Drogen & kreatives Schreiben

Ich würde nie jemandem zu Drogen, Alkohol, Gewalt oder Wahnsinn raten, aber für mich hat es immer funktioniert. –Hunter S. Thompson Ein populärer Mythos lautet, Drogen könnten als kreativer Treibstoff dienen. Zahlreich sind die Legenden, die sich um den Missbrauch und den Gebrauch von psychoaktiven Substanzen bei Schriftstellern ranken, angefangen bei den Opiumessern der Antike und Laudanumtrinkern der Romantik, über die Acidheads der Beat-Generation und weiterlesen…

Die progressive Universalpoesie in der digitalisierten Postmoderne

Auf den ersten Blick erscheint die Welt seit der Aufklärung und spätestens nach der Niederlage der Hippies und dem globalen Siegezug des Kapitalismus und der Digitalisierung, wie ein kalter, unromantischer Ort: Technik überall, Bildschirme, Vereinsamung. Maschinen übernehmen die Arbeit. Der Mensch wird durch Technologie entmenschlicht. Nur einige störrische Ethikräte verhindern bisher, dass der feuchte Traum aller Transhumanisten, ein genetisch modifizierter Übermensch, im Labor gezüchtet wird. weiterlesen…

How the American Dream turned into a Nightmare – and where it is now

an Essay by Nikodem Skrobisz*, 5th of February, 2017. One of the driving ideas that pulled millions of immigrants during the course of time into the United States and made the United States of America a great and powerful and prosperous nation, is the idea of the American dream, the vision of a better and freer life for every American citizen, of equality and liberty, weiterlesen…

HPPD / Acid-Flashbacks und wie man sie los wird

  Einleitung: Was sind Flashbacks bzw. HPPD? Flashbacks oder Hängenbleiben gehören zu den berüchtigsten Urban Legends oder modernen Mythen, die sich um den Gebrauch von LSD und anderen Psychedelika ranken. Sie sind auch die häufigsten Geschichten, gleich neben dem berühmten „aus dem Fenster springen, weil man glaubt, man könnte fliegen“, die man von Unwissenden als Warnung vor diesen Substanzen erhält. Die Fakten sind: Der Fenstersturzmythos weiterlesen…

Thoughts on Time, Social Media and the Generosity of Attention

Attention ist the rarest and purest form of generosity. – Simone Weil   Attention ist the rarest form of generosity, because it´s obviously rarely given, and as most rare things, it´s valuebale. The price ist paid with the most precious currency humans have: time. Time is pitilessly constantly dripping away, no one has enough of it and therefore people tend to be very pitilessly and weiterlesen…

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (6) Widerlegung und Bilanz

Widerlegung und Bilanz oder Ein letztes Wort zum menschlichen Drogenkonsum Drogenkonsum mag in den meisten Fällen irrational, selbstzerstörerisch und sinnlos sein, aber das hat er leider mit der menschlichen Natur gemeinsam, denn der Mensch ist mehr als nur eine rationale, biochemische Rechenmaschine. Vielleicht geht die Menschheit deshalb trotz allem, seit jeher Hand in Hand mit Drogen durch ihre Geschichte, von den Opiumfeldern im heutigen Österreich weiterlesen…

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (5) Zusammenfassung

Zusammenfassung Wenn man diese Prinzipien und Differenzen betrachtet und versucht universelle Regeln für einen rationalen Drogengebrauch daraus abzuleiten, so kommt man zu den folgenden Grundsätzen: Drogen im hedonistischen Prinzip zu konsumieren ist irratonal, da die potenziellen Schäden und Risiken den möglichen Nutzen überwiegen Drogen im zielorientierten Prinzip zu konsumieren kann bei Alternativlosigkeit rational sein Drogen im psychonautischen Prinzip zu konsumieren kann rational sein, wenn der weiterlesen…

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (4) Das Psychonautische Prinzip

Das Psychonautische Prinzip Die psychonautische oder erforschende Anwendung von Drogen ist heutzutage relativ selten. Sie ist am häufigsten bei intellektuellen Individuen und bei indigenen Völkern anzutreffen. Der Konsument verwendet hierbei Drogen, um seine eigene Psyche zu erforschen oder philosophische, spirituelle oder pharmakologische Experimente durchzuführen. Für diese Ziele sind vor allem Psychedelika am besten geeignet und damit maßgebend. Das Wort psychedelisch bzw. psychedelic wurde 1956 von weiterlesen…

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (3) Das Zielorientierte Prinzip

Das Zielorientierte Prinzip Das Zielorientierte-Pragmatische Prinzip ist das zweithäufigste Konsummuster in der westlichen Gesellschaft. Hierbei werden Drogen nicht zum Spaß oder um geistig zu wachsen benutzt, sondern als Werkzeuge, um bestimmte objektive, langfristige Ziele zu erreichen. Klassische zielorientierte Drogen sind Schmerzmittel und Stimulanzien, die genommen werden, um leistungsfähig zu bleiben und ein relevantes Ziel zu erreichen. Diese Anwendung ist in den meisten Fällen als akzeptabel weiterlesen…

Die Ethik des rationalen Drogenkonsums (2) Das Hedonistische Prinzip

Das Hedonistische Prinzip Das am weitesten verbreitete Prinzip des Drogenkonsums in der modernen westlichen Gesellschaft ist das Hedonistisch-Soziale. Das Motiv des Drogenkonsums ist hier das Erreichen von Freude, und das Vergessen von Sorgen und, aber nicht zwangsläufig, die Sozialisierung mit anderen Individuen. Dies wird auch häufig betrieben, um Gruppenzwang zu entsprechen oder um Schwächen zu kompensieren oder um sich in Feierstimmung zu versetzen, was aber weiterlesen…