Lange Lesenacht in Billerbeck 2017

Die Lange Lesenacht in Billerbeck 2017, bei der ich aus meinem Roman „Crackrauchende Hühner“ las, war fantastisch!

Die Reise war es nur nicht ganz …

Nach einer kleinen Odyssee durch ganz Deutschland, mit verspäteten Zügen und verpassten Anschlusszügen, kam ich am Abend des Samstags dann doch noch rechtzeitig in Billerbeck an. Ich platze zwar in die letzen zehn Minuten der Autorenvorstellungsrunde hinein, aber zumindest war ich zu den Lesungen pünktlich.

Eine Gruppenfoto der Autoren und viele weitere fantastischen Bildern von der Lesenacht kann man in einer Galerie auf der Webseite der AZ finden: http://www.azonline.de/Fotos/Lokales/Kreis-Coesfeld/Billerbeck/Lange-Lesenacht-2017


Es war wie immer eine wunderbare Erfahrung all die Kollegen, die ich bisher meistens nur flüchtig von Messen oder durch E-Mails kannte, persönlich zu treffen und sich über das Leben und das Schreiben auszutauschen.

Ich konnte den Vorstand des BVjA, Tobias Kiwitt, persönlich kennenlernen, ich tauschte mich stundenlang mit der fantastischen und erfolgreichen Astrid Korten über das Schreiben und Agenturen aus, ich sah endlich mal meine Kollegin Monika Loerchner ( die einen noch besseren Beitrag über die Lesenacht geschrieben hat, als ich, und zwar unter: https://monikaloerchnersite.wordpress.com/2017/11/13/die-lange-lesenacht-in-billerbeck-2017/ ) wieder und konnte Kerstin Lange, Nicole Böhm und Carl Wilckens, der mir auch mein Exemplar seines Romans „13″ signierte, kennenlernen.

Astrid Korten, Nicole Böhm und meine Wenigkeit. Danke an Monika für das tolle Foto :)


Und die Lesung an sich war auch fantastisch. Es war das erste Mal, dass ich so lange (eine Stunde) und bei so einem großen Event gelesen habe; aber alles war toporganisiert und ‚Crackrauchende Hühner‚ kam sehr gut an. Das Publikum und ich haben herzlichst viel gelacht, ich gab Anekdoten rund um das Buch zum Besten und es gab zahlreiche Fragen. Ich kam mit zahlreichen Lesern ins Gespräche über Psychologie, Schule, das Schreiben und viele andere Themen. Kurz nach der Lesung waren dann bereits auch alle Exemplare des Romans in der Buchhandlung ausverkauft und ich konnte fleißig Autogramme verteilen. Nach den Lesungen fand ich mich mit den anderen Autoren im Jöppi ein, und signierte dort nochmal Exemplare von Crackrauchende Hühner und wurde von der Presse ausgefragt, bevor ich mich mit den anderen Autoren den Getränken und Gesprächen widmete. Ich tauschte mich vor allem mit Nicole Böhm, die die erfolgreiche Urbanfantasyreihe „Die Chroniken der Seelenwächter“ schreibt, Astrid Korten, der bekannten Thrillerautorin, und Carl Wilckens und Monika Loerchner, die beide beim acabus-Verlag veröffentlicht haben, aus, und plauderte auch mit Lesern und Veranstaltern bis wir gegen eins dann die Kneipe verließen.

Evelyn Barenbrügge moderierte meine Lesung und kündigte mich an.

An dieser Stelle will ich mich bei den Organisatoren der Veranstaltung bedanken: Vielen Dank Evelyn Barenbrügge und alle anderen, die diesen Abend möglich und so grandios gemacht haben.

Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich von den Autoren, die wie ich im Billerbecker Hof eingecheckt hatten, und fuhr nach Hause. Wieder nicht ohne Pannen; mein IC blieb liegen, bis nach Köln musste ich die Regionalbahn nehmen, und der ICE von dort aus, war nicht nur zu spät, er hatte auch dreimal so viele Passagiere wie Sitzplätze. Als ich dann endlich gegen 20 Uhr zuhause ankam, war ich erschöpft, aber glücklich – weil ich Teil dieses fantastischen Events sein konnte, und weil ich erstmal der Deutschen Bahn fernbleiben kann.

In der Lokalpresse erschien auch ein fantastischer Artikel über die Lesung von der Journalistin Ursula Hoffmann: „Billerbeck: Seine ersten Kurzgeschichten hat Nikodem Skrobisz mit vier Jahren seiner Mutter diktiert, das erste Buch mit 15 Jahren veröffentlicht, etliche weitere folgten unter dem Pseudonym Leveret Pale. Jetzt ist er 18 Jahre, […]“

 




Lange Lesenacht in Billerbeck 2017 – ich bin dabei :)

Wer mir auf Instagram folgt, der weiß es bereits seit Monaten, da ich meinen Blog noch immer viel zu selten update … aber ich freue mich trotzdem hier meine Vorfreude auf ein Event der ganz besonderen Art nochmal verkünden zu können:

Heute in einer Woche, am 11.11.2017, lese ich bei der Langen Lesenacht in Billerbeck eine Stunde lang aus meinem Roman „Crackrauchende Hühner“ . Die Lange Lesenacht wird von der Stadt Billerbeck veranstaltet und vom BVjA und meiner Kollegin Evelyn Barenbrügge organisiert.

Die fantastischen Flyer und das Plakat kamen vor ein paar Tagen bei mir an:

Ich freue mich schon sehr darauf, dort den restlichen Vorstand des BVjA kennenzulernen – dessen Teil ich seit drei Wochen bin, als Vorstandsmitglied für Selfpublishing – und dort viele Kollegen und Leser zu treffen. Meine Kollegin Monika Loerchner, die mich vor kurzem interviewte, wird mit ihrem Roman „Hexenherz“ auch dabei sein. Nach der Lesung, die von 20:30 bis 21:30 geht, werde ich auch auf Fragen eingehen, Autogramme geben und wer wil, kann auch ein signiertes Exemplar meines Buches erwerben, oder einfach mit mir und den anderen Autor etwas Smalltalk betreiben. Der Eintritt zur Lesung ist kostenlos und ich würde mich freuen, wenn ich dort möglichst viele Leser aus Billerbeck und Umgebung kennenlernen dürfte. 🙂




Lesung auf YouTube: Leveret liest Crackrauchende Hühner

Wer mich mal aus meinem letzten Roman „Crackrauchende Hühner“ lesen sehen will, kann das ab jetzt auf YouTube tun. Ich habe mehrere Passagen aus meinem Roman vorgelesen und bei YouTube hochgeladen. Seit gestern Abend ist der Prolog von CrH dort anzusehen bzw. anzuhören. Weitere Episoden des Formates Leveret liest werden in den kommenden Wochen folgen. Viel Spaß 😉 Über Kommentare und jegliche andere Art von Feedback freue ich mich immer.

 

https://youtu.be/8OKLETsAqkQ

Ein Klick auf das Bild führt zum ersten Teil meiner YouTube Lesung von Crackrauchende Hühner




Rezeption zu ‚Crackrauchende Hühner‘

Mein neustes Buch ‚Crackrauchende Hühner‚ ist nun schon eine zeitlang auf dem Markt. Mittlerweile haben sich einige Kritiker und Rezensenten zu dem Buch geäußert. Und zu meiner großen Freude ist die Rezeption bisher durchgehend sehr gut und vielfältig ausgefallen.

Die Leserunde auf Lovelybooks war sehr spannend und die Beteiligten zeigten sich Es gab nur einen einzigen Fall bei dem eine Leserin auf lovelybooks in der Leserunde von dem Buch nicht begeistert war, sondern sogar in die andere Extreme umgeschlagen ist: Sie forderte eine Zensur bzw. ein Verbot meines Buches und griff den Autor, also mich persönlich an. Die angekündigte Rezension inklusive fundierter Demontage blieb zwar bis heute aus, aber ich fühle mich trotzdem hiervon geschmeichelt. Wenn alle mein Buch loben würden und es nicht polarisieren würde, dann würde es bedeuten, dass ich etwas grundlegend falsch gemacht hätte.

Mit möglichst vielen Konventionen und Normen zu brechen, und damit zwangsläufig einigen Menschen vor den Kopf zu stoßen, ist eins der Ziele, die ich mit diesem Buch erreichen wollte, wie ich in einem Interview mit der Plattform Leserkanone am 20. April (#420) erklärte.

Das brachte auch eine christliche Leserin auf Lovelybooks in ihrer Rezension auf dem Punkt.

„[…]]Für „christliche“ Leser ohne Sinn für Humor ist es eher nicht zu empfehlen. Und starke Nerven werden ebenfalls empfohlen, wenn man dieses Buch lesen will. Ich habe selten eine so skurielle, ironische aber auch witzige Geschichte gelesen. Kaum glaubt man es kann gar nicht mehr verrückter werden, passiert es genau so. Am Ende frägt man sich wirklich was jetzt noch Fiktion also Roman und was Wirklichkeit ist. Es braucht schon einige Tage um diese Geschichte so richtig zu verarbeiten und zu verdauen.“, MaschaH, Skurill aber nichts für Menschen ohne Humor.

Obwohl das Buch ihren Glauben stark angriff und parodierte, nahm sie es mit Humor auf und fühlte sich nicht persönlich angegriffen, sondern tolerierte die von dem Buch präsentierte Meinung und gab ihm eine Benotung von 5 von 5 Sternen. Dies ist eine in meinen Augen sehr lobenswerte Einstellung. Wenn nur alle Menschen so tolerant gegenüber Denjenigen wären, die ein anderes Weltbild vertreten; die Welt wäre ein friedlicherer Ort, an dem religiöse, atheistische und andere ideolgisch orientierte Menschen friedlich zusammenleben würden. Ist sie aber leider nicht, und bevor wir uns in nutzlosen idealistischen Tagträumen verlieren, sehen wir uns an, was andere zu CrH geschrieben haben.

Die Blog Wurm sucht Buch lobte in seiner Kritik vor allem die Intertextualität des Werkes und die vielen Verweise auf bekannte und weniger bekannte Werke aus der Literaturgeschichte. Doch die Wirkungsweise des Buches fasste die Lovelybooksrezensentin dieschmitt wohl am besten zusammen:

„[…]Das Buch spielt mit der Realität, oder sagen wir es nutzt verschiedene Realitäten. Dazu kommen unterschiedliche Ebenen, abgedrehten Humor und verschiedenste Anspielungen. Das Buch stellt alles in Frage und ermöglicht auf der anderen Seite aber auch alles. Das klingt jetzt verrückt, aber das Buch ist verrückt, vergiss alle Denkweisen, die Du kennst und lass Dich auf die Reise ein. Sie wird spannend, abgedreht, aber auch geistöffnend. […]“, dieschmitt, Lovelybooks „Abgedreht und hochphilosophisch in einem

Erfreulicherweise haben auch viele Leser auf Lovelybooks und anderen Plattformen auch die realen Ebenen des Buches, die sich mit meiner Persönlichkeit überlappen, entdeckt. Wer nämlich meinen tumblr-Blog liest und auch meine Instagramposts verfolgt, der findet dort Texte zu der Verbindung zwischen dem Charakter Nathan und mir und Bilder der Schauplätze im Roman, was die ganze Handlung um eine zusätzliche digitale Kunstebene erweitert und das Verständis einiger Anspielungen erleichtert.

Auf Amazon liegt die durchschnittliche Wertung von CrH bei 4,8 Sternen. Insgesamt bin ich über die Rezeption, die mein Buch bisher erfahren hat, erfeut und fühle mich geehrt. Tausend Dank an alle meine treuen Leser da draußen. Ohne eure Käufe und Rezensionen und das viele persönliche Feedback in Form von Kommentaren und E-Mails, wäre ich jetzt als Schriftstellere nicht so weit, wie ich es jetzt bin. Und ein großes Danke geht an alle Kollegen, die mich inspirieren und unterstützen, insbesondere Heidi Lehmann, die mir bei der Überarbeitung von Crackrauchende Hühner mit ihrem Lektorat zur Seite stand und Anja Linnenbach, die beim Korrektorat mithalf.

Eine Liste alle meiner relevanten Kollegen findet ihr übrigens auf meiner entsprechenden Unterseite: http://leveret-pale.de/mitwirkende

 




Interview über CrH, meine Recherchemethoden & das Autorenleben

Ich wurde vor kurzem wieder von der Plattform leserkanone.de interviewt. Das Interview war sehr ausführlich und ich ging darin auf den Schreib- und Rechercheprozess hinter meinem neusten Roman „Crackrauchende Hühner“ ein. Wer also wissen möchte, wie das Autorenleben aussieht, der sollte definitiv mal reinlesen.

Das Interview erschien am 20. April 2017 unter diesem Link:

https://www.leserkanone.de/index.php?befehl=autoren&autor=5755&interview=463




‚Crackrauchende Hühner‘ ist da … alle heißen Infos zu Lesungen, Leserunden und Co.

Es ist soweit, seit dem 28. Februar 2017 ist mein neuster Roman „Crackrauchende Hühner: Nihilist Punk“ als Taschenbuch offiziell veröffentlicht und seit Freitag den 17. März 2017,  ist nun auch die eBook-Fassung draußen. Die eBook-Fassung wird die ersten paar Wochen nur 2,99€ kosten, danach wird der Preis auf 5,49€ erhöht. Wann genau? Nun, das ist ein Geheimnis 😉 Ich würde aber schnell zuschlagen, solange das Sonderangebot noch besteht. Hier geht`s zur Amazonseite des Buches, ihr findet es aber auch bei allen anderen größeren Händlern.

Um die Veröffentlichung zu zelebrieren und das Buch unters Volk zu bringen, habe ich einiges an Aktionen geplant. Updates und Infos dazu werden kontinuierlich hier auf meinem Blog, im DSFo-Vorstellungsthread zum Buch und in meinen sozialen Netzwerken verkündet. Da bin ich vor allem auf Instagram aktiv.

Zuallererst startete eine Leserunde zu dem Buch auf Lovelybooks, bei der die Teilnehmer eins von zehn signierten Exemplaren bekommen haben. Die Bewerbungsphase endete am 12.03.2017, also leider bereits fast eine Woche bevor dieser Post online ging. Aber natürlich kann jeder zu jeder Zeit der Leserunde noch nachträglich beitreten und sich engagieren und mit mir und den anderen Lesern den Inhalt diskutieren, allerdings sind die Freiexemplare auf die zehn Gewinner der Leserunde beschränkt. Alle anderen müssen sich das Buch auf anderen Wegen beschaffen. (legalen Wegen selbstverständlich. Alles andere schadet uns Autoren, aber darüber habe ich bereits ausführlich geschrieben). Der Link zur Leserunde: https://www.lovelybooks.de/autor/Leveret-Pale/Crackrauchende-H%C3%BChner-1435926326-w/leserunde/1435989199/

Und natürlich werde ich auch wieder mit verschiedenen Bloggern zusammenarbeiten und mich ihrer harten Kritik stellen. (Ich erwarte sehr gespaltene Meinungen. CrH ist doch ein sehr polarisierendes Werk. Ich warte eigentlich nur auf die ersten Klagen und Zensurversuche^^). Den Beginn machen die Bloggerinnen Traeumenvonbuechern und WurmsuchtBuch. Weitere werden folgen.

Natürlich wird es auch Interviews geben, aber dazu kann ich leider noch nichts Konkretes schreiben, sondern nur auf die letzten Interviews verweisen.

Zusätzlich werde ich auch noch auf meinem YouTube-Kanal Videos von Lesungen, Vertonungen und zur Backgroundstory des Romans posten. Regelmäßig werden diese Videos jedoch nicht erscheinen, dazu lässt mir der Klausurenstress nicht genug Zeit und als Schriftsteller will und muss ich mich mehr aufs Schreiben konzentrieren. Schließlich steht ja noch die Veröffentlichung von Königsgambit an und ich habe auch schon neue Projekte in Arbeit.

Doch auch live werde ich mit Crackrauchende Hühner unterwegs sein. Mehrere Lesungen sind geplant. Bisher kann ich aber nur von einer mit Sicherheit sagen, dass sie stattfinden wird: Am 11. November 2017 werde ich ( und elf andere Autoren, darunter meine Kollegin Monika Loerchner) bei der Langen Lesenacht in  Billerbeck auftreten, mich präsentieren, über mein Schreiben, Leben und meine Projekte reden und auch etwas aus meinem neusten Roman vorlesen dürfen. Auf dieses Event freue ich mich bereits besonders.

Aber es gibt eine Veranstaltung, auf die ich mich noch mehr freue: Die Leipziger Buchmesse 2017, die bereits in nichtmal einer Woche stattfindet. Ich werde dabei sein! Was ich dort genau alles machen werde, dazu kommt die Tage noch ein ausführlicher Artikel. Es wird aber ziemlich awesome, mein Zeitplan ist rappelvoll, ich bin mit dutzend Kollegen verabredet und habe keine Ahnung, wie ich das alles schaffen soll  😆 –  aber wenn jemand ein Autogramm will, dann bekomme ich das bestimmt noch irgendwo unter. Wenn ihr einen konfusen, jungen Autor in einem schwarzen Mantel durch die Gegend irren seht, der ungefähr so aussieht wie die Person auf meinen Instagrambildern nur ohne Brille, dann bin das wahrscheinlich ich. Sprecht mich einfach an. Meistens beiße ich nicht. 😉 und wahrscheinlich bin ich sogar froh über die kleine Ablenkung vom Termin- und Messestress. Ich freue mich schon darauf, möglich viele meiner mir noch unbekannten Leser mal persönlich zu treffen.

Und ab dem 07.04 bin ich dann auch eine Woche lang in Berlin, einem der wichtigsten Schauplätze des Romans. Dabei werde ich nicht nur Urlaub machen und mit Freunden unterwegs sein und Inspiration für das nächste Stück Literatur ( wahrscheinlich „Angst und Schrecken in Las Vegas Berlin“ XD) suchen, sondern auch mich mit Kollegen und Lesern treffen.

Ich freue mich schon auf euch 😀 




Gewinnspiel: Crackrauchende Hühner [BEENDET]

Am 24.02.2017 ist es soweit: Mein Roman „Crackrauchende Hühner“ erscheint!

Um den Release des Buches zu feieren, veranstalte ich, wie kürzlich zu Weihnachten, wieder ein Gewinnspiel auf meiner Webseite. Zu gewinnen gibt es diesmal sieben Taschenbuch-Exemplare von Crackrauchende Hühner.

Das Gewinnspiel läuft von 16:00 MEZ 22.02.2017 bis 23:59 MEZ am 26.02.2017. Die Teilnahme ist denkbar einfach: Schreib einen Kommentar unter diesen Blogeintrag, warum du dieses Buch gewinnen willst. Die Bücher werden unter allen Kommentarschreibern verlost. Die Gewinner werden am Montag, den 27.02, via E-Mail benachrichtigt.

Für die Teilnahme musst du 18 Jahre alt sein oder die Erlaubnis deiner Eltern/Erziehungsberechtigten haben, dass du mir im Gewinnfall deine Adresse im Rahmen des Gewinnspiels übermitteln darfst, damit ich dir den Gewinn zuschicken haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Erhebung von Daten, wie E-Mailadresse und Adresse, dient lediglich der Durchführung des Gewinnspiels. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Viel Erfolg!

Meine bisher erschienen Bücher findest du hier: http://amzn.to/2mltkke

Klapptext zu „Crackrauchende Hühner“:

Romantik. Nihilismus. Drogen. Chaos. Karl Marx beim Monopolyspielen. Zwei Hühner auf Crack. Der totale Wahnsinn.

Der 17-jährige Schüler Nathan ist ein psychopathischer Freak mit der exotischen Lieblingsdroge Kratom. Von den meisten seiner Klassenkameraden wird er gemieden, so auch von Daniel, der sogar Angst vor Nathan hat. Doch bei der Berlinklassenfahrt am Ende der zehnten Klasse kommen Nathan und Daniel in dasselbe Hotelzimmer und damit wird die Konfrontation unausweichlich. Bald schlagen Daniels Ängste vor Nathan jedoch in eine morbide Faszination für den exzentrischen Außenseiter, dem eine prophetische Macht innezuwohnen scheint, um. Je länger Daniel aber Nathan folgt, desto mehr beginnt die Realität zu zerbröckeln. Bald vollführt Nathan biblische Wunder und hält nihilistische Predigten. Es tauchen sonderbare Gestalten auf, wie Schwarze in Einhornkostümen, sprechende, cracksüchtige Hühner und suizidale Zombies. Zunehmend beginnen Traum und Realität immer mehr ineinander zu kollabieren. Bald steht Daniel vor der Frage:
Was ist real? Und wen interessiert das eigentlich?




Ankündigung: Details zu der Veröffentlichung von „Crackrauchende Hühner“

Mein kommender subversiver Roman „Crackrauchende Hühner“ hat nun ein offizielles Veröffentlichungsdatum, den 24. Februar 2017.

Der Roman wird einen Umfang von ca. 340 Seiten haben (nach aktuellen Stand: 336. Höchstwahrscheinlich ändert sich daran nichts oder zumindest nicht viel) und in der Taschenbuchfassung 9,99 € kosten und als eBook zum Einführungspreis 2,99€ und später 4,49€ kosten.

Des Weiteren wird es eine auf 25 Stück limitierte, signierte Sammlerausgabe im Hardcoverformat, mit Fadenbindung und Nummerierung geben. Zu dieser Sammlerausgabe werden noch genauere Informationen erscheinen.

Blogger, die sofort bei Veröffentlichung ein kostenloses Rezensionsexemplar erhalten wollen, können sich, genauso wie Vorbesteller, hierfür bei mir via Mail an autor@leveret-pale.de melden.

Inhalt des Buches:
Crackrauchende Hühner ist ein nihilistischer und surrealistischer Roman, der an die Grenzen der Realität, der Moral und der Vorstellungskraft führt und dabei auch die Abgründe des Unterbewusstseins nicht ausspart. Gewürzt mit einer sehr starken Prise Satire.

Der 17-jährige Schüler Nathan ist ein Freak mit sonderbaren Fähigkeiten, psychopathischem Verhalten, enormen Wissen und der exotischen Lieblingsdroge Kratom. Von den meisten seiner Klassenkameraden wird er gemieden, so auch von Daniel, der sogar Angst vor Nathan hat. Doch bei der Berlinklassenfahrt am Ende der zehnten Klasse kommen Nathan und Daniel in dasselbe Hotelzimmer, und damit wird die Konfrontation unausweichlich. Bald entdeckt Daniel, dass seine Ängste vor Nathan unbegründet sind, und sie schlagen in Faszination für den exzentrischen Außenseiter, dem eine prophetische Macht innezuwohnen scheint, um. Doch je länger Daniel Nathan folgt, desto mehr beginnt die Realität zu zerbröckeln. Bald vollführt Nathan biblische Wunder und hält nihilistische Predigten. Es tauchen sonderbare Gestalten auf, wie Schwarze in Einhornkostümen, sprechende, cracksüchtige Hühner und suizidale Zombies. Zusätzlich beginnen Traum und Realität immer mehr ineinander zu kollabieren. Bald steht Daniel vor der Frage:
Was ist real? Und wen interessiert das eigentlich?

Über den Autor (also mich):
Leveret Pale ist der verrückte und zugedröhnte Bruder des weißen Kaninchens aus ‚Alice in Wunderland‘ und zugleich das Alter Ego des deutschen Schriftstellers Nikodem Skrobisz. Seine bisherigen Veröffentlichungen sind der Darkfantasy-Roman „Die Rückkehr der Götter“, die Anthologie „Wahnsinn – 13 verstörende Geschichten“ sowie einige Essays, Sachbücher und zahlreiche Kurzgeschichten. Er beschäftigt sich neben dem Schreiben sehr intensiv mit Pharmakologie, Philosophie und Psychologie, was sich in seinen Werken oft widerspiegelt. Mit „Crackrauchende Hühner“ hat er den ersten Roman geschrieben, der Elemente der autobiographischen Gegenwartsliteratur mit denen des Surrealismus, des Nihilismus, der Postmoderne und des Postfaktismus ineinander vereint und so ein einzigartiges literarisches Effektfeuerwerk hervorbringt.

Eine Übersicht meiner Publikationen findet man übersichtlich bei Amazon, sowie mit mehr Details und etwas strukturierter auf der entsprechenden Unterseite meines Blogs.

Es gibt bereits ein vorläufiges Cover und zwei Testdrucke. Ein Foto hiervon habe ich vor kurzem auf Instagram gepostet:

Foto eines Testdrucks mit einem vorläufigen Cover. Klick drauf, um zur Instagramseite zu gelangen




Teaser: Prolog zu „Crackrauchende Hühner“

‚Crackrauchende Hühner‘ ist ein postmoderner, surrealistischer Gegenwartsroman, der 2017 erscheinen wird. Hier gibt es jetzt die vorläufige Fassung des Prologs zur Einstimmung.

Kapitel 1/36 (Prolog): Nathan der Weise

 

Nathan war ein komischer Kauz.

Das fing bei seinem Aussehen an. Die Haare standen widerspenstig in alle Richtungen ab, die Wangenknochen traten aus dem abgemagerten Gesicht hervor. Am Grund seiner eingefallenen Augenhöhlen lagen blaue Opale, die einen stechenden, analytischen Blick ausstrahlten. Wenn Nathan einen ansah, konnte man das spüren. Es fühlte sich an, als würde eine kalte Geisterhand in einem herumtasten. Man zuckte unwillkürlich zusammen und rieb sich am Körper, um das klebrige Gefühl dieser sonderbaren Kälte zu vertreiben.

Sein Gang war schleppend, als würde er durch den Raum treiben. Die spinnenartigen Beine waren dem Körper immer einen Meter voraus, der bei jedem Schritt etwas in die Knie ging und wieder hochwippte.

Als wir im Deutschunterricht die Ringparabel aus Nathan der Weise von Lessing lasen, fragte unser Deutschlehrer, wohl im Scherz, Nathan, was er von der Ringparabel halten würde. Nathan antwortete ohne mit der Wimper zu zucken in einem sachlichen Ton:

»Statt den Ringen hätte Lessing auch drei Pferdeäpfel nehmen können, das wäre anschaulicher. Die kann man nämlich auch kaum auseinanderhalten, und sie entsprechen deutlich akkurater der Natur solcher Scheißdogmen.«

Die Klasse brach in schallendes Gelächter aus, unser Deutschlehrer erblasste und sagte: »Nathan, nach der Stunde zu mir.«

Und natürlich ging Nathan nach der Stunde einfach nach Hause, statt mit dem Lehrer zu diskutieren. Denn so war Nathan, verrückt, manchmal kindisch, dann wieder todernst, immer ein Rebell, der einfach machte und sagte, was er wollte.

Wir nannten ihn seitdem oft Nathan der Weise, wie den Typen aus der Ringparabel. Das war eigentlich als Witz gedacht, aber wir lagen damit sicherlich nicht ganz falsch, denn unser Nathan hatte tatsächlich, trotz allem Unsinn, den er trieb, etwas Weises an sich, aber auch etwas Gefährliches und Skrupelloses.

Viele bezeichneten ihn als einen Psychopathen, und spätestens seit dem Vorfall mit Herrn Maaysen zweifelte kaum jemand daran, dass er auch einer war.

Der Vorfall ereignete sich letzten Winter. Herr Maaysen war damals unser Englischlehrer. Niemand mochte ihn, und er mochte niemanden. Er war ein aufgeblasener Despot, der von allen gefürchtet werden wollte, offensichtlich, um zu kompensieren, dass er wie ein weichgespültes Muttersöhnchen aussah. Anfangs hatten wir den Fehler gemacht, ihn wegen seines Auftretens – kleingebaut, weiche, schwabbelige Statur, fettiges blondes Haar und Quietschestimme – zu unterschätzen und ihm keinen Respekt entgegenzubringen. Nach zwei Schulwochen, zehn Verweisen und zahlreichen Strafarbeiten hatte er uns allen Angst eingehämmert, allen, außer Nathan.

Herr Maaysen gab an dem Tag die letzte Schulaufgabe an die Klasse heraus. Wie bei jedem seiner Tests, war der Notenschnitt fatal. Als der Despot Nathan dessen Schulaufgabe austeilte, lächelte er breit und sagte:

»Nathan. Du hast einen sehr großen Wortschatz und dein Essay ist nicht schlecht formuliert. Aber leider hast du das Thema verfehlt. Note Sechs.« Nathan nahm sie, blätterte durch sein Essay und stand auf. Er ging zum Waschbecken neben der Tafel.

»Nathan, was machst du da?«, fragte Herr Maaysen.

»Ihr Thema war scheiße und mein Essay besser, als alles, was Sie jemals zustande bringen könnten. Die Note ist inakzeptabel«, sagte Nathan und entzündete mit diesen Worten die Schulaufgabe mit einem Zippo. Die orangenen Flammen züngelten aus dem Waschbecken. Nathan drehte den Wasserhahn auf und das Feuer erlosch zischend; Dampf stieg auf.

Die ganze Klasse sah atemlos zu, selbst diejenigen, die noch gerade wegen ihrer schlechten Noten geschluchzt hatten, erstarrten.

»Spinnst du?«, brüllte Herr Maaysen »Feuer in der Schule. Dafür wirst du fliegen!«

»Wenn Sie es darauf ankommen lassen wollen«, sagte Nathan stoisch, zuckte mit den Schultern, nahm seinen Schulranzen und ging zur Tür.

»Wohin gehst du? Ich will mit dir nach der Stunde zum Direktor. Das ist Brandstiftung. Gib mir das Feuerzeug!«, brüllte Maaysen. Seine Wangen wurden so knallrot, wie jedes Mal, wenn er einen Wutanfall bekam. Sie gaben ihm das Aussehen eines Milchbubis aus einer Zwiebackwerbung. Darüber machten wir Schüler uns häufig hinter seinem Rücken lustig.

»Ich nehme mir frei für heute. Das ist mir zu bescheuert«, sagte Nathan und verschwand durch die Tür. Herr Maaysen sah ihm wie paralysiert hinterher, dann wirbelte er schlagartig herum und schrie uns an:

»Was glotzt ihr so? Diktat! Sofort und auf Note! Die nächsten zwei Stunden und wehe jemand sagt auch nur ein Wort, der sitzt am Wochenende nach!«

Wir hassten Nathan in diesen Stunden der stillen Qualen, die er uns bereitet hatte, aber als wir am nächsten Morgen in die Schule kamen, war das alles schnell wieder vergeben.

Ich kann mich noch bildhaft daran erinnern. Bereits vom Weiten konnte ich die kleine Gestalt sehen, die nackt, bis auf die Eierzwicker-Unterhose, auf dem Dach der Schule auf und ab sprang und brüllte. Neben ihr stand ein Fiat Punto. Es war Herr Maaysen.

Er wollte hinunter, aber von der bunten Schülermasse unten erhielt er nichts als spöttisches Gelächter.

Die Leiter zum Dach fehlte und als die Feuerwehr endlich Herrn Massen mit einem Kran aus seiner Pein befreite, war er so durchgefroren, dass er die nächsten drei Wochen im Bett verbringen musste. Bis sein Auto vom Schuldach verschwand, dauerte es fast genauso lange und benötigte wieder die Hilfe der Feuerwehr.

Alle wussten, dass Nathan, der in einiger Entfernung grinsend auf einer Bank saß und einen Joint rauchte, der Verantwortliche war, aber nicht einmal die Polizei konnte seine Schuld beweisen, noch konnte sie herausfinden, wie das Auto samt Herr Maaysen, der einen Filmriss hatte, auf das Dach gelangt war.

Seitdem bekam Nathan keine schlechtere Note mehr als eine Zwei.  Sogar das Verbrennen der Schulaufgabe hatte keine Konsequenzen für ihn, im Gegensatz zu Herrn Maaysen. Dieser war wie verwandelt nach seiner Rückkehr. Er wurde sogar ein ängstlicher und zuvorkommender Lehrer, der immer zitterte, sobald Nathan das Wort erhob. Es war fast schon schade, als er am Ende des Schuljahres kündigte.

Als Held feierten wir Nathan trotzdem nicht. Er blieb der verschrobene Außenseiter. Wir machten einen großen Bogen um ihn. Nathan ging seinerseits auch uns aus dem Weg.

Er war ein notorischer Schulschwänzer und wenn er mal auftauchte, wirkte er selten nüchtern, noch an uns Mitschülern interessiert. Man sah ihn oft in Büchern vertieft, die für uns so kryptische Titel trugen, wie »Das Sein und das Nichts«, »Entweder – Oder«, »Also sprach Zarathustra«, »Warum Krieg?« oder »Naked Lunch«.

Seine Zeugnisse gehörten, trotz seiner notorischen Abwesenheit und Auflehnung, soweit ich weiß zu besten der Schule. Er galt als hochintelligent, auch wenn weder Schulpsychologen noch Pädagogen ihn dazu bringen konnten, sich entsprechend zu verhalten.

Er besaß eine befremdliche Aura, als wäre er nicht von dieser Welt, wie ein Prophet. Und er wusste über Dinge Bescheid, die kaum einer von uns verstand, egal ob es um Quantenphysik oder Psychologie ging, und diskutierte sie bei Gelegenheit oft breit mit unseren Lehrern aus, bis sie vor ihm kapitulierten. Nicht selten vollführte er auch merkwürdige Tricks und Wunder, wie den Streich an Herrn Maaysen, die sich nicht mit Logik und Physik allein erklären ließen.

Manchmal habe ich das Gefühl, er wäre ein Messias gewesen, der von Alpha Centauri entsandt worden war, um die menschliche Rasse zu bekehren, aber dann beim Anblick ihrer Dummheit resigniert hatte.

Er hatte aber auch mehr mit einem Dämon, als mit einem Menschen gemein. Ich hatte, um ehrlich zu sein, Angst vor ihm. Ich hatte ja auch allen Grund dazu, wenn man bedenkt, wie es Herr Maaysen ergangen war und wie launisch Nathan zu sein schien.

Ich war zwei Jahre lang mit ihm in einer Klasse und schaffte es ihm die ganze Zeit aus dem Weg zu gehen. Wahrscheinlich hätte ich nie ein Wort mit ihm gewechselt, wenn nicht die Berlinklassenfahrt am Ende des zweiten, gemeinsamen Schuljahres gewesen wäre.

Man teilte mich mit ihm, Luis und dem zweiten Klassensonderling Jakob in ein Zimmer ein, weil Luis und ich es nicht mehr schafften in einem anderen Zimmer unterzukommen.

Nun gab es kein Entkommen mehr vor dieser merkwürdigen Kreatur. Ich machte mich auf alles gefasst, von wilden Drogenorgien in unserem Zimmer bis hin zu Polizeieinsätzen und üblen Streichen. Bald merkte ich aber, dass meine Angst vor ihm großteils unbegründet war. Er war mir gegenüber gleichgültig, vergrub sein Gesicht in Büchern, rauchte Joints, oder verschwand für mehrere Stunden spurlos. Er schien kein Interesse an mir zu hegen, und auch nicht daran, uns Schwierigkeiten zu machen. Bald entspannte ich mich in seiner Nähe.

Es war schließlich die Abschlussfahrt der 10ten Klasse, die letzte Woche vor den Sommerferien, nach denen mit der Oberstufe und dem Abitur der Ernst des Lebens auf uns mit aller Kraft eindreschen sollte. Keiner von uns wollte Stress; ich schon gar nicht.

 




Teaser: Crackrauchende Hühner auf Sweek

Mein Roman „Crackrauchende Hühner“ befindet sich noch in der Überarbeitung und wird voraussichtlich in einigen Monaten erscheinen, aber für die, die es nicht abwarten können, gibt es jetzt als Teaser den Prolog zu „Crackrauchende Hühner“, vorerst exklusiv, auf der Plattform Sweek zu lesen.

Instagrampost: https://www.instagram.com/p/BN4kyLoAVjW/