Manuskript in Rekordzeit geschrieben / Hinweis auf NaNoWriMo

Noch nie habe ich ein Manuskript in so einem Tempo getippt. Vor zwanzig Tagen (7.11) kündigte ich auf Instagram an, dass ich zurzeit an einem etwas anderen Projekt arbeite, um genau zu sein, an einem postmodernen, surrealistischen Gegenwartsroman. Die erste Fassung dieses Romanes, dessen Titel wahrscheinlich  „Crackrauchende Hühner“ lauten wird, ist fertig. (Ja, der Inhalt ist noch verrückter als der Titel)

200 Normseiten, ca. 50 000 Wörter, die ich innerhalb von drei Novemberwochen bzw. exakt zwanzig Tagen, geschrieben habe, ohne das irgendwie beabsichtigt zu haben. In den kommenden Wochen werde ich damit beschäftigt sein, das Buch zu überarbeiten. Zwischendurch werde ich definitiv aber ein paar mehr Informationen zu diesem, meiner Meinung nach, sehr spannenden Projekt veröffentlichen. Das Buch wird wahrscheinlich im Februar für eine Veröffentlichung bereit sein.

Warum ich den Text so schnell geschrieben habe? Weil er mich einfach mitgerissen hat und ich total in der Welt der Geschichte versunken bin.

Es gibt aber ansonsten einen Wettbewerb für so etwas, der übrigens auch gerade läuft, nämlich den NaNoWirMo, auf den ich hier mal hinweise möchte.

Bei diesem National Novel Writing Month, der jedes Jahr im November veranstaltet wird und an dem Autoren aus der ganzen Welt teilnehmen, geht es darum, innerhalb der 30 Novembertage einen 50.000 Wörter langen Roman zu schreiben. Es gewinnt jeder, der dieses Ziel erreicht, allerdings gibt es keinen Preis. Die Intention dieser Veranstaltung ist es, Schriftsteller weltweit dazu zu bringen sich zu sozialisieren und jenen, die Motivationsprobleme beim Schreiben haben, durch den direkten Vergleich mit anderen Schreibern Feuer unterm Hintern zu machen.

Ich habe beim NaNoWriMo nicht mitgemacht, weil ich persönlich nicht mit Druck von Außen gut arbeiten kann, sondern, und das zeigt dieses Projekt, vor allem kreativ aufdrehen kann, wenn ich eher ungeplant vorgehe. (Auch bin ich der Meinung, dass man nur Schreiben sollte, wenn das Schreiben an sich bereits so erfüllend ist, dass man keine externe Motivationsquelle braucht.  Braucht man eine äußere Motivationsquelle, sei es Geld, Ruhm oder der Konkurrenzkampf des NaNoWriMo, so ist man möglicherweise nicht zum Schriftsteller berufen und sollte es in Betracht ziehen, ob man nicht mit einer anderen Tätigkeit glücklicher werden würde.)

Nicht alle sind aber gleich gestrickt und für manche könnte NaNoWriMo eine tolle Sache sein. Wer mehr dazu erfahren will, findet alles auf der offiziellen Webseite: http://nanowrimo.org/

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