv. Man könnte die Anfänge und Ursachen bereits in meiner Kindheit oder in den vorhergegangenen, experimentierfreudigen Monaten suchen, aber ich glaube, dass es an jenem heißen Julitag begann. Die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel auf uns herab, der Schweiß tränkte mein T-Shirt. »Also ich weiß weiterlesen…

Das NpSG ist in Kraft getreten

In einem meiner letzten Artikel habe ich über das NpSG und seine Auswirkungen geschrieben. Mittlerweile ist das Gesetz wie erwartet am 26.11.2016 im Bundesgesetzblatt verkündet worden und ist damit in Kraft getreten. Welche Auswirkungen dieses Gesetz hat, erfährst du in dem verlinkten Artikel.

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (6) Widerlegung und Bilanz

Widerlegung und Bilanz oder Ein letztes Wort zum menschlichen Drogenkonsum Drogenkonsum mag in den meisten Fällen irrational, selbstzerstörerisch und sinnlos sein, aber das hat er leider mit der menschlichen Natur gemeinsam, denn der Mensch ist mehr als nur eine rationale, biochemische Rechenmaschine. Vielleicht geht die Menschheit deshalb trotz allem, seit jeher Hand in Hand mit Drogen durch ihre Geschichte, von den Opiumfeldern im heutigen Österreich weiterlesen…

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (5) Zusammenfassung

Zusammenfassung Wenn man diese Prinzipien und Differenzen betrachtet und versucht universelle Regeln für einen rationalen Drogengebrauch daraus abzuleiten, so kommt man zu den folgenden Grundsätzen: Drogen im hedonistischen Prinzip zu konsumieren ist irratonal, da die potenziellen Schäden und Risiken den möglichen Nutzen überwiegen Drogen im zielorientierten Prinzip zu konsumieren kann bei Alternativlosigkeit rational sein Drogen im psychonautischen Prinzip zu konsumieren kann rational sein, wenn der weiterlesen…

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (4) Das Psychonautische Prinzip

Das Psychonautische Prinzip Die psychonautische oder erforschende Anwendung von Drogen ist heutzutage relativ selten. Sie ist am häufigsten bei intellektuellen Individuen und bei indigenen Völkern anzutreffen. Der Konsument verwendet hierbei Drogen, um seine eigene Psyche zu erforschen oder philosophische, spirituelle oder pharmakologische Experimente durchzuführen. Für diese Ziele sind vor allem Psychedelika am besten geeignet und damit maßgebend. Das Wort psychedelisch bzw. psychedelic wurde 1956 von weiterlesen…