Paranoia(4): Das Monster zeigt sein wahres Gesicht

Es kreischte. Ich rannte weg, hörte hinter mir das Schnaufen der lodernden Nüster und das Kratzen der Krallen. Es kam immer näher, holte mich ein. Ich stolperte über Wurzeln durch den nebelverhangenen Wald, während ich den glühenden Atem in meinem Rücken spüren konnte. Es griff nach mir. Ich schrie und fiel hin. Der Boden gab unter mir nach, wie schwarzer Pudding und schreiend versank ich weiterlesen…

Paranoia(3): Hunger

Es waren Pollen in der Luft und mir tränten die Augen, juckte die Haut und ich hatte überall Ausschläge. Es ist scheiße Allergiker zu sein. Das Immunsystem hat einfach einen paranoiden Knall, greift harmlose Proteine an, die es für feindlich hält und zerstört dabei den Körper mit Stresshormonen und Histamin. Gegen die Histaminausschüttung, die für den Juckreiz und die Schwellugen ursächlich ist, kann man Antihistaminika weiterlesen…

Paranoia (2): Der Tag danach

Ich grübelte an meinem Schreibtisch, hielt inne und ließ meinen Blick aus dem Fenster schweifen. Ich zuckte zusammen. Auf einem Balkon gegenüber saß ein Mann mit Sonnenbrille. Er gab den Anschein sich zu sonnen, aber instinktiv wusste ich, dass er mich beobachtete. Ich stand auf und rollte die Jalousie herunter. Scheiße, das war sicher ein Zivi. Sie hatten die Aztekensalbei abgefangen oder irgendein Scheißer hatte weiterlesen…

Paranoia (1): Der Trip

Das ist eine vierteilige Novelle, von der ich jede Woche eine Episode veröffentlichen werde. Die Handlung und die Charaktere sind fiktiv. Man könnte die Anfänge und Ursachen bereits in meiner Kindheit oder in den vorhergegangenen, experimentierfreudigen Monaten suchen, aber ich glaube, dass es an jenem heißen Julitag begann. Die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel auf uns herab, der Schweiß tränkte mein T-Shirt. »Also ich weiß weiterlesen…

Was für ein beschissenes Halloween

Sein Gesicht verkrampfte sich, während die Anspannung mit dem Druck stieg, und entspannte sich stöhnend, als der Druck abließ. Das Wasser unter ihm platschte. Es war erstaunlich, wie viel Scheiße man (wortwörtlich) mit sich herumtragen konnte und wie plötzlich alles herauskommen wollte. Manch einer hätte es wohl als Karma bezeichnet, weil er kurz davor den Kindern, die an seiner Tür geklingelt und ihr »Süßes oder weiterlesen…

Prolog

Ich stieß die Tür auf und betrat die Bar. Sofort schlugen mir Qualmwolken und ein muffiger Pissgestank entgegen, wie es ihn nur in einer Bar auf Roakisland geben konnte. Einige Gestalten in dem Dunst drehten sich zu mir um. Ein paar kugelige Burks spielten schlechten Jazz auf einem kleinen Podest in einer Ecke. Zwei verdammte Schlurks wackelten mit ihren Plattwurmköpfen. Eine dreitittige Barakima zwinkerte mir weiterlesen…