Sweek

Wer mir in den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Instagram, folgt, der hat es wahrscheinlich schon mitbekommen: Seit neuestem treibe ich mich immer öfters auf einer neuen Plattform namens „Sweek“ herum und publiziere dort kostenlos Kurzgeschichten und Romanauzüge von mir. Sweek ist nämlich eine Plattform auf der Leser und Autoren kostenlos digital Geschichten einstellen, lesen, folgen und kommentieren können, bevorzugt über die mobile iOS- oder Android-Sweek-App.

Und wer jetzt ruft: Hey, das gibt es ja schon seit Jahren, nämlich unter dem Namen Wattpad!, der hat Recht. Zumindest teilweise.
Im Gegensatz zum kanadischen Konkurrenten arbeitet Sweek auf eine starke Synergie mit Verlagen und Selfpublishern hin und konzentriert sich primär auf den europäischen Markt mit bisher zehn Sprachversionen der App, darunter auf Englisch, Deutsch, Türkisch, Spanisch, Französisch und Niederländisch. Des Weiteren zielt Sweek mit dem Freemiummodell und der Fokussierung auf mobile Apps vor allem auf jüngere Leser, die immer weniger konventionelle Bücher aus Papier oder lange Romane lesen.

 

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Geldeinahmen generieren will Sweek primär über die angeschlossene PoD-Selfpublishing-Plattform, die es Sweek-Autoren ermöglicht ihre Werke auch professionell als eBook oder als gedrucktes Buch zu veröffentlichen. Des Weiteren soll Sweek auch als Werbeplattform für Bücher dienen und in Zukunft kostenpflichtige Werbemodelle einführen.

Die App ist, trotz zweijähriger Vorbereitungszeit, momentan (11.11.2016) noch nicht ganz perfekt. So wurde z.B.: die Kommentar-Funktion erst vor kurzem freigeschaltet, die Autoren-Folgen-Funktionen fehlt auch noch. Insgesamt aber, ist die Sweek-App sehr benutzerfreundlich und meiner Meinung nach leichter zu bedienen als die App des Konkurenten. Sie lädt schnell, ist übersichtlich, man kann sehr einfach Geschichten finden, lesen und ihnen folgen. Das Einstellen von Geschichten ist auch kinderleicht und sowohl vom Smartphone als auch vom PC aus möglich. Abgesehen von zeitgenößischen und von Nutzern eingestellten Büchern, gibt es auch bereits zahlreiche Klassiker zum Nachlesen, z.B.: Romeo und Julia, Der Tod in Venedig, Macbeth, Das Urteil, Demian, Arme Leute und so weiter.

Momentan gibt es noch relativ wenige deutschsprachige Nutzer und Autoren bei Sweek, allerdings wird ihre Zahl von Tag zu Tag größer und stetige Updates verbessern kontinuierlich die Plattform. Ich bin persönlich von Sweek überzeugt, nutze es wie oben erwähnt bereits selber und glaube an das große Potenzial der App. Von mir gibt es daher die uneingeschränkte Empfehlung Sweek mal auszuprobieren. Vor allem für Menschen, die sonst nicht viel lesen, weil sie dauernd unterwegs sind, könnte Sweek besonders spannend sein. Des Weiteren eignet sich Sweek perfekt für das Veröffentlichen von Kurzgeschichten oder Episoden-Geschichten.

(Und nein, ich werde weder dafür bezahlt das zu schreiben , noch kenne ich die Sweek-Betreiber persönlich. Ich schreibe auf diesem Blog immer ehrlich über meine Meinung.)

Apropos Sweek-Betreiber. Wer steckt den überhaupt hinter Sweek? Sweek ist ein Start-Up Unternehmen der beiden Niederländerinnen Veronika Kartovenko und Sabine van der Plas mit aktuell einem 12-köpfigen Team mit Sitz in Rotterdam, NL und Oradea, RO und der Unterstützung des Unternehmens Mybestseller, welches Selfpublishingplattformen entwickelt. Zu den Geldgebern Sweek´s gehört  Joint Book Services.

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Die Gründerinnen von Sweek: Veronika Kartovenko (links) und Sabine van der Plas

Ich hatte kurzen Mailkontakt mit dem Sweek-Tram, nachdem ich ihnen Feedback und paar Verbesserungsvorschläge zugeschickt hatte. Das Team und der Kundenservice wirken kompetent und man merkt, dass Sweek große Ambitionen für die Zukunft hat, die meiner Meinung nach auch umgesetzt werden können. Wenn du also mal in den nächsten möglichen Hype Sweek reinschauen willst, kannst das ganz einfach im Browser auf sweek.com machen oder du lädst dir die App aus dem jeweiligen Store auf dein Smartphone. Und wenn du schon dort bist, kannst auch mal auf meinem Profil vorbeisehen, wie immer unter dem Namen Leveret Pale.

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