Rezeption zu ‚Crackrauchende Hühner‘

Mein neustes Buch ‚Crackrauchende Hühner‚ ist nun schon eine zeitlang auf dem Markt. Mittlerweile haben sich einige Kritiker und Rezensenten zu dem Buch geäußert. Und zu meiner großen Freude ist die Rezeption bisher durchgehend sehr gut und vielfältig ausgefallen.

Die Leserunde auf Lovelybooks war sehr spannend und die Beteiligten zeigten sich Es gab nur einen einzigen Fall bei dem eine Leserin auf lovelybooks in der Leserunde von dem Buch nicht begeistert war, sondern sogar in die andere Extreme umgeschlagen ist: Sie forderte eine Zensur bzw. ein Verbot meines Buches und griff den Autor, also mich persönlich an. Die angekündigte Rezension inklusive fundierter Demontage blieb zwar bis heute aus, aber ich fühle mich trotzdem hiervon geschmeichelt. Wenn alle mein Buch loben würden und es nicht polarisieren würde, dann würde es bedeuten, dass ich etwas grundlegend falsch gemacht hätte.

Mit möglichst vielen Konventionen und Normen zu brechen, und damit zwangsläufig einigen Menschen vor den Kopf zu stoßen, ist eins der Ziele, die ich mit diesem Buch erreichen wollte, wie ich in einem Interview mit der Plattform Leserkanone am 20. April (#420) erklärte.

Das brachte auch eine christliche Leserin auf Lovelybooks in ihrer Rezension auf dem Punkt.

„[…]]Für „christliche“ Leser ohne Sinn für Humor ist es eher nicht zu empfehlen. Und starke Nerven werden ebenfalls empfohlen, wenn man dieses Buch lesen will. Ich habe selten eine so skurielle, ironische aber auch witzige Geschichte gelesen. Kaum glaubt man es kann gar nicht mehr verrückter werden, passiert es genau so. Am Ende frägt man sich wirklich was jetzt noch Fiktion also Roman und was Wirklichkeit ist. Es braucht schon einige Tage um diese Geschichte so richtig zu verarbeiten und zu verdauen.“, MaschaH, Skurill aber nichts für Menschen ohne Humor.

Obwohl das Buch ihren Glauben stark angriff und parodierte, nahm sie es mit Humor auf und fühlte sich nicht persönlich angegriffen, sondern tolerierte die von dem Buch präsentierte Meinung und gab ihm eine Benotung von 5 von 5 Sternen. Dies ist eine in meinen Augen sehr lobenswerte Einstellung. Wenn nur alle Menschen so tolerant gegenüber Denjenigen wären, die ein anderes Weltbild vertreten; die Welt wäre ein friedlicherer Ort, an dem religiöse, atheistische und andere ideolgisch orientierte Menschen friedlich zusammenleben würden. Ist sie aber leider nicht, und bevor wir uns in nutzlosen idealistischen Tagträumen verlieren, sehen wir uns an, was andere zu CrH geschrieben haben.

Die Blog Wurm sucht Buch lobte in seiner Kritik vor allem die Intertextualität des Werkes und die vielen Verweise auf bekannte und weniger bekannte Werke aus der Literaturgeschichte. Doch die Wirkungsweise des Buches fasste die Lovelybooksrezensentin dieschmitt wohl am besten zusammen:

„[…]Das Buch spielt mit der Realität, oder sagen wir es nutzt verschiedene Realitäten. Dazu kommen unterschiedliche Ebenen, abgedrehten Humor und verschiedenste Anspielungen. Das Buch stellt alles in Frage und ermöglicht auf der anderen Seite aber auch alles. Das klingt jetzt verrückt, aber das Buch ist verrückt, vergiss alle Denkweisen, die Du kennst und lass Dich auf die Reise ein. Sie wird spannend, abgedreht, aber auch geistöffnend. […]“, dieschmitt, Lovelybooks „Abgedreht und hochphilosophisch in einem

Erfreulicherweise haben auch viele Leser auf Lovelybooks und anderen Plattformen auch die realen Ebenen des Buches, die sich mit meiner Persönlichkeit überlappen, entdeckt. Wer nämlich meinen tumblr-Blog liest und auch meine Instagramposts verfolgt, der findet dort Texte zu der Verbindung zwischen dem Charakter Nathan und mir und Bilder der Schauplätze im Roman, was die ganze Handlung um eine zusätzliche digitale Kunstebene erweitert und das Verständis einiger Anspielungen erleichtert.

Auf Amazon liegt die durchschnittliche Wertung von CrH bei 4,8 Sternen. Insgesamt bin ich über die Rezeption, die mein Buch bisher erfahren hat, erfeut und fühle mich geehrt. Tausend Dank an alle meine treuen Leser da draußen. Ohne eure Käufe und Rezensionen und das viele persönliche Feedback in Form von Kommentaren und E-Mails, wäre ich jetzt als Schriftstellere nicht so weit, wie ich es jetzt bin. Und ein großes Danke geht an alle Kollegen, die mich inspirieren und unterstützen, insbesondere Heidi Lehmann, die mir bei der Überarbeitung von Crackrauchende Hühner mit ihrem Lektorat zur Seite stand und Anja Linnenbach, die beim Korrektorat mithalf.

Eine Liste alle meiner relevanten Kollegen findet ihr übrigens auf meiner entsprechenden Unterseite: http://leveret-pale.de/mitwirkende

 

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